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21.10.19

Partnerschaftlicher Austausch zwischen Forschenden aus Deutschland und Korea

Das Oberthema „Identität“ stand im Mittelpunkt des mittlerweile 12. Deutsch-Koreanischen Kolloquiums, bei dem rund 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern dieses Mal an der KU diskutierten. Gastgeber war der Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft und Vizepräsident für Internationales, Prof. Dr. Klaus Stüwe. Hintergrund für die Tagungsreihe ist eine über 20-jährige Partnerschaft, welche die KU mit der Sogang University Seoul verbindet.


Seit mehr als 20 Jahren besteht die Hochschulpartnerschaft zwischen der KU und der Sogang University Seoul, die Hintergrund für das Deutsch-Koreanische Kolloquium ist. Prominenter Gastreferent war beim jüngsten Treffen der frühere Justizminister Bayerns, Prof. Dr. Winfried Bausback. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

Deshalb war das Treffen nicht nur Anlass zum wissenschaftlichen Austausch, sondern auch zur Pflege und weiteren Vertiefung des engen Netzwerks zwischen beiden Institutionen. Der Wert dieser Partnerschaft wurde von den Delegationsleitern beider Seiten während des gesamten Kolloquiums betont – verbunden mit dem Versprechen, auch künftig dieses Netzwerk zu pflegen. Der langjährige Kontakt ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden aus beiden Ländern, im Rahmen von Forschungs- und Studienaufenthalten Erfahrungen im jeweils anderen Land zu sammeln. Um die koreanischen Delegationsmitglieder mit der deutschen Kultur vertraut zu machen, stand unter anderem ein Ausflug zum Kloster Weltenburg sowie ein Bayerischer Abend auf dem Programm.

Wissenschaftlich wurde während der Tagung der Begriff „Identität“ aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen beleuchtet – von den Sozial- und Geisteswissenschaften bis zur Biologie. Dies zeigt den Facettenreichtum der mit dem Thema verbunden ist. Dass es gerade diese Multiperspektivität war, die das Kolloquium zu einem Gewinn für alle Teilnehmenden gemacht hat, darüber herrschte große Einigkeit unter den Mitwirkenden. Das nächste Kolloquium wird in zwei Jahren in Seoul stattfinden.