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MSc Geographie: Umweltprozesse und Naturgefahren

  • Informationen zum Studiengang

    Die Physische Geographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bietet seit dem Wintersemester 2010/11 einen praxisorientierten Masterstudiengang zum Thema „Umweltprozesse und Naturgefahren“ an.

    Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen des Planeten und die daraus entstehenden Zielkonflikte werden zukünftig eine immer größere Bedeutung für die Menschheit haben. Der Studiengang vermittelt die Fähigkeit, Problemanalysen auf lokaler und regionaler Ebene durchzuführen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Mit neuester Technologie werden Proben und Messdaten im Gelände aufgenommen, um dann im Geolabor bzw. mit Geoinformationssystemen am Rechner analysiert zu werden.

    Die Physische Geographie der Universität Eichstätt- Ingolstadt bietet mit dem Studiengang eine moderne Ausbildung mit individueller Betreuung der Studierenden und Arbeit in Kleingruppen. Der Studiengang baut auf den Forschungsschwerpunkten des Faches in Eichstätt auf und ist offen für alle Bewerber aus den Bereichen Geographie, Hydrologie, Geoökologie sowie weiteren benachbarten Studiengängen. Auch AbsolventInnen von Lehramtsstudiengängen der Geographie sind zur Aufnahme des Masterstudiums berechtigt.

    Haben Sie weitere Fragen zum MSc-Studiengang ? Sie können sich damit an den Studienberater wenden: PD AR Dr. Florian Haas

    Studienverlauf

    1. Semester (Grundlagen)

    Wie beeinflussen sich menschliches Handeln und hydrologische Prozesse? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Moduls "Hydrologische Umweltprozesse und Naturgefahren".Dieses Modul bildet einen Teil der Grundlagenphase, die darüber hinaus auch geomorphologisches und klimatologisches Wissen sowie Methoden der Geoinformatik vermittelt. Für die Studenten ist dies das theoretische Grundgerüst und der Einstieg in die einzelnen Umwelt und Naturgefahrenprozesse und deren komplexes Zusammenspiel.

     

    2. Semester (Vertiefung)

    Die Vertiefungsphase umfasst Lehrveranstaltungen, die sich mit der Auseinandersetzung von Mensch und Umwelt bzw. Naturgefahr im Sinne einer Analyse, eines Monitorings und Managements beschäftigen. Ein zentrales Element ist die „Projektarbeit Umweltmonitoring“, bei der in Gelände und Labor Umweltprozesse und Naturgefahren erkannt, dokumentiert und bewertet werden sollen. Hierbei werden in Anlehnung an laufende Forschungsprojekte von Mitarbeitern der Physischen Geographie angewandte geomorphologische, auendynamische, karsthydrologische oder landschaftsökologische Fragestellungen bearbeitet.

     

    3. + 4. Semester (Spezialisierung)

    In den Modulen der Spezialisierungsphase werden wichtige Weichen für die weitere Arbeit in Wissenschaft und Praxis gestellt – die bislang erworbenen Kenntnisse werden vertieft und angewendet; zum Beispiel im Rahmen einer großen Exkursion. Sie ermöglicht das intensive Kennenlernen eines Natur und Kulturraums. Besonderheiten und Phänomene werden im Gelände erfahr- und erlebbar, vor Ort diskutieren Studierende und DozentInnen die Entstehung, Wirksamkeit und Konsequenzen von natürlichen Prozessen und deren Verflechtung mit der menschlichen Gesellschaft. Die Anwendung digitaler Methoden bei der Aufnahme und Analyse von Geländedaten steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Moduls. Fragestellungen werden mit modernen Methoden bearbeitet: Die Aufnahme von Geländedaten durch Vermessung und GPSgestützte Kartierung mündet in die Datenverarbeitung und -analyse, z.B. mit den Methoden der Digitalen Reliefanalyse in einem GIS.

     

    Für Ihre Masterarbeit können Sie sehr gerne eigene Vorschläge machen, die sich z.B. aus Lehrveranstaltungen oder Forschungsprojekten ergeben. Zudem haben wir Listen mit möglichen Themen zusammengestellt, auf denen Sie sich informieren können - sprechen Sie in jedem Fall mit dem Betreuer Ihrer Wahl über die Ausgestaltung Ihres Wunschthemas !

     

     

  • Herkunft unserer MSc-Studierenden

    Die Karte (dankenswerterweise hergestellt von Claudia Pietsch) zeigt die Heimatuniversitäten der MSc-Jahrgänge seit 2011. Man sieht deutlich, dass unser Studiengang deutschlandweit (und auch schon darüberhinaus) bekannt, anerkannt und gefragt ist... !

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