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16.03.20

Alle Veranstaltungen entfallen – Bibliotheken und Juramuseum geschlossen

Die KU ergreift angesichts der weiteren Verbreitung des Coronavirus weitreichende Maßnahmen: Bis auf weiteres entfallen – wie an allen Universitäten im Freistaat – alle Lehrveranstaltungen in Präsenzform. Außerdem werden die Bibliotheken und das Juramuseum geschlossen.


Foto: colourbox.de

Der Ausfall der Lehrveranstaltungen gilt für alle Seminare und Vorlesungen an allen Standorten der Universität, für alle Fakultäten (FH und universitär) auch für das Sommersemester vorbereitende Blockseminare sowie Sprachkurse. Die KU prüft derzeit, inwiefern Lehrveranstaltungen des Sommersemesters ersatzweise als Online-Kurse oder virtuelle Vorlesungen angeboten werden können. Die Studierenden werden von den Fakultäten und Einrichtungen informiert, sobald das Online-Angebot an Vorlesungen und Seminaren feststeht.

Zudem entfallen ab 16. März bis zunächst 19. April alle Tagungen und öffentlichen Veranstaltungen der KU. Dies gilt sowohl für Veranstaltungen, die von der KU und ihren Einrichtungen organisiert sind als auch solche von externen Veranstaltern, die die Räumlichkeiten der KU nutzen möchten. Der für den 25. April vorgesehene Tag der offenen Tür wird als virtuelle Veranstaltung stattfinden. Nicht betroffen von dieser Regelung sind interne Besprechungen von Abteilungen oder Lehrstühlen.

 

Von Samstag, 14. März an werden auch die Bibliotheken der KU und das Jura Museum geschlossen sein. Dies gilt zunächst bis zum 20. April. Die KU folgt damit einer Entscheidung des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, wonach alle staatlichen Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken vor dem Hintergrund der Verbreitung des Coronavirus vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen werden. „Allen Maßnahmen, die von den Behörden und der Staatsregierung angeordnet werden, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, wird die KU unverzüglich nachkommen“, erklärt KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien. Zudem habe die Universität eine große Verantwortung gegenüber ihren Studierenden und Beschäftigten. Daher habe sich die Hochschulleitung schweren Herzens entschieden, nach der Einstellung des Lehrbetriebs nun auch die Bibliotheken bis auf Weiteres zu schließen. Die Bibliothek verweist ihre Nutzerinnen und Nutzer auf ihr umfangreiches digitales Angebot an Zeitschriften und Büchern, das für Mitglieder der Universität weiterhin verfügbar sein wird. Die Rückgabefristen für ausgeliehene Bücher wurden auf frühestens 21. April gesetzt, sodass niemand eine Mahnung erhält. Nähere Informationen sind unter www.ku.de/bibliothek/ zu finden.

„Sehr bedauerlich“ nennt KU-Präsidentin Gien auch die notwendige Schließung des Juramuseums, das erst zu Beginn des Jahres nach längerer Schließungszeit wiedereröffnet worden war. Die Bayerische Schlösserverwaltung wird ab morgen alle Einrichtungen schließen, wozu auch die Willibaldsburg zählt. Schon aus diesem Grund gibt es keine Möglichkeit, das Juramuseum weiterhin geöffnet zu halten. Die Museumsleitung werde nun die bevorstehende Zeit umso mehr dafür nutzen, um weiter an der geplanten Neukonzeption der Ausstellung zu arbeiten.

 

„Wir haben eine große Verantwortung sowohl für alle, die hier studieren und arbeiten, als auch die breite Öffentlichkeit. Die Kunst ist es nun, für unsere Maßnahmen ein gesundes Maß zu finden“, sagte KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien.

Für Angehörige der KU gibt es laufend aktualisierte Informationen unter www.ku.de/corona.