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04.06.09

Lob-Hüdepohl Interimspräsident an KU - Träger ernennt derzeitigen Rektor der Katholischen Hochschule Berlin

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt hat einen neuen Präsidenten. Professor Andreas Lob-Hüdepohl (48) tritt das Amt ab 1. Oktober 2009 interimistisch an. Er wurde vom Vorsitzenden des Stiftungsrats der Stiftung Katholische Universität Eichstätt, Bischof Gregor Maria Hanke, ernannt. Lob-Hüdepohl wird bis zu dem Zeitpunkt amtieren, bis aufgrund einer regulären Wahl ein neuer Präsident zur Verfügung steht. Dem Berliner Theologen werden zwei Vizepräsidenten zur Seite stehen. Der Träger wird diese aus einer Vorschlagsliste der Universität auswählen und für die Dauer des Interims ernennen. Die Aufgabenfelder der Stellvertreter Lob-Hüdepohls sind Forschung und Nachwuchs sowie Studium und Lehre. Außerdem wurde der derzeitigen Vizekanzlerin Claudia Uhrmann für die Dauer des Interims mit sofortiger Wirkung die Funktion des Kanzlers übertragen.


Der aus Wuppertal-Elberfeld stammende Lob-Hüdepohl hat seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt in der theologischen Ethik. Er promovierte 1992 in Moraltheologie und leitet seit 1997 als Rektor die Katholische Hochschule für Sozialwesen in Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik. Lob-Hüdepohl ist mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gut vertraut, er ist seit 2007 Mitglied im Hochschulrat. Der engagierte katholische Laie ist Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und im Diözesanrat des Erzbistums Berlin.

Lob-Hüdepohl, der nach der Interimszeit wieder an seine alte Hochschule in Berlin zurückkehren möchte, wurde von dem zuständigen Ortsbischof, Kardinal Sterzinsky, für die Aufgabe freigestellt. Bischof Hanke gratulierte Lob-Hüdepohl zum neuen Amt und wünschte ihm für sein Wirken „in dieser herausfordernden Situation Gottes Segen“.

Weitere Informationen zu Publikationen und Arbeitsschwerpunkten von Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl finden sich auf seiner Homepage.

Pressemitteilung der Freisinger Bischofskonferenz / Bernhard Kellner, Kontakt