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25.10.18

Offene Räume für offenen Dialog über Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit

Mit ihrer Innovationsallianz „Mensch in Bewegung“ wollen die KU und die Technische Hochschule Ingolstadt den Transfer von Innovationen in die Gesellschaft stärken und Impulse von den Bürgerinnen und Bürgern aufgreifen. So offen wie sich der Dialog dafür gestalten soll, so transparent zeigen sich auch die neuen, von drei Glasfronten gerahmten Räume im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftsgebäudes, die das Team der KU nun feierlich eingeweiht hat.


(v.r.) Der Stiftungsratsvorsitzende Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger gemeinsam mit Projektleiter Tom Sporer, KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien und Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in der Eichstätter Spitalstadt.

(v.r.) Der Stiftungsratsvorsitzende Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger gemeinsam mit Projektleiter Tom Sporer, KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien und Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in der Eichstätter Spitalstadt.

Weihbischof Losinger segnete ein Kreuz, das zuvor vom Team des Projektes gestaltet worden war.

Weihbischof Losinger segnete ein Kreuz, das zuvor vom Team des Projektes gestaltet worden war.

Projektleiter Tom Sporer erläuterte die Arbeitsschwerpunkte des Teams. (Fotos: Klenk/upd)

Projektleiter Tom Sporer erläuterte die Arbeitsschwerpunkte des Teams. (Fotos: Klenk/upd)

„So wie dieses Büro mitten in der Stadt liegt, ist auch das Projekt in der Mitte der Universität angesiedelt“, sagte KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien bei der Eröffnungsfeier vor zahlreichen Gästen. Wie Projektleiter Thomas Sporer erklärte, verstehen sich die neuen Räumlichkeiten als „Co-Working-Space“, in dem man eine offene Transferkultur zwischen Forschung, Lehre und Praxis fördern wolle: „Unsere Offenheit spiegelt sich in der Struktur unserer Räume wider. Wir wollen möglichst alle relevanten Akteure schon bei der Gestaltung von Forschungsfragen mit einbeziehen.“ Wissenschaft und Bildung hätten die Selbstverpflichtung, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität sowie zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu leisten. Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger zeigte sich begeistert davon, dass sich „Wissenschaft in ein gerade neu entstandenes Stadtviertel hinein“ öffne und damit im wörtlichen Sinn ein Schaufenster für Innovationen biete.

Über eine Laufzeit von fünf Jahren fördert das Bundesforschungsministerium das Verbundprojekt mit insgesamt 15 Millionen Euro. „Eine solche Loseisung von Bundesmitteln ist bemerkenswert. Zudem unterstreicht der Titel des Projektes, dass der Mensch der Zielpunkt der zu gewinnenden Erkenntnisse ist und etwa Digitalisierung nicht als Selbstzweck erfolgen soll“, betonte Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger als Vorsitzender des Stiftungsrates, der ein Kreuz für die Räume segnete, das in eben diesen zuvor kreativ gestaltet worden war.

Entsprechend der thematischen Schwerpunkte von „Mensch in Bewegung“ gliedert sich das rund 15-köpfige Team in die Bereiche „Digitale Transformation“, „Bürgerschaftliches Engagement“, „Nachhaltige Entwicklung“ und „Innovative Mobilität“, die sich an diesem Abend dem Publikum  Das mittel- bis langfristige Ziel der „Innovationsallianz Mensch in Bewegung“ besteht darin, ein dauerhaftes Netzwerk zu etablieren, innerhalb dessen ein kontinuierlicher Dialog und Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zwischen den beteiligten Akteuren stattfindet. Im Cluster „Innovative Mobilität“ soll die Stärkung der die Region prägenden Schlüsselindustrien und Vermittlung neuer Mobilitätskonzepte an eine breite Bevölkerung erfolgen. Die Gestaltung und Ausrichtung des digitalen Wandels an den Bedürfnissen der Menschen und zum Wohle der Mobilitätsregion (Cluster „Digitale Transformation“) ist ein weiterer Schwerpunkt, ebenso wie die Aktivierung der Bürgerbeteiligung an einer nachhaltigen Regionalentwicklung und Nutzung des kreativen Potentials der Zivilgesellschaft zur Erhöhung der Lebensqualität und Innovationskraft (Cluster „Bürgerschaftliches Engagement“). Schließlich wird die Gestaltung der Vereinbarkeit von wirtschaftlicher und technologischer Zukunftsfähigkeit einer von der Automobilindustrie geprägten Region mit den Prinzipien einer ökologisch-sozialen Wertschöpfung und Lebensweise (im Cluster „Nachhaltige Entwicklung“) adressiert.