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03.12.18

KU erneut als Lernort für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Deutsche UNESCO-Kommission haben die KU erneut als besonderen Lernort für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Bei der feierlichen Verleihung in Bonn nahm Prof. Dr. Ingrid Hemmer als Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU die Auszeichnung entgegen. Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer würdigten insgesamt 32 Lernorte, 43 Netzwerke und 6 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung.


(v.l.) Kornelia Haugg (Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU) und Minister a.D. Walter Hirche (Internationaler Berater der Nationalen Plattform BNE und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission). (Foto: DUK/Thomas Müller)

(v.l.) Kornelia Haugg (Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU) und Minister a.D. Walter Hirche (Internationaler Berater der Nationalen Plattform BNE und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission). (Foto: DUK/Thomas Müller)

In der Entscheidung der Jury heißt es: „Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt verfolgt seit 2010 auf vorbildliche Weise ein Nachhaltigkeitsgesamtkonzept in Forschung, Lehre und Campusmanagement. Sie überzeugt mit einer kontinuierlichen Umsetzung und Weiterentwicklung: Seit 2014 ist Nachhaltigkeit ein zentrales Handlungsfeld im Entwicklungsplan. In der Steuerungsgruppe arbeiten Vertretende der Fakultäten, der Verwaltungsbereiche und der Studierenden zusammen. Darüber hinaus hebt die Jury besonders den jährlichen Nachhaltigkeitsbericht sowie die EMAS Zertifizierungen hervor.“

Die Auszeichnung ist auch ein Ausdruck von Kontinuität, da die KU vor zwei Jahren schon einmal von der Deutschen UNESCO-Kommission als Lernort im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ prämiert wurde. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern.

Einblick in die aktuellen Aktivitäten der KU in Sachen Nachhaltigkeit bietet der gerade neu erschienene Nachhaltigkeitsbericht für den Zeitraum 2017/2018, der online unter www.ku.de/nachhaltigkeit zur Verfügung steht.

Hintergrund zum Weltaktionsprogramm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“

Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde. Weitere Informationen unter www.bne-portal.de.