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"Studium der Religionspädagogik in Eichstätt - 'gefällt mir'!"


Anna Hasenstab

Religionspädagogik in Eichstätt – „gefällt mir“!
Neben der umfangreichen fachlichen Ausbildung, die durch die Dozierenden angeboten wird, genieße ich an unserem Standort v.a. die Möglichkeiten, sich mit eigenen Ideen einzubringen und die familiär geführte Fakultät aktiv mitzugestalten. Studentische Initiativen und Aktivitäten sind gern gesehen und werden von den Dozierenden intensiv begleitet und unterstützt.
Als attraktive Besonderheit unseres Lehrangebotes empfinde ich die vielen Möglichkeiten der Exkursion zu außergewöhnlichen Lehr- und Lernorten, wie Rom, Auschwitz, den Katholikentagen,…
Darüber hinaus bietet Eichstätt eine Vielzahl an Möglichkeiten, neben dem Studium auch ein spirituelles Angebot wahrzunehmen, u.a. das Mentorat, das wöchentliche Eucharistiefeiern, besondere Gottesdienste in den geprägten Zeiten, gemeinschaftsfördernde Kurstage, Berufungswochenenden und persönliche Begleitung.
Bei den Mentoratsabenden und in den gemeinsamen Räumlichkeiten der theologischen und religionspädagogischen Fakultät finden auch viele fruchtbare Begegnungen mit den Studierenden der Theologie und den Priesteramtskandidaten statt, mit denen wir später in der Praxis zusammenarbeiten werden. Studieren soll, meiner Meinung nach – neben dem Wissenserwerb – v.a. eine Charakterbildungsschule sein. Durch die vielen unterschiedlichen Strömungen, die in diesen Gesprächen und Diskussionen zur Sprache kommen, wird jeder und jede herausgefordert, den eigenen Standpunkt argumentativ vertreten und dabei fremde Standpunkte mitdenken zu lernen, darüber nachzudenken und im wohlwollenden Diskurs miteinander – für eine Zukunft unseres Glaubens – weiterzudenken. Diese vielfältige Denk-Werkstatt an der religionspädagogischen Fakultät Eichstätt „gefällt mir“.


Teresa Rückner

Wenn ich nun, am Ende meines Religionspädagogik-Studiums, auf die Zeit in Eichstätt zurückblicke, bleiben viele freudige Erinnerungen, die mein Leben sehr geprägt haben, für immer präsent: Besonders bereichernd finde ich die gut begleiteten und gut reflektierten Praktika, die spannenden, je nach Aktualität variierenden Wahlmodule im Kontext von Politik und Gesellschaft oder Medien und Kommunikation und die vielen praxisnahen Lehrveranstaltungen, wie pastorale Gesprächsführung, Grundlagen der kirchlichen Bildungsarbeit im Elementar- und Erwachsenenbereich oder interreligiöses Lernen, die eine super Vorbereitung für die bevorstehende Arbeit im pastoralen Dienst und für das eigene Leben sind. Vor allem die Anbindung unseres FH-Studiengangs an die Universität ist besonders charakteristisch und damit unentbehrlich. Große Unterschiede zwischen Studierenden eines FH-Studiengangs und Studierenden von universitären Studiengängen sind für mich gar nicht sichtbar. Als Studierende der RP konnte ich auch alle Uniangebote nutzen, hatte einen engen Kontakt zu Kommiliton*innen der Uni und konnte mich über interessante Veranstaltungen anderer Fakultäten informieren und an ihnen teilnehmen. Auch die direkte Anbindung an das Mentorat in Eichstätt gab mir eine gute Gelegenheit, die theoretischen Lerninhalte in die Tat umzusetzen und mich in Gemeinschaft mit den Studierenden der Religionspädagogik aus anderen Semestern auszutauschen.
Durch den Einsatz der Fachschaft Religionspädagogik und die Unterstützung der Universität, hatte ich die Möglichkeit, mein Praxissemester in einer Pfarrei in Senegal zu verbringen und wahnsinnig tolle, neue Erfahrungen zu sammeln. Das Studium in Eichstätt bietet den Studierenden ein facettenreiches Angebot an Lehrveranstaltungen und Seminaren. Trotz anfänglicher Zweifel konnte ich durch die authentische Vermittlung und die große Bandbreite der Inhalte meine Begabungen finden und meine Faszination für die Arbeit im pastoralen Dienst vertiefen.


Christopher Martin

Das Studium der Religionspädagogik hat mein Leben in vielen Belangen bereichert. Die einzelnen Kurse laden dazu ein, auf eine Entdeckungsreise zu gehen, bei der man den eigenen Glauben erforscht. So hat das Studium bei mir die Neugier geweckt, nach den Hintergründen zu fragen: Warum feiern wir Gottesdienst und was sollen die einzelnen Elemente bezwecken? Woher kommen christliche Riten? Wie kommen Menschen mit Behinderung in Kontakt mit Gott? Sind katholische Glaubensbilder noch zeitgemäß? Der Studiengang Religionspädagogik versucht, darauf vorsichtig Antwortalternativen zu geben. Jedoch nicht in einer überstülpenden Art und Weise, sondern so, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er oder sie diese annehmen möchte. Das Studium hat mich persönlich dazu motiviert, als angehender pastoraler Mitarbeiter die Zukunft der Katholischen Kirche mitgestalten zu dürfen.

 

Maria Meyer

"Das Studium der Religionspädagogik in Eichstätt war für mich eine gute Zeit der Vorbereitung auf meinen Traumberuf Gemeindereferentin. Die vielen interessanten Lehrveranstaltungen halfen mir, mich theologisch und auch pädagogisch weiterzubilden. Dabei bleiben mir vor allem die zahlreichen Seminare an externen Lernorten, wie eine ökumenische Romfahrt, eine Exkursion nach Bautzen oder auch eine zweitägige Pilgertour in Erinnerung. Besonders die religionspädagogische Lernwerkstatt, die Tag und Nacht zugänglich ist, war für mich ein Ort, andere Studierende zu treffen, zur Ruhe zu kommen oder in den zahlreichen Büchern zu schmökern. Ich fand es sehr hilfreich, dass bei vielen Praktika die Möglichkeit bestand, sich in der späteren beruflichen Praxis als Religionslehrerin und Gemeindereferentin zu erproben und das in den Lehrveranstaltungen angeeignete Wissen sogleich anzuwenden."


Luzia Rieß

Für mich war das Studium der Religionspädagogik und Kirchlichen Bildungsarbeit eine Zeit der Freude, eine Zeit, sich zu entwickeln, zu reifen und sich zu entfalten. Der hohe Praxisbezug, den wir erleben durften, ist keinesfalls selbstverständlich – immer wieder wurde darauf geachtet, dass alles, was wir lernen, uns dazu dient, uns auf unseren späteren Beruf vorzubereiten. Wo sonst redet der Dozent nicht nur über das Pilgern, sondern zieht mit seinen Studis los und probiert das aus? Wo sonst gibt es Exkursionen nach Berlin, Rom, Auschwitz, Bautzen, die einen moralisch und kulturell weiterbilden? Wo sonst werden Vorlesungen nicht nur frontal im Saal, sondern auch interaktiv im Hofgarten gehalten? Die Inhalte haben außerdem auch mich persönlich und meinen Glauben geprägt und weiterentwickelt. Ich werde die Lernsessions in der Lernwerkstatt vermissen, die uns als Lern- und Gemeinschaftsraum diente. Ich werde das Mentorat vermissen, dass uns neben dem Studium als Ort des Ausprobierens und der Gemeinschaft gedient hat. Das alles schätze ich sehr und werde ich vermissen!


Franziska Mezger

3,5 Jahre Studium liegen hinter mir - und ich habe nicht einen einzigen Tag bereut, dass ich diesen Studiengang gewählt habe. Hier habe ich nicht nur theoretische Grundlagen wie biblisches, dogmatisches und pädagogisches Wissen erlernt, ich habe auch viele Methoden und Konzepte kennengelernt und konnte Vieles aus den zahlreichen Praktika mitnehmen. Super war natürlich auch, dass man im vierten Semester voll in die Gemeinde und Schule darf - da habe ich ganze verschiedene Erfahrungen sammeln dürfen und konnte das Berufsfeld so richtig kennenlernen.
Aber auch ich selbst bin unglaublich gewachsen. Nicht nur in meinen Fähigkeiten und Wissen, sondern auch in meinem persönlichen Glauben. In meiner Studienzeit habe ich viel über meinen Glauben gelernt, reflektiert, neu entdeckt, mein Bild von der Kirche neu überdacht und bin zu einem tieferen Glauben gekommen, der jetzt weiterwachsen darf.
Es ist dabei toll, dass man nie allein auf dem Weg ist. Eichstätt und unser Studiengang mögen klein sein, aber hier kennt man sich in den Kursen und darüber hinaus, von Anonymität und Unpersönlichkeit ist hier keine Spur. Auch der direkte und unkomplizierte Kontakt mit den Dozent*innen sowie die Menschlichkeit, die hier generell einfach herrscht, sind etwas sehr Wertvolles. Und last but not least gibt es da natürlich die Lernwerkstatt, die immer ein Ort ist, wo es wahnsinnig viel Material zum Entdecken und Ausprobieren gibt.