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23.10.17

KU bietet „Zukunftslabor Lehrerbildung“

Die Chancen digitaler Medien für die Lehrerbildung nutzbar machen will das neue „Zukunftslabor Lehrerbildung“, welches das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der KU derzeit einrichtet. Das ZLB wendet sich damit nicht nur an Studierende und Dozierende der KU, sondern explizit auch an Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das „ZLB.KU_lab“ ist unter anderem mit einem mobilen Beobachtungssystem samt Analysesoftware ausgestattet, welches die Möglichkeit bietet, Audio- und Videoaufnahmen bzw. Live-Beobachtungen auszuwerten.


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So lassen sich beispielsweise Lehrveranstaltungen oder neue Unterrichtsmethoden detailliert analysieren. Zudem stehen für das Testen neuer Lernszenarien Computerarbeitsplätze sowie flexibles Mobiliar zur Verfügung. „Wir können das Lernen und Lehren von morgen mitentwickeln und mitgestalten. Es gilt, Antworten darauf zu finden, wie die Lehrerbildung der Zukunft vor dem Hintergrund der Digitalisierung aussehen wird“, erklärt Prof. Dr. Rainer Wenrich, Leiter des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der KU.

 

Interessierte können sich für eine Reservierung des Zukunftslabors per Mail an das Sekretariat des ZLB (andrea.ziegelmeier(at)ku.de) wenden.

Erste Anstöße für die Nutzung des Labors gibt das ZLB mit einem Workshop-Programm, das am 10. und 11. November mit einer Veranstaltung zum Thema „Service Learning“ beginnt. Lernen durch Engagement verbindet gesellschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern mit schulischem Lernen und umgekehrt: Inhalte des Lehrplans, Wissen und Kompetenzen, die im Unterricht erlernt werden sollen, werden in Engagement-Projekten umgesetzt. Wie können Service Learning Projekte in den Schullalltag integriert werden? Referentin ist Claudia Leitzmann vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.

Am 15. und 16. Dezember stehen „Digitale Portfolios zur Förderung von Reflexionsprozessen“ im Mittelpunkt eines weiteren Workshops, der in den Einsatz digitaler Portfolios einführt, die Potenziale von Portfolios beim Service Learning reflektiert und in der Praxis bewährte Lehrmethoden und Prüfungsformen mit E-Portfolios näher in den Blick nimmt. Den Workshop leitet Prof. Dr. Klaus Himpsl-Gutermann (Leiter des Zentrum für Lerntechnologie und Innovation an der Pädagogischen Hochschule Wien)

Am 19. und 20. Januar 2018 geht es in einem Workshop mit Claudia Bremer (Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik, Universität Frankfurt) um den Einsatz digitaler Medien für eine „lernerzentrierte Didaktik“. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung, Anpassung und Entwicklung so genannter offener Bildungsressourcen (Open Educational Ressources (OER)). Nach einer Einführung in dieses Konzept wird aufgezeigt, wo solche auffindbar sind und auch, wie diese gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erstellt und weiterentwickelt werden können.

Veranstaltungsort der Workshops ist jeweils das ZLB (Marktplatz 18, Eichstätt). Weitere Infos zu Anmeldung und Inhalt der Workshops gibt es unter
www.ku.de/zlb/lehrerbildungku/zlbku-lab
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