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04.07.19

Gregorius-Orden für
Prof. Dr. Manfred Gerwing

Anlässlich seiner Verabschiedung als wissenschaftlicher Leiter des Essener Instituts für Lehrerfortbildung (IfL) ist Prof. Dr. Manfred Gerwing, Dekan der Theologischen Fakultät der KU, durch den Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, mit dem päpstlichen Gregorius-Orden ausgezeichnet worden. Der „Ordine Equestre Pontificio di San Gregorio Magno“ ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien verleiht. Das im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus beheimatete IfL ist die bundesweit größte kirchliche Fortbildungseinrichtung für Lehrerinnen und Lehrer und wird von den fünf nordrhein-westfälischen (Erz-)Bistümern getragen.


Bischof Dr. Felix Genn zeichnete Prof. Dr. Manfred Gerwing nach 23 Jahren Tätigkeit für das Institut für Lehrerfortbildung IfL mit dem päpstlichen Gregorius-Orden aus. (Foto: Achim Pohl/Bistum Essen).

Bei einem Gottesdienst in der Katholischen Akademie Schwerte würdigte Bischof Genn den außergewöhnlichen Einsatz des Systematischen Theologen. Professor Gerwing habe sich für die Vermittlung von Glaube und Vernunft neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt auch im Bereich der Lehrerfortbildung stark gemacht. Manfred Gerwing, 1954 in Havixbeck bei Münster in Westfalen geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen, hatte das IfL seit 2003 parallel zu seiner Tätigkeit als Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholischen Universität in Eichstätt-Ingolstadt geleitet. Er studierte und lehrte an der Ruhr-Universität Bochum. Mitte der 1980er Jahre war er unter anderem als Lehrer an der Essener B.M.V.-Schule, einem renommierten Mädchengymnasium, tätig. Bevor er 2003 den Ruf auf den Dogmatik-Lehrstuhl in Eichstätt annahm, war Gerwing seit 1990 ordentlicher Professor in Kerkrade (Niederlande) und seit 1996 als Dozent für Systematische Theologie und Religionspädagogik am IfL tätig.

Professor Gerwing war von der Auszeichnung völlig überrascht und sehr bewegt. In allen Belangen seiner Tätigkeit sei es ihm stets darum gegangen, die „Freude an der Wahrheit“ spürbar werden zu lassen, zitierte der Theologe aus dem Schreiben „Veritatis gaudium“ von Papst Franziskus.