Projekte

an der Professur für Psychologische Diagnostik und Interventionspsychologie mit Schulpsychologischem Schwerpunkt

 

Laufende Drittmittelprojekte - Abgeschlossene Drittmittelprojekte - Projekte der Professur

 

Laufende Drittmittelprojekte
Ambulantes Monitoring und Ambulantes Coaching in Berufsförderungswerken
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Ambulantes Monitoring und Ambulantes Coaching als Elemente nachhaltiger beruflicher Integrationsstrategien in Berufsförderungswerken. 
Entwicklung, Erprobung und Implementation eines Instrumentariums zur situationsspezifischen Prozessdiagnostik in Echtzeit sowie des damit verknüpften smartphonebasierten Coachings in der beruflichen Rehabilitation und Nachbetreuung.

Leitung: Prof. Dr. Joachim Thomas, Wolfgang Dings (BFW Bad Wildbad)

Beteiligte Mitarbeiter: Anna Moraß, Elisabeth Riedl, Regina Schmid

Projektdauer: Laufzeit 3 Jahre bis Dezember 2020

Förderung durch die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Bad Wildbad gGmbH
und mit der SRH Berufliche Rehabilitation GmbH: Berufsförderungswerk Heidelberg

Inklusion in der Berufswahlentscheidung
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Konzept für ein computergestütztes Instrument zum Selbst-Assessment von jungen Menschen mit kognitivem und sprachlichem Förderbedarf im Übergang von der Schule in den Beruf.

Beteiligte Mitarbeiter: Prof. Dr. Joachim Thomas, Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Dr. Regina Weißmann

Projektdauer: Laufzeit 5 Jahre bis Februar 2020

Förderung im Rahmen des Verbundprojekts „Inklusives Leben und Lernen in der Schule“
aus Geldern der Freisinger Bischofskonferenz

Kooperationspartner:
Berufsbildungswerk Rummelsberg

Berufsvorbereitende Schule Wichernhaus Altdorf
Grundschule/ Mittelschule Grafenwöhr

Beschreibung des Projekts

Forschungsfrage

Das Teilprojekt ‚Inklusion in der Berufswahlentscheidung‘ stellt sich der Frage, wie man den Bedürfnissen Jugendlicher mit kognitivem und sprachlichem Förderbedarf im Prozess der Berufswahlentscheidung gerecht wird. Im Zentrum steht hierbei die Entwicklung eines Selbst-Assessment-Instruments, mit dem Interessen, Werthaltungen, Persönlichkeitsdispositionen und Kompetenzen erfasst werden können. 

Abstract

Die Berufswahlentscheidung stellt eine der bedeutsamsten Entwicklungsaufgaben des Jugendalters dar. Eine begründete Berufswahlentscheidung zeichnet sich neben der Fähigkeit, die eigenen Kompetenzen realistisch einschätzen zu können, durch das Bewusstsein über die eigenen Interessen und Neigungen aus. Weitere Einflussfaktoren stellen Wertvorstellungen, Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstwirksamkeit und Motivation, Individual- und Sozialkompetenzen, sowie die Beschaffenheit des sozialen Umfelds dar.

Häufig werden gerade Jugendliche mit kognitivem und sprachlichem Förderbedarf bereits vor dem Übergang in den Beruf einer negativen Lern- und Leistungssozialisation. Sie sind sich dementsprechend vor allem ihrer Schwächen und Kompetenzdefizite, jedoch weniger ihrer Interessen, Ressourcen und Begabungspotenziale bewusst. Werden diese jedoch bei der Berufswahl nicht wahrgenommen, ist eine Kongruenz von Lebenswelt, Wünschen und Kompetenzen der Jugendlichen nicht möglich, was nachgewiesenermaßen zu vermehrten Ausbildungsabbrüchen und daraus resultierender Orientierungslosigkeit führt.

