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26.06.19

EXIST-Antragsprozess an der Katholischen Universität


EXIST-Potentiale ist eine Fördermaßnahme im Rahmen der EXIST-Gründungskultur und wurde vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) ins Leben gerufen. Ziel dieser Maßnahme ist die Etablierung einer nachhaltigen und aktivierenden Gründungskultur an kleinen und mittleren Hochschulen. Dabei sollen Rahmenbedingungen und Strukturen für innovative und wachstumsstarke Ausgründungen geschaffen werden, die regional zur Schaffung von Arbeitsplätzen und insgesamt zur wirtschaftlichen Stärkung beitragen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Der KU ist es in der ersten Stufe gelungen eine erfolgreiche Projektskizze anzufertigen und hat nun bis Ende August die Möglichkeit einen Vollantrag einzureichen. Das Projektteam besteht aus Mitarbeitern sowohl des Lehrstuhl Tourismus – Zentrum für Entrepreneurship von Prof. Dr. Harald Pechlaner, als auch der Stabsstelle Bildungsinnovation und Wissenstransfer (KU.impact) unter der Leitung von Thomas Sporer.

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt wird den Antrag in Form eines ausarbeiteten Konzepts stellen, welches die nachhaltige Etablierung eines Gründergeists und einer Gründungskultur beinhalten soll. Bei der Antragsstellung werden ca. 55 Universitäten und Hochschulen von etwa der dreifachen Menge an Bewerbungen die Förderung über vier Jahre Laufzeit bekommen.

EXIST kann insbesondere für die KU mit ihrem breiten Fächerkanon, deren Schwerpunkt im Bereich der Geisteswissenschaften liegt, neue Potentiale für unkonventionellere Gründungen heben. Dabei soll EXIST wertvolle Beiträge zur Profilbildung im Bereich von Forschung und Innovation, zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre sowie zur Vernetzung in die Region, insbesonders der Standorte Ingolstadt und Eichstätt leisten.

Für eine erfolgreiche Antragstellung werden möglichst viele verschiedene Sichtweisen und Ideen von Stakeholdern und Experten im Rahmen von zwei Workshops miteinbezogen. Der erste Workshop fand am 20. Mai unter der Einladung von allen KU-weiten Stakeholdern statt. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung wurden mit in den zweiten Workshop am 18. Juni genommen. Bei diesem Termin mit regionalen Gründungsexperten wurden Potentiale in der Gründungsförderung seitens der KU, sowie innerhalb der gesamten Region 10, diskutiert. In Form einer „Gründer-Landkarte“ konnte mithilfe der Teilnehmer bereits bestehende Angebote, als auch zukünftige Handlungsfelder in der Gründerszene identifiziert werden (siehe Foto).

Im weiteren Projektverlauf sind weiterführende Interviews mit externen Gründungsexperten geplant, welche ihre Erfahrungen zu Gründungsförderung an anderen Standorten teilen.

Sollten Sie Interesse daran haben die Katholische Universität zu einer Gründerhochschule zu entwickeln, sind Sie herzlich dazu eingeladen den Projektverlauf zu verfolgen und sich einzubringen. Für weitere Informationen zum EXIST-Potentiale Projekt an der KU wenden Sie sich gerne an valentin.herbold@ku.de.