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17.12.19

Studierende der Sozialen Arbeit wirken mit an Göttinger Nachhaltigkeitskonferenz

Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit: Auch in diesem Jahr haben rund 30 Studierende aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Soziale Arbeit der KU an der Nachhaltigkeitstagung der Universität Göttingen mitgewirkt. Sie gestalteten unter anderem die Gesprächsrunden zum Konferenzstart und führten Experteninterviews mit den Referierenden durch. Das diesjährige Schwerpunktthema war Sustainable Land Use. Das aktive Mitwirken der KU-Studierenden ist seit Jahren ein fester und etablierter Bestandteil der Veranstaltung.


KU-Studierende moderierten die Gesprächsrunden zum Auftakt der Göttinger Nachhaltigkeitskonferenz, hier zum Thema “Social Aspects of Sustainable Land Use” (Foto: Universität Göttingen / Christoph Mischke).

KU-Studierende moderierten die Gesprächsrunden zum Auftakt der Göttinger Nachhaltigkeitskonferenz, hier zum Thema “Social Aspects of Sustainable Land Use” (Foto: Universität Göttingen / Christoph Mischke).

Besonderer Friday for Future auf der Göttinger Nachhaltigkeitskonferenz: Die Eichstätter KU-Gruppe mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen. (Foto: Universität Göttingen / Christoph Mischke).

Besonderer Friday for Future auf der Göttinger Nachhaltigkeitskonferenz: Die Eichstätter KU-Gruppe mit Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen. (Foto: Universität Göttingen / Christoph Mischke).

Entstanden ist die Beteiligung der KU durch das Engagement von Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Inhaber der Professur für Pädagogik an der Fakultät für Soziale Arbeit der KU. Bereits seit 2012 ist die KU Kooperationspartner der Konferenz. Die KU-Studierenden gestalteten und prägten vor allem die Gesprächsrunden zum Konferenzstart. Dabei wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen aufgeteilt, entsprechend den inhaltlichen Schwerpunkten der Konferenz: „Nachhaltige Land- und Bodennutzung in Europa“, “Sustainable Land Use in the (Sub-)Tropics”, “Social Aspects of Sustainable Land Use”, „Biodiversität in der Landnutzung“. Die Kommilitoninnen und Kommilitonen moderierten die rollierenden Gesprächsrunden mit internationalen Gästen und regten intensive Diskurse mit Ideensammlungen bezüglich den Kernanliegen, Erwartungen und Wünschen der Teilnehmer in den Themenfeldern an. Dies brachte viel Dynamik und Interaktivität in den Konferenzauftakt und konnte als Inspiration für den Fortgang der Veranstaltung wirken. Die Ergebnisse wurden auf Stellwänden fixiert, welche in den späteren Diskussionsforen als inhaltliche Referenzpunkte verwendet wurden. Zudem führten die Studierenden Experteninterviews mit annähernd allen Referentinnen und Referenten zu deren Arbeitsfeldern, Werdegang und Forschungsprojekten durch.

Die Vorbereitung hierauf fand im Seminar „Nachhaltigkeit und Frieden als Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit“ an der KU mit Abschluss im Bildungshaus der Adam von Trott-Stiftung, Schloss Imshausen, statt. Die Leitung und Gesamtkoordination hatte Prof. Ulrich Bartosch inne. Christian Meier, wissenschaftlicher Mitarbeiter, assistierte bei der Seminar-, Exkursions- und Konferenzdurchführung. „Bereits bei der ersten Konferenz waren unsere Studierenden beteiligt. Zwischenzeitlich sind wir fester Bestandteil des Programms und wirken auch als Botschafter der nachhaltigen KU. Außerdem wird die Soziale Arbeit als wissenschaftlicher Akteur im Themenfeld ‘Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ zunehmend wahrgenommen. Durch die Förderung der Adam-von-Trott-Stiftung und den Aufenthalt im Stammsitz Imshausen wird das Seminar zu einem besonders authentischen Erlebnis zum Thema ‘Verantwortung der Wissenschaft‘“, so Bartosch.