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Prof. Dr. Uto Meier - Lehre

Studienziele und -inhalte des Fachs Religionspädagogik

Richtziel

  • Der/Die Student/Studentin soll befähigt werden, theoretische Ansätze der Religionspädagogik zu verstehen und jeweils die Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis zu erkennen. Er/Sie soll Erkenntnisse theologischer und humanwissenschaftlicher Fächer des Studienganges auf den speziellen Bereich der Religionspädagogik und Reflexion des Religionsunterrichts umsetzen können.

Didaktische Grundlegung

  • Überblick über Konzeptionen und Hauptinhalte der Religionspädagogik;
  • Kenntnis der zentralen kirchlichen Begründungslinien zum Religionsunterricht;
  • Einblick in Theorie und Didaktik der Lehrpläne mit exemplarischem Überblick zu Unterrichtsmaterialien für den Religionsunterricht
  • Einblick in anthropologische und soziokulturelle Faktoren des Religionsunterrichtes: Schüler und Lehrer, Schule und Gesellschaft als Bedingungsgrößen
  • Kenntnis zentraler Strukturelemente des Religionsunterrichtes: Ziele, Inhalte, Methoden und Medien im Blick auf unterschiedliche Schularten
  • Kenntnis und Einübung elementarer Analyse- und Planungsformen für den Religionsunterricht.

Bibeldidaktik

  • Verständnis der Vermittlungsprobleme biblischer Traditionen; Fähigkeit, im Religionsunterricht mit biblischen Texten theologisch und didaktisch angemessen umzugehen.
  • Einblick und Einübung