Im Zentrum des Projekts steht deshalb die Erstellung eines Instruments, das Jugendliche und junge Erwachsene mit kognitivem und sprachlichem Förderbedarf in ihrer Berufswahlentscheidung unterstützt und Aufschluss über die folgenden Dimensionen gibt

  • Interessen
  • Wertvorstellungen/ Antriebe
  • Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Selbstwirksamkeit, emotionale Stabilität, Motivation)
  • Individual- und Sozialkompetenzen
  • Beschaffenheit des sozialen Umfelds

Ziele
Um dem Anspruch an eine inklusive Berufswahlentscheidung  gerecht zu werden, wird das Instrument so konzipiert, dass die Materialien sowohl die Bedürfnisse Jugendlicher mit dem Förderschwerpunkt Lernen berücksichtigt, als auch im Allgemeinen für Jugendliche auf der Schwelle von der Schule in die berufliche Ausbildung geeignet sind. Dies soll speziell für inklusive Settings einen gemeinsamen Zugang zum Berufsfindungsprozess ermöglichen und durch den individualisierbare Charakter des Instruments gleichzeitig den Bedürfnissen des Einzelnen gerecht werden. Für die Konzep

  • Wahl anschaulicher und fassbarer Darstellungsformen: Bilder, Videos, auditiv unterstützter Text, leichte Sprache
  • Auswahl der Materialien im Bezug zur Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen, um Identifikationsmöglichkeiten zu gewährleisten
  • Entwicklung geeigneter Feedbackformen, welche den Prozess der Selbstreflexion seitens der Jugendlichen unterstützen 
  • Entwicklung von Strategien zur Einbindung des Selbst-Assessments in kontextspezifische Beratungsszenarien 
  • Individualisierbarer Modulcharakter des Instruments
Bildung in inklusiven Klassen
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– Eine Forschungsperspektive: Demokratiebildung und Partizipation

Beteiligte Mitarbeiter: Prof. Dr. Joachim Thomas, Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Christiane Bartosch M.A.

Projektdauer: Laufzeit: 5 Jahre bis Februar 2020

Förderung im Rahmen des Verbundprojekts "Inklusives Leben und Lernen in der Schule"
aus Geldern der Freisinger Bischofskonferenz

Beschreibung des Projekts

Forschungsfrage

Inklusiver und damit partizipativer Unterricht lebt von sozialer Interaktion aller Beteiligten im Kosmos Schule und bedarf nachhaltiger schulischer Differenzierung für jedes Individuum. Unsere Forschungsfragen lauten daher: Welche Kriterien können als zentrale Elemente von inklusivem partizipativem Schulunterricht bestimmt werden? Wie schätzen Schülerinnen und Schüler in inklusiven Schulen ihren Unterricht mit Blick auf partizipative / demokratische Elemente ein?

Abstract

Inklusion bedeutet für Lernende und Lehrende sowohl Bildungsprozess als auch Bildungsziel/-produkt und ist untrennbar mit Partizipation verbunden. Handeln in inklusiven Settings ist immer partizipativ bestimmt. Lernender und Lehrender müssen Inklusion ‚anstreben‘ und ermöglichen: Schulischer Unterricht sollte daher Bedingungen des Gelingens von Inklusion erfüllen. Inklusiver und damit partizipativer Unterricht lebt von sozialer Interaktion aller Beteiligten im Kosmos Schule und bedarf nachhaltiger schulischer Differenzierung für jedes Individuum. Die Forschungsfrage lautet daher: Welche Kriterien können als zentrale Elemente von inklusivem partizipativem Schulunterricht bestimmt werden? Wir erwarten durch unsere Forschung eine Antwort auf die Fragestellung, wie Schülerinnen und Schüler in inklusiven Schulen ihren Unterricht mit Blick auf partizipative / demokratische Elementen einschätzen. Ziel des Forschungsprojekts ist die Bestimmung von zentralen partizipativen Elementen inklusiven Unterrichts, also nach Kriterien, welche die Partizipation und darüber die Inklusion im Unterricht bewirken bzw. erhöhen. Im Ergebnis soll ein standardisiertes Erhebungsinstrument erstellt und angewendet werden, mit dem der inklusive Charakter eines vorhandenen Unterrichts valide und reliabel erhoben werden kann. Aufbauend auf Untersuchungen zur Bestimmung von Kategorien, die das partizipative Geschehen in der Kindertagesstätte beschrieben ( Vorgängerprojekt: „Schlüsselkompetenzen pädagogischer Fachkräfte in der Kindertagesstätte für Bildung in der Demokratie“) werden die zentralen Elemente partizipativen Unterrichts in drei Schritten erforscht: Befragung von Schülerinnen und Schülern der zweiten Jahrgangsstufe in inklusiven Schulen, Aufzeichnung und Analyse von Unterrichtsgeschehen im gleichen Setting und drittens theoriegestützte Entwicklung von Fallvignetten aus den vorausgehenden Untersuchungen. Die Erfragbarkeit dieser zentralen Elemente wird gleichrangig mit der Beobachtbarkeit derselben verbunden. Anschließend soll mit einer quantitativen Studie die Verallgemeinerbarkeit und Reichweite der herausgearbeiteten Kriterien geprüft werden. Daraus sind weiterhin Empfehlungen für eine qualitativ guten partizipativen Unterricht ableitbar. Als zukünftiger Schritt kann sich daraus die Entwicklung von Maßnahmen ergeben, mit denen Inklusion gefördert werden kann. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen kann dann im Rahmen einer späteren Evaluationsstudie untersucht werden.

Ziele/ Verwertungsmöglichkeiten

Ziel des Forschungsprojekts ist die Bestimmung von zentralen partizipativen Elementen inklusiven Unterrichts, also nach Kriterien, welche die Partizipation und damit die Inklusion im Unterricht bewirken bzw. erhöhen. Im Ergebnis soll ein standardisiertes Erhebungsinstrument erstellt und angewendet werden können, mit dem der inklusive Charakter eines vorhandenen Unterrichts valide und reliabel erhoben werden kann. Damit soll Unterricht qualitativ eingeschätzt werden können mit Blick auf Inklusion. Ziel ist auch die Bestimmung von Intensitätsmaßen von Qualifikation im inklusiven partizipativem Handeln: ein Messinstrument für Kernaspekte partizipativen Handelns in inklusiven schulischen Settings entsteht. Wir erwarten, Instrumente zur Qualitätsbestimmung und zur Reflexionshilfe in der schulischen Praxis liefern zu können. Weitere Forschungsanstrengungen können sich unter Verwendung der Instrumente anschließen. Der Forschungsansatz ist zunächst deskriptiver Natur im Sinne einer Theorie der Praxis. Dennoch soll versucht werden, im Sinne einer präskriptiven Theorie mit der gebotenen Vorsicht Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Prozessen und Strukturen für Partizipation im schulischen Kontext abzuleiten.

Abgeschlossene Drittmittelprojekte
Nonverbales Verfahren
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Erfassung der psychischen Befindlichkeit und motivationalen Voraussetzungen von jugendlichen Flüchtlingen - Entwicklung eines nonverbalen Verfahrens

Leitung: Prof. Dr. J. Thomas

Beteiligte Mitarbeiter: Franziska Pröller, Nadja Al-Dawaf

Projektdauer: Laufzeit: 3 Jahre bis Januar 2020

Förderung durch die Stiftung Bildungspakt Bayern
im Rahmen des Modellprojekts Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge
aus Geldern der Vereinigung bayerischer Wirtschaft

Kooperationspartner - Schulen:
Berufsschule Kelheim
Berufsschule Eichstätt
Berufsschule Rosenheim
Berufsschule Vilshofen an der Donau
Franz-Oberthür-Schule Würzburg

Beschreibung des Projekts

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines nonverbalen Fragebogens zur Erfassung der dynamisch-motivationalen Voraussetzungen und Persönlichkeitseigenschaften von jugendlichen Geflüchteten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren kann dieser Fragebogen sprachfrei bearbeitet werden, indem keine verbalen Aussagen oder Fragen, sondern Bilder eingesetzt werden. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit, den Fragebogen unabhängig von der Muttersprache eines Jugendlichen zu verwenden, sondern sogar Analphabeten zu untersuchen.

Standardisiertes psychologisches Testverfahren

Zudem erfolgen die Bearbeitung und die Auswertung des Fragebogens computerbasiert, weshalb eine große Anzahl von jungen Flüchtlingen diesen ausfüllen kann. Für die Durchführung, Ergebnisinterpretation und das Feedback an die Testpersonen sind dagegen Schulpsychologen/-innen, Beratungslehrkräfte und Sozialpädagogen mit psychologischer Vorbildung geeignet, nachdem diese eine Schulung durch die Projektmitarbeiter durchlaufen haben.

Gestaltung des Fragebogens

Für jedes Item werden zwei Bilder produziert, welche entgegengesetzte Pole einer Variable bilden. Die Testperson kann dann mithilfe eines Reglers auf einer Skala ausdrücken, welches der Bilder seiner/ihrer Persönlichkeit mehr entspricht.

Zu erfassende Konzepte

Die Konzepte, die dabei erfasst werden sollen, stammen aus dem Bereich „Umgang mit Leistung“ (Leistungsmotivation, Misserfolgstoleranz), aus einem mit psychischer Gesundheit assoziierten Feld (emotionale Stabilität/ Belastbarkeit, Selbstwirksamkeitserwartung, psychische Befindlichkeit), aus der Verhaltenssteuerung (Besonnenheit, Impulsivität) und aus dem sozialen Bereich (Erleben sozialer Unterstützung, Beziehungsorientierung) sowie aus Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit.

Vorgehen

Die Validierung und Normierung wird in einer dreistufigen qualitativ-quantitativen Untersuchung erfolgen: Zunächst werden die Iteminhalte theoriebasiert abgeleitet und in Zusammenarbeit mit einem Grafiker von einem Expertenteam  diskutiert, bevor die Bilditems dann in qualitativen Interviews mit Schülern auf ihre Bedeutungsäquivalenz hin überprüft werden. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Validierung, indem Vergleiche mit Fremdbeurteilung und anderen Fragebögen angestellt werden, sowie das entwickelte Instrument an einer größeren Stichprobe von Schülern normiert wird. Abschließend wird das validierte Instrument an Berufsschulen gemeinsam mit Lehrkräften erprobt.

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Unterstützendes Monitoring und Coaching im Rahmen des Projektes zur kooperativen Qualifizierung

Erfassung des psychischen Befindens sowie personaler und situationaler Einflussfaktoren mittels Ambulatory Monitoring als Grundlage für das Angebot eines ambulanten Coachings zur Unterstützung beruflicher Rehabilitanden im Umgang mit Belastungssituationen während der kooperativen Qualifizierung und im Praktikum

Leitung: Prof. Dr. J. Thomas

Beteiligte Mitarbeiter: Anna Moraß

Projektdauer: Laufzeit: 1 Jahr bis September 2017

Förderung durch Berufsförderungswerk Bad Wildbad gGmbH
Berufsförderungswerk Schömberg gGmbH
SRH Berufliche Rehabilitation GmbH: Berufsförderungswerk Heidelberg

"Konzeption und Erprobung eines integrationsorientierten Profilings für die Berufsförderungswerke Frankfurt und Thüringen"

Leitung: Prof. Dr. J. Thomas

Förderung durch Berufsförderungswerke Frankfurt und Thüringen

Projekte der Professur

Arbeitsgedächtnisentwicklung bei drei- bis sechsjährigen Kindern

Beteiligte: Dr. C. Zoelch

Mitarbeiterin: cand. Psych. Katharina Betz

Dauer: laufend

Beschreibung des Projekts: Zwei Forschungsstränge werden derzeit in dem Projekt bearbeitet. Zum einen werden neue Operationalisierungen kurzzeitiger Gedächtnis- und Verarbeitungsprozesse für jüngere Kindergartenkinder im Alter von drei bis vier Jahren entwickelt. Da gerade der Abruf kurzzeitig gespeicherter Information das Behalten und die Verfügbarkeit von serieller Information stört, wird in diesem Zusammenhang mit dem Paradigma der Ganz- und Teilwiedergabe gearbeitet. Langfristig soll es damit ermöglicht werden, standardisierte Arbeitsgedächtnistestbatterien in der Art der AGTB5-12 auch für Kinder unter fünf Jahren konzipieren zu können.
Der zweite Forschungsstrang umfasst grundlegende Prozesse im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses bei jüngeren Kindern. Zum einen stellt sich die Frage, ob die generelle Architektur des Arbeitsgedächtnisses bei jüngeren Kindern vergleichbar ist mit derjenigen von Grundschulkindern. Zum anderen stellt sich die Frage, ob der Anteil von Kontrollprozessen an normalen Speicheraufgaben bei jüngeren Kindern anders geartet ist als bei älteren.

Domainspezifische Formen der Prokrastination

Beteiligte: Dr. C. Zoelch

Mitarbeiterin: cand. Psych. Marleen Kaja

Dauer: laufend

Beschreibung des Projekts: Forschungen der letzten Jahre postulieren die Domainspezifität des Aufschiebens. Das heißt, nur selten neigen Prokrastinierende dazu, in sämtlichen Lebensbereichen Aufgaben und Tätigkeiten aufzuschieben. Vielmehr gibt es unterschiedliche Bereiche wie zum Beispiel Beruf, Partnerschaft, Haushalt, in denen in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedliche Art und Weise prokrastiniert wird. Ziel des Projektes ist es, neben einer quantitativen Erfassung des Ausmaßes der Prokrastination auch qualitative Unterschiede in den domainspezifischen Formen des Prokrastinierens herauszuarbeiten. Dazu gehört auch eine Berücksichtigung der subjektiven und objektivierbaren Konsequenzen von Prokrastination. Im derzeitigen Projektabschnitt werden dazu neue Fragebogeninstrumente entwickelt und erprobt.

Ambulatory Assessment

Anforderungen und Ressourcen im Alltag von Polizeibeamten in Ausbildung: Eine Ambulatory-Assessment-Studie mit Herzratenvariabilität

Mitarbeiterin: Regina Schmid

Dauer: Start: Februar 2020,  Laufzeit: 1 Jahr

Fragestellung des Projekts: Welche Situationen verhindern und begünstigen eine hohe Herzratenvariabilität bei Polizeibeamten im Ausbildungsalltag? Welche Rolle spielen Ängstlichkeit, Achtsamkeit, Erholung und Distanzierungsfähigkeit?

Der Zusammenhang zwischen Herzratenvariabilität und Wohlbefinden im Arbeitsalltag von Klinikpersonal: Eine Ambulatory-Assessment-Studie zum moderierenden Effekt von Achtsamkeit

Mitarbeiterin: Regina Schmid

Dauer: Start: Februar 2019, Laufzeit 1 Jahr

Fragestellung des Projekts: Wie hängt das physiologische Maß der Herzratenvariabilität mit Dimensionen des psychologischen Wohlbefindens zusammen? Welche Rolle spielt Achtsamkeit als Moderator?

Die Korrelate von Meditationserfahrung im täglichen Arbeitsleben: Eine Ambulatory-Assessment-Studie über psychophysiologische Zusammenhänge bei indischen IT-Mitarbeitern

Mitarbeiterin: Regina Schmid

Dauer: Start: Oktober 2019, Laufzeit: 1 Jahr

Fragestellung des Projekts: Welchen Einfluss zeigt Meditation im Berufsalltag auf die Herzratenvariabilität, das Wohlbefinden und Arbeitsengagement?

Der Einfluss von Anforderungen und Ressourcen auf psychophysiologische Parameter des Wohlbefindens: Eine Ambulatory-Assessment-Studie an Lehrkräften

Mitarbeiterin: Regina Schmid

Start: Februar 2018

Fragestellung des Projekts: Welche Persönlichkeitseigenschaften und Tätigkeitsmerkmale werden während eines Schultages zur Belastung bzw. zur Ressource? Wie kann man dadurch Schwankungen im Wohlbefinden bzw. der Herzratenvariabilität der Lehrkräfte erklären?

Ambulantes Monitoring und Coaching zur Unterstützung der beruflichen Inklusion (im Graduiertenkolleg "Inklusives Leben und Lernen")

Beteiligte Mitarbeiter: Anna Moraß

Dauer: Start: Oktober 2017, Laufzeit: 3 Jahre

Vorstellung des Projekts: Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung einer Maßnahme zur Unterstützung der beruflichen Inklusion. Zielgruppe sind Jugendliche mit sozio-kognitivem und sprachlichen Förderbedarf, die während ihres usbildungsverlaufs unterstützt werden. Im Fokus steht die Erhöhung des Selbstwirksamkeitserlebens (Bandura, 1997) der Jugendlichen, da dieses entscheidend dazu beiträgt, Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Methodisch wird ein auf dem Konzept des Ambulatory Assessments basierendes Monitoring entwickelt, um selbstwirksamkeitsrelevante Variablen alltagsnah (Reis, 2012) erfassen zu können. Darauf aufbauend wird ein Selbstwirksamkeits-Coaching implementiert. Hierdurch wird eine individuelle Förderung des Selbstwirksamkeitserlebens ermöglicht und ein Beitrag zur Unterstützung der beruflichen Inklusion geleistet.

Belastungsfaktoren in der Krankenpflege: Experience Sampling Studie

Beteiligte Mitarbeiter: Elisabeth Riedl, Regina Schmid

Dauer: Start: September 2016, Laufzeit: 10 Monate bis Juni 2017

Fragestellung des Projekts: Welche Anforderungen und Ressourcen beeinflussen das situative Belastungserleben von Pflegekräften maßgeblich?

 

Aufmerksamkeit und Wohlbefinden bei Polizeibeamten im Einsatzdienst: Event Sampling Studie

Beteiligte Mitarbeiter: Elisabeth Riedl, Regina Schmid

Dauer: Start: September 2016, Laufzeit: 10 Monate bis Juni 2017

Fragestellung des Projekts: Welchen Einfluss zeigen verschiedene Einsatzanlässe und Einsatzanforderungen auf die situative Aufmerksamkeit und das Wohlbefinden von Polizeibeamten im Einsatzdienst?

Testentwicklung Firmenportfolios

Mitarbeiterin: Elisabeth Riedl

Dauer: Start: September 2016, Laufzeit: 12 Monate bis August 2017

Ziel des Projekts: Entwicklung eines Testverfahrens, welches in geringerem Ausmaß anfällig für angstinduzierte Leistungseinbußen ist.

Prozesse der beruflichen Lebensplanung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Abhängigkeit von Werteorientierungen, Selbstwirksamkeit und Beratungsressourcen

Mitarbeiterin: Nadja Al-Dawaf

Dauer: Laufend

Ziel des Projekts: Die Erforschung der beruflichen Identitätsentwicklung bei Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund im Rahmen einer qualitativen Untersuchung.

Zentrale Fragestellungen: Zu den zentralen Fragestellungen gehören, wie Jugendliche das fehlende Wissen über das deutsche Bildungssystem im Elternhaus kompensieren, woher erhalten sie die für die Berufswahl nötigen Informationen, welchen Einfluss haben die Eltern, sowie wie Jugendliche mit dem Spannungsfeld von Wertevorstellung und Aspirationen aus dem elterlichen und schulischen Umfeld umgehen.