Sie befinden sich hier: KU.de  Kommunikation  Für Journalisten  Presseinformationen

07.02.20

ZFG-Studie zur Familienbildung im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim vorgestellt

Im Auftrag des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der KU die dortigen Familienbildungsangebote untersucht. Die Ergebnisse stellte das ZFG nun im Landratsamt von Neustadt an der Aisch vor.


(v.l.) ZFG-Direktor Prof. Dr. Klaus Stüwe, Ministerialrat Robert Höcherl (Leiter des Referats für Familienförderung, Familienbildung, Schutz des ungeborenen Lebens beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration), Landrat Helmut Weiß, Gabriele Sattler (Kreisjugendamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim), Roland Schmidt (Sachgebietsleiter Kreisjugendamt), Lisa Hartmann und Jasmin Gotsche (Projektkoordination Familienbildung am ZFG) sowie Bernd Schnizlein (Stellvertreter des Landrats) bei der Vorstellung der Studie. (Foto: Landratsamt Neustadt a.d. Aisch)

Die Ergebnisse basieren auf einer Bestandserhebung (Trägerbefragung) und einer Bedarfserhebung (Elternbefragung), die beide im Jahr 2019 im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter der Leitung des ZFG durchgeführt wurden. Ziel der Bestandserhebung war die Ermittlung der bereits bestehenden Angebote zu Familienbildung. Über die Bedarfserhebung sollte zum einen das Nutzungsverhalten der Eltern im Bereich Familienbildung untersucht werden. Andererseits wurden Bedarfe und Wünsche der Eltern analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden für die Verantwortlichen im Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim Ansätze erarbeitet, mit denen das Familienbildungskonzept des Landkreises nun weiterentwickelt werden kann.

Im Mittelpunkt des Familienbildungskonzepts des Landkreises steht die Einrichtung von Familienstützpunkten. Dabei handelt es sich um Anlaufstellen für Familien, wo Familien nicht nur Ansprechpartner zu verschiedenen Fragen rund um das Thema „Familie und Erziehung“ finden, sondern über die auch Veranstaltungen zur Familienbildung organisiert werden. Die Familienstützpunkte werden vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Grundlage für die Förderung ist die Durchführung einer Studie zur Familienbildung. ZFG-Direktor Klaus Stüwe freut sich, dass auf diese Weise das ZFG wiederholt seine Expertise Partnern aus der Praxis zur Verfügung stellen konnte: „Unsere Studien zur Familienbildung sind ein exzellentes Beispiel für den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Gesellschaft hinein.“

Die genauen Ergebnisse finden sich im Bericht zur Studie, der online verfügbar ist unter:
https://www.kreis-nea.de/uploads/tx_decibaybw/familienbildung_bericht_final_web.pdf