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29.11.17

Round Table der Lateinamerikaforschung an KU

Das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der KU war Gastgeber für einen "Round Table" von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihrer Forschung einen Lateinamerikaschwerpunkt haben und in Bayern tätig sind. Ziel des Treffens war es, sich über laufende und geplante Forschungsvorhaben auszutauschen und darüber ins Gespräch zu kommen. Prof. Dr. Thomas Fischer (Geschichte Lateinamerikas) ist einer der beiden Direktoren des ZILAS und gleichzeitig Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF). „Die der ADLAF zugehörigen Forschungszentren mit Lateinamerikabezug sind vor allem im norddeutschen Raum zu Hause, obwohl es in Bayern viele Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich mit Lateinamerika beschäftigen. Uns ist wichtig, Bayern als Standort zu stärken und unsere Forschung sichtbarer zu machen“, sagte Fischer.


Insgesamt haben Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten in München, Erlangen-Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Bamberg und Bayreuth am Treffen in Eichstätt teilgenommen. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Augsburg und Passau gehören zum neuen Netzwerk, welches sich in Eichstätt konstituierte. In einem nächsten Schritt möchte die Gruppe ein Grundsatzpapier aufsetzen, um sich als Forschungsallianz positionieren zu können. Wichtige Impulse zu diesem ersten Vorhaben kamen von Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Stüwe, Dr. Wolfgang Thiel (Zentrum für Forschungsförderung) und Irma de Melo-Reiners (Geschäftsführerin des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika) sowie Dr. Markus Zanner, Kanzler der Universität Bayreuth, der auch zum „Round Table“ gekommen war.

Neben Forschungstätigkeiten wurde auch über die außeruniversitäre Vermittlung der Lateinamerikaforschung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen. Die im Verständnis der KU dritte akademische Mission einer Universität neben Forschung und Lehre, die Vernetzung und der Wissenstransfer, bieten vielerlei Möglichkeiten, um Lateinamerika als Region verstärkt ins Blickfeld zu rücken. Ein nächstes Treffen ist für 2018 geplant.