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17.03.20

KU hält Dienstbetrieb über Home-Office aufrecht

Um einer Verbreitung des Corona-Virus durch direkte Kontakte entgegenzuwirken, weitet die KU zum Schutz von Beschäftigten, Studierenden und der Öffentlichkeit die Tätigkeit über Telearbeit in großem Umfang aus. Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, ab sofort und bis auf Weiteres im Homeoffice zu arbeiten. Die Räumlichkeiten der KU sollen nur in Ausnahmefällen für die Arbeit genutzt werden. Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden. Das Universitätsrechenzentrum stellt für solche virtuellen Besprechungen Online-Konferenztools zur Verfügung.


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„Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Prognose gegeben werden, wann wieder Präsenzlehre stattfinden kann. Die Lehrenden sollen sich auf außergewöhnliche Umstände auch nach dem 20.4. einstellen und Vorbereitungen treffen, um das Lehrangebot im Sommersemester möglichst umfassend digital anbieten zu können“, heißt es in einer Mitteilung an die Uni-Angehörigen. Vor diesem Hintergrund laufen gerade auch die Vorbereitungen für eine digitale Variante des Studieninfotages an, der am 25. April virtuell stattfinden und dennoch Gelegenheit zum Austausch mit Dozierenden und Studierenden bieten wird.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des wissenschaftsunterstützenden Personals sollen ab sofort solche Tätigkeiten, die ohne wesentlichen Einschränkungen im Home-Office ausgeführt werde können, in Absprache mit den direkten Fachvorgesetzten in Telearbeit erbringen. Dies gilt nicht nur für Beschäftigte, die betreuungsbedürftige Kinder zuhause haben, sondern für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Aufgaben nicht zwingend am Campus verrichten müssen.

„Die Hochschulleitung nimmt die Sorgen und Fragen, die wir alle momentan haben, sehr ernst. Daher wünschen wir Ihnen, dass Sie körperlich gesund und trotz dieser Herausforderung auch guten Mutes bleiben“, betont das Präsidium der KU in der Mitteilung.

In folgenden Einrichtungen wird der Dienstbetrieb bis auf Weiteres eingeschränkt oder eingestellt:

  • Alle Lesesäle der Universitätsbibliothek sind geschlossen. Bereits entliehene Bücher können mindestens bis 21. April behalten werden. Vorher sollen keine Bücher zurückgegeben werden und es werden auch keine Mahnungen verschickt. Außerdem soll der Bestand an E-Books ausgebaut werden.

  • In Studierendenbüro, Prüfungsamt sowie Studierenden- und Karriereberatung ist der Parteiverkehr eingestellt. Die Beratung findet telefonisch oder über Online-Plattformen statt. In Ausnahmefällen können ggf. Einzeltermine vereinbart werden.

  • Die PC-Pools der KU sind bzw. werden geschlossen.

  • Das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg stellt den Betrieb der Mensa und der Cafeteria ab 17. März und zunächst bis 31. März ein. Die Mensa der Canisius-Stiftung am Standort Ingolstadt ist weiterhin geöffnet.

Für Angehörige der KU gibt es laufend aktualisierte Informationen unter www.ku.de/corona.