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Aktuelles

aus dem Wissenschafts- und Praxislabor (WiPa)
der Katholischen Universität Eichstätt (KU)



Vergangene Veranstaltungen

Gastvortrag vom 12. November 2019

 

  • Prof. Dr. Wolfgang Lenhard
    Universität Würzburg
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  • Thema  "Modellierung sprachlicher Entwicklung mittels Continuous Norming - ein Weg zu besseren Testverfahren"
  • Abstract:  Sprachliche Leistungen (Wortschatz, basale Lesefertigkeiten, Leseverständnis …) entwickeln sich im Grundschulalter und der Sekundarstufe 1 mit enormer Geschwindigkeit. Zur Erfassung dieser Entwicklungen und der Erkennung problematischer Entwicklungsverläufe benötigen wir auch auf Ebene der Testverfahren Modellierungstechniken, die das Entwicklungstempo einbeziehen. Der Vortrag charakterisiert Entwicklungstrends sprachlicher Leistungen und dabei die Rolle von Geschlecht und Familiensprache. Es wird ein neues Verfahren zur statistischen Modellierung kontinuierlicher Normen (R-Package cNORM, www.psychometrica.de/cNorm.html ) aufgezeigt, das es ermöglicht, die Entwicklung zu berücksichtigen und bessere psychologische Testverfahren zu entwickeln. Es wird aufgezeigt, dass cNORM generell die Qualität von Normen verbessern kann und auch für Testentwicklungen zu anderen kognitiven Leistungsbereichen (z. B. Entwicklung von Arbeitsgedächtnisleistungen) einsetzbar ist.

 

Prof. Dr. Wolfgang Lenhard
Universität

Würzburg

Vortrag im Caritas-Zentrum Sankt Vinzenz Ingolstadt am 14. Februar 2019

Im Rahmen des Seminars „Praxismodul Angewandte Entwicklungspsychologie“ (M.Sc. Psychologie)
  • Referentinnen: Josephine Chowanetz, Jelena Hoffmann & Eszter Holdampf
    Betreuende Dozentin:
    Prof. Dr. Katja Seitz-Stein
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  • Thema „Sprachentwicklung und ihre Besonderheiten bei Mehrsprachigkeit“.

  • Zusammenfassung: Im Vortrag wird ein Einblick in die regelrechte Sprachentwicklung von Kindern und häufige Auffälligkeiten gegeben. Aufgrund der ständigen Zunahme an mehrsprachig aufwachsenden Kindern in Deutschland, wird auch diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Abschließend sollen Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden, auch solche, die direkt im institutionellen Alltag eingesetzt werden können. Im Anschluss an den etwa 45-minütigen Vortrag steht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

 

Gastvortrag vom 18. Dezember 2018
  • PD. Dr. Frank Niklas
    Universität Ausburg
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  • Thema „Die Entwicklung des akademischen Selbstkonzepts und der kindlichen Kompetenzen im Vor- und Grundschulalter“.

 

PD. Dr. Frank Niklas
Universität
Augsburg

Gastvortrag vom 13. Juni 2018

 

  • Prof. Dr. Markus Paulus
    LMU München
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  • Thema "Frühe prosoziale und moralische Entwicklung."
  • Abstract: Die frühe Ontogenese prosozialen Verhaltens und moralische Einstellungen ist sowohl ein klassisches als auch ein gegenwärtig kontrovers diskutiertes Forschungsfeld der Psychologie. Darüber hinaus berührt dies prinzipielle Fragen nach dem Zusammenspiel von biologischen Voraussetzungen, sozialer Interaktion und kognitiven Prozessen in der menschlichen Entwicklung sowie grundlegende Fragen nach unserem Selbstverständnis als Menschen. In diesem Vortrag möchte ich einen Einblick in gegenwärtige Debatten über die Ursprünge menschlicher Prosozialität und Moralität geben sowie Grundzüge eines konstruktivistischen Ansatzes präsentieren.

     

 

Prof. Dr. Markus Paulus
LMU München

Gastvortrag vom 21. November 2017

 

  • PD Dr. Sonja Bieg
    Universität Augsburg
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  • Thema "Lehrerhumor: Zusammenhänge und Wirkungen auf das emotionale und motivationale Erleben von Schülerinnen und Schülern"
  • Abstract: Humor im Unterricht wird allgemein eine wichtige Bedeutung zugesprochen und mit positiven Effekten auf die Lernumgebung verbunden (Banas, Dunbar, Rodriguez, & Liu, 2011; Perrez, Huber, & Geissler, 2001). Weiterhin wird angenommen, dass Humor zu einer effektiven Instruktion beiträgt, und so das Lernen von Schüler/innen fördert (Wanzer, Frymier, & Irwin, 2010). Humor erwies sich als ein multidimensionales Konstrukt, das dementsprechend differenziert betrachtet werden muss (Bieg & Dresel, 2016; Martin, Puhlik-Doris, Larsen, Gray, & Weir, 2003). Empirisch evident sind vier verschiedene Formen des Lehrerhumors: 1. Humor mit Bezug zum Lerngegenstand, 2. Humor ohne Bezug zum Lerngegenstand, 3. selbstabwertender Humor und 4. aggressiver Humor (Bieg & Dresel, 2016; Frymier, Wanzer, & Wojtaszczyk, 2008). Desiderate früherer Studien liegen in der eindimensionalen Betrachtungsweise von Humor oder sind rein korrelativ angelegt. Bislang war ungeklärt, welche Effekte verschiedene Formen von Lehrerhumor auf den Unterricht, das Lernverhalten, motivationales und emotionales Erleben von Schüler/innen haben.
    Im Vortrag werden Ergebnisse einer Querschnittsstudie (N = 891 aus 41 Klassen) präsentiert und Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lehrerhumorformen und instruktionalen Dimensionen sowie motivationalen Aspekten berichtet. Weiter werden Ergebnisse einer Längsschnittstudie mit zwei Messzeitpunkten (N= 668 aus 41 Klassen; Retest-Intervall sechs Monate) vorgestellt. Die Ergebnisse der Mehrebenenanalysen zeigen, dass lerngegenstandsbezogener Humor zu mehr Freude und weniger Langeweile und Ärger führt. Dagegen führte aggressiver Humor zu weniger Freude und mehr Langeweile und Ärger. Die Lernenden erlebten den Unterricht zum zweiten Messzeitpunkt auch umso interessanter, je mehr ihre Lehrkräfte zu Beginn des Schuljahres lerngegenstandsbezogenen Humor einsetzten und je weniger dieser Humor ohne Bezug zum Lerngegenstand verwendeten. Der Einfluss auf die Schulleistung ist fachspezifisch, wobei besonders im Deutschunterricht unter Einsatz von lerngegenstandsbezogenem Humor die Schulleistung gefördert wird.
    Diskutiert werden praktische Implikationen und es wird der Frage nachgegangen, in wieweit die Anwendung von Humor im Unterricht eine erlernbare Kompetenz ist.

 

PD Dr. Sonja Bieg
Universität

Augsburg

Gastvortrag vom 28. Juni 2017

 

  • Prof. Dr. Marcus Hasselhorn
    Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt
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  • Thema "Differentialdiagnostische Relevanz des Arbeitsgedächtnisses für Lernstörungen"
  • Abstract "Im Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung des BMBF wird seit über sechs Jahren ein Schwerpunkt zur „Ursachenbezogenen individuellen Diagnostik und Intervention bei umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“ gefördert. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Diagnostik und Förderung für Kinder mit Lernstörungen im Lesen und/oder Rechtschreiben und/oder Mathematik. Am Beispiel unserer eigenen Arbeiten aus diesem Schwerpunkt soll in dem Vortrag ein Überblick über Definitionsdebatten, aktuelle Prävalenzschätzungen und die Rolle von Funktionsdefiziten im Arbeitsgedächtnis bei der Entstehung der Lernstörungen gegeben werden. Anschließend werden Möglichkeiten und Grenzen der differenziellen Funktionsdiagnostik des Arbeitsgedächtnisses zur Prävention und Behandlung von Lernstörungen diskutiert."

 


Prof. Dr. Marcus Hasselhorn
(DIPF, 2017)

Come Together

 

  • Themen "Arbeitsgedächtnisentwicklung und Förderung; Erforschung mathematischer Vorläuferfertigkeiten und deren Veränderbarkeit"
  • Sommersemester 2017
Gastvortrag vom 29. Juni 2016

 

  • Prof. Dr. Wolfgang Schneider
    Institut für Psychologie, Universität Würzburg
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  • Thema "Sprachförderung im Vorschulalter: Nützen die verfügbaren Ansätze, und –wenn ja – in welcher Hinsicht?"
  • Abstract "Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte sind in deutschen Kindertagesstätten zahlreiche Versuche unternommen worden, die sprachlichen Kompetenzen junger Kinder gezielt zu fördern. In den Bildungsplänen der Bundesländer werden sowohl sprachliche Bildung im Alltag der Kindertageseinrichtungen für alle Kinder als auch zusätzliche Sprachfördermaß-nahmen für Kinder mit Sprachförderbedarf vorgesehen, insbesondere für Kinder im Alter ab fünf Jahren als Vorbereitung auf die Schule. Im Vortrag werden Ansätze und Ergebnisse der bekanntesten alltagsintegrierten wie auch additiven Sprachfördermaßnahmen beschrieben und bewertet. Alltagsintegrierte Maßnahmen betreffen zumeist die Förderung von Kompe-tenzen in Semantik und Grammatik, additive Maßnahmen häufig die Förderung phonolo-gischer Kompetenzen (etwa im Bereich der phonologischen Bewusstheit) sowie kommu-nikative Fähigkeiten (vermittelt etwa über den Ansatz des Dialogischen Vorlesens). Ausgehend von Grundannahmen zentraler Sprachentwicklungstheorien wird zunächst der Frage nachgegangen, in welchem Ausmaß im Rahmen der üblichen Förderkonzeptionen überhaupt nachhaltige Effekte zu erwarten sind. Diese Erwartungen werden mit Befunden neuerer Evaluationsstudien konfrontiert, die Effekte spezifischer Sprachförderung für unter-schiedliche Aspekte sprachlicher Kompetenz in alltags¬integrierter und additiver Version über¬prüften. Es wird dabei einmal der Frage nachgegangen, ob Effekte für Stichproben unausgelesener Stichproben von Vorschulkindern nachweisbar sind, die Programme also generell wirken, oder ob lediglich für Subgruppen (z.B. Kinder mit anfänglichen Rückständen in der Sprachkompetenz, Kinder mit Migrationshintergrund) bedeutsame Effekte registriert werden können. Weitere wichtige Aspekte dieser Überprüfung betreffen die Frage der Nachhaltigkeit von Förderwirkungen über längere Zeiträume hinweg sowie der Nachweis von Transfereffekten der Sprachförderung auf den Schriftspracherwerb in der Schule."

Gastvortrag vom 30. Mai 2016

 

  • Prof. Dr. Gabriele Ricken
    Sonderpädagogische Psychologie und Diagnostik, Universität Hamburg
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  • Thema "Entwicklungsbezogene Diagnostik mathematischer Kompetenzen"
WiPa - Workshop "Arbeitsgedächtinis" vom 30. Januar 2015

 

  • Wie entwickelt sich das Arbeitsgedächtnis? Wie kann man die Arbeitsgedächtnisleistung erfassen? Diese Fragen und viele weitere wurden beim ersten WiPa-Workshop  zum Thema Arbeitsgedächtnis am 30. Januar 2015 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt behandelt. Insgesamt nahmen am Arbeitsgedächtnis-Workshop 45 Personen teil. Die Teilnehmenden setzten sich aus Psycholog(innen) aus der Region sowie Studierenden des Masterstudiengangs Psychologie und Wissenschaftler(innen) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zusammen. Inhalte des Workshops waren die Entwicklung, Diagnostik und Korrelate des Arbeitsgedächtnisses sowie die Fördermöglichkeiten grundlegender Arbeitsgedächtnisprozesse.

WiPa - Auftaktveranstaltung vom 10. Juli 2014

 

  • An einer ersten Informationsveranstaltung des Wissenschafts- und Praxislabors des Lehrstuhls für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie (Prof. Seitz-Stein) am 10. Juli 2014 nahmen ca. 20 Psychologinnen und Psychologen aus der Region teil. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung  wurden erste Ideen  für eine  Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis eruiert und somit der erste Schritt zur Institutionalisierung einer Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis im Bereich Angewandter Entwicklungspsychologie getan. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Veranstaltung können Sie der Pressemitteilung entnehmen.