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Bewerbung

Das Studium der Kunstpädagogik als Hauptfach setzt das Bestehen einer Eignungsprüfung vor Aufnahme des Studiums bei der Immatrikulation voraus. Die Eignungsprüfung besteht aus einer Vorauswahl anhand einer Mappe, einer praktischen, sowie einer mündlichen Prüfung. Die Prüfungskommission besteht aus dem in der Ausbildung an der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik tätigen hauptberuflichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Personal.

1. Zur Vorauswahl, die über die Zulassung zur praktischen Prüfung entscheidet, müssen eigene Arbeiten in einer Mappe eingereicht werden. Sie sollen erkennen lassen, dass der Bewerber selbstständig und intensiv gearbeitet hat. Die Arbeiten sollten weiterhin Auskunft geben über grundlegende zeichnerische, malerische und/oder plastische Fertigkeiten und Fähigkeiten. Verlangt werden z. B. Naturstudien, Sachstudien, freie zeichnerische bzw. malerische Skizzen (Skizzenbücher) oder auch ausgeführte Arbeiten. Im Kunstunterricht der Schulen entstandene Ergebnisse reichen in der Regel allein nicht aus. Mit der Mappe, die nicht weniger als 20 Arbeiten enthalten sollte, ist eine Erklärung einzureichen, dass die Arbeiten selbstständig gefertigt wurden. Termin für die Abgabe der Mappe sowie die Anmeldung für die Eignungsprüfung ist der 30. Juni eines jeden Jahres.

Das Ergebnis der Vorauswahl wird schriftlich mitgeteilt. Ein positives Ergebnis berechtigt zur praktischen und mündlichen Prüfung.

2. Die praktische Prüfung erstreckt sich über 5 Stunden und besteht in der Ausführung von Gestaltungsaufgaben aus den Bereichen Zeichnung und Malerei.

3. Im Anschluss an die praktische Prüfung findet für jeden Bewerber eine mündliche Prüfung von etwa 10 Minuten Dauer statt. Inhalte des Gesprächs können z. B. die Beurteilung der eigenen Arbeiten, Kunstgeschichte, Ausstellungsbesuche etc. sein.

Der Termin für die Prüfungen, die in der Regel ca. 2-4 Wochen nach dem Mappenabgabentermin stattfinden, wird den Bewerbern umgehend nach der Kommissionsentscheidung schriftlich mitgeteilt. Sie finden im großen Malsaal der Universität (KGI/Bau B 009) statt. Die zur Prüfung Zugelassenen sollten die Mal- und Zeichenutensilien mitbringen, mit denen sie gewöhnlich arbeiten.

Die Eignungsprüfung gilt als abgelegt und nicht bestanden, wenn eine Bewerberin/ein Bewerber zu den festgesetzten Prüfungsterminen ohne triftigen Grund nicht erscheint - bei Erkrankungen ist ein ärztliches Attest erforderlich - oder wenn sie/er nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe zurücktritt.

Die Eignungsprüfung kann grundsätzlich nur einmal wiederholt werden. Eine zweite Wiederholung kann vom Prüfungsausschuss in besonderen Ausnahmefällen zugelassen werden.

Ein persönliches Vorstellungsgespräch zur Beratung wird empfohlen.

Termine hierfür können nach Anmeldung per E-Mail mit Frau Akad. ORin Petia Knebel, Herrn StR i. K. Adrian Smoll oder Herrn Akad. OR. Pfättisch vereinbart werden.