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05.02.20

Masterstudiengang „Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung“ feiert zehnjähriges Bestehen

Es ist noch nicht lange her, dass vom Fremdenverkehr die Rede war, wenn es um Urlaub ging. Mittlerweile hat sich Tourismus, vor allem aus der Perspektive einer nachhaltigen Regional- und Standort­entwicklung, zu einem gewichtigen und äußerst dynamischen Bereich globaler Ökonomien und Kulturen entwickelt. Mit dem Masterstudiengang „Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung“ bietet die KU ein Studienprogramm, das die Studierenden fachübergreifend, mit Praxisbezug und international ausgerichtet auf Tourismus und Regionalentwicklung vorbereitet. Das Jubiläum war nun Anlass für eine Feier mit Studierenden und Alumni des Studiengangs.


Alumni und aktuelle Studierende des Masterstudiengangs „Tourismus und Nachhaltige Regionalentwicklung“ kamen in Eichstätt zusammen, um gemeinsam das zehnjährige Bestehen ihres Studiengangs zu feiern. (Foto: Klenk/upd)

„Der Masterstudiengang Tourismus und Nachhaltige Regionalentwicklung lehrt seit 10 Jahren ein Konzept im Spannungsfeld von Destination und Lebensraum, welches im Zeitalter von Overtourism als eines der wenigen Möglichkeiten gesehen wird, Nachhaltigkeit umzusetzen", betont Prof. Dr. Harald Pechlaner als Leiter des Studiengangs und Inhaber des Lehrstuhls Tourismus an der KU. Seit Bestehen des Studiengangs wurde dessen inhaltliche Ausrichtung laufend an aktuelle Entwicklungen angepasst – insbesondere im Hinblick auf Fragen von Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich auch im Titel des Studienprogramms wider, das als Masterstudiengang „Tourismus und Regionalplanung“ Startete und nun unter „Tourismus und Nachhaltige Regionalentwicklung“ firmiert – in dieser Form ein bundesweit einzigartiges Angebot.

„Im Zuge der Debatte zum Klimawandel und seinen Folgen muss sich auch der Tourismus neuen Herausforderungen stellen. Auch und speziell mit diesen ,Nebenwirkungen‘ des Tourismus beschäftigen sich die Studierenden des Masterstudiengangs“, sagte KU-Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Stüwe in seinem Grußwort. So untersuchten sie etwa am Beispiel der Kanareninsel Lanzarote, wann soziale und ökologische Grenzen erreicht sind bzw. wie sich eine Balance finden lässt, die Einheimischen und Gästen gerecht wird. Auch der Festvortrag von Dr. Frano Ilić (Studiosus Reisen München GmbH) zum Thema „Nachhaltig reisen – ein Plädoyer“ ging auf die aktuelle Klimadebatte ein. Anhand der drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft) stellte er die Abhängigkeit des Tourismus vom Klima dar und betonte die Verantwortung der Reisenden.

Während seines 10-jährigen Bestehens hat der Studiengang 150 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht, die unter anderem in den Bereichen Destinationsmanagement, Regional- und Stadtentwicklung sowie Consulting tätig sind. Die Branchen und Tätigkeiten der Alumni spiegeln den fächerübergreifenden Charakter des Studiengangs wider. Und sie bilden auch die internationale Ausrichtung des Programms ab, das gemeinsam mit sechs Partneruniversitäten in Nord- und Osteuropa durchgeführt wird. Mit der Universität im finnischen Oulu sowie der slowakischen Matej Bel Universität besteht sogar die Möglichkeit eines Double Degree.

Weitere Informationen zum Masterstudiengang „Tourismus und Nachhaltige Regionalentwicklung – Management und Geographie“ gibt es unter www.ku.de/mgf/geographie/tourismus/ und unter https://tnr.ku.de/