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Zur Person

  • seit September 2012: Inhaber der Professur für Tourismuswirtschaft und Interkulturelle Kommunikation an der BiTS Iserlohn
  • 05/2010–08/2012: wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie
  • 1993–1999: Studium der Geographie, Geschichte und Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und an der University of London (Royal Holloway)

Forschungsschwerpunkte

  • Kulturgeographische Regionalforschung (Wirtschafts- und Tourismusgeographie), Interkulturelle Kommunikation, Touristische Akteure und Medien.

Forschungsprojekte

  • Persönlichkeitsbildung im Spannungsfeld von sozialer Erfahrung und ökonomischer Praxis
    Das „Profor“-Forschungsprojekt, das an der Schnittstelle der Arbeitsrichtungen Kultur-, Tourismus- und Wirtschaftsgeographie angesiedelt ist und gemeinsam mit Dr. Philipp Rodrian (Professur für Wirtschaftsgeographie) und Dipl.-Geograph Rainer Fugmann (Lehrstuhl für Kulturgeographie) umgesetzt wird, setzt sich aus einer problemzentrierten Perspektive mit Volunteering – dem temporären freiwilligen Dienst von jungen Erwachsenen aus dem globalen Norden in Ländern des globalen Südens – auseinander. Im Erkenntnisfokus des interdisziplinären Projekts steht die Überlegung, ob bzw. inwieweit vor dem Hintergrund der eigenen Persönlichkeitsbildung die während eines touristischen Volunteer-Aufenthaltes erworbenen ‚Soft Skills’ – wie interkulturelle Kompetenz oder Konfliktbewältigung – in Form von symbolischem Kapital in Wert gesetzt werden.
  • Internationalisierung der Tourismuswirtschaft im Nahen Osten als Prozessphänomen: Das Beispiel Jordanien 
    Das DFG-Projekt untersucht vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse auf der Angebots- und Nachfrageseite die komplexen Internationalisierungsprozesse klein- und mittelständischer Tourismusunternehmen in Jordanien. Internationalisierung wird in diesem Kontext als ein Prozessphänomen konzeptualisiert, das mit einer graduellen respektive inkrementalen Anpassung der relevanten Akteure an veränderte sozio-ökonomische Rahmenbedingungen einhergeht.
  • Die Landesgartenschau 2012 als Chance zur nachhaltigen Aufwertung der Bamberger Gärtnerstadt 
    Im Rahmen eines von der Oberfrankenstiftung sowie der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH getragenen interdisziplinären Projekts bzw. Hochschulworkshops werden Konzepte entwickelt, die als kreativer Ideenpool für die zukünftige städtebauliche Entwicklung der Bamberger Gärtnerstadt dienen sollen. Ausgangspunkt für die beteiligten Institutionen [1) Lehrstuhl für Stadtgeographie und Geographie des ländlichen Raums, Universität Bayreuth; 2) Lehrstuhl für Europäische Ethnologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg; 3) Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum, Technische Universität München; 4) Studiengang Architektur, Hochschule Coburg] markiert nicht nur die 2012 in Bamberg stattfindende Landesgartenschau, sondern auch die enorme Bedeutung der Bamberger Stadtstrukturen als Bestandteil des UNESCO Weltkulturerbes.
  • Die Bedeutung von Leitbildern in der interkommunalen Zusammenarbeit: Untersuchungen zur Konzeption eines touristischen Leitbildes für die Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld - Aufseß - Plankenfels 
    Sowohl im Konnex einer nachhaltigen Regionalplanung als auch angesichts eines erfolgreichen Destinationsmanagements gewinnen touristische Leitbilder zunehmend an Bedeutung. Das vor dem Hintergrund des Förderprogramms "Stadtumbau West" in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Stadtgeographie und Geographie des ländlichen Raums [Universität Bayreuth] durchgeführte Projekt sondiert, welches touristische Leitbild sich für die zukünftige kommunale Entwicklung der fränkischen Kommune anbieten könnte.
  • Aktuelle Herausforderungen touristischer KMU 
    Im Auftrag der Stadt Tegernsee untersucht der Lehrstuhl für Kulturgeographie aktuelle Herausforderungen touristischer KMU (Beherbergungsbetriebe) vor dem Hintergrund globalisierter Tourismusstrukturen und veränderter Nachfragestrukturen. Im Fokus der Studie stehen Investitionsverhalten, Nachfolgeregelung sowie Einsatz neuer Kommunikations- und Informationsmedien.
  • Kultur als Faktor im Tourismus 
    Im Rahmen eines Projektseminars untersucht der Lehrstuhl für Kulturgeographie das kulturelle Potential der Stadt Ingolstadt und seine Bedeutung für den Tourismus. Einhergehend mit einer Imageanalyse wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie das kulturelle Potential eines monostrukturellen Wirtschaftsraums zukünftig verstärkt seitens der wirtschafts- und kulturpolitischen Entscheidungsträger in Wert gesetzt werden kann.
  • "Bunte Bilderwelten". Ein Reisemagazin-Vergleich 
    Im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR) untersucht der Lehrstuhl für Tourismuswirtschaft der TU Dresden in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kulturgeographie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt den Markt bundesdeutscher Reisemagazine. Zu den im Rahmen der Studie erhobenen Testkriterien zählen inhaltliche, gestalterische und einige übergeordnete Aspekte wie Aktualität und Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage hinsichtlich einer - gerade aus medienethischer Perspektive kritisch zu bewertenden - Verquickung redaktioneller Beiträge mit Werbung.
  • Touristische Unternehmen in internationaler Kooperation und Konkurrenz. Kulturelle und ökonomische Aspekte ihres Handelns
    Das vom interdisziplinären Bayerischen FORschungsverbund AREA Studies (FORAREA) getragene und in Zusammenarbeit mit der Université Mohammed V in Rabat umgesetzte Forschungsprojekt begreift Kultur als zentrale Ressource für ein erfolgreiches "Managing across Cultures" und interkulturelle Kompetenz als nachhaltige Investition in das qualitative Wachstum von Unternehmen. Als Untersuchungsobjekte fungieren bilateral kooperierende Tourismusunternehmen, die in vielfacher Hinsicht Globalisierung und Interkulturalität in Reinkultur verkörpern. Im Erkenntnisfokus stehen ausgewählte strategische Erfolgsfaktoren, die hinsichtlich ihrer interkulturellen Dimension analysiert werden.

Mitgliedschaften

  • FORschungsverbund AREA Studies, FORAREA
  • Royal Geographical Society
  • Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH)

Wissenswertes

Auszeichnung der Diplomarbeit "Die Darstellung kultureller Aspekte in aktuellen deutschsprachigen Marokkoreiseführern und ihr Beitrag zur Interkulturellen Kommunikation" mit dem

  • Wissenschaftspreis der ITB (2000) und
  • dem Preis der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit (2000).

Auszeichnung der Dissertation "Bilaterale Unternehmenskooperationen im Tourismussektor vor dem Hintergrund ausgewählter Erfolgsfaktoren" mit dem von der Volksbank Eichstätt gestifteten Preis für das beste interdisziplinäre Projekt.

Reiseleiter für den Studienreiseveranstalter Biblische Reisen.

Ausgewählte Publikationen

Artikel

Buch

Aufsatz in einem Buch

Rezension

Hochschulschrift

Veranstaltungsbeitrag (unveröffentlicht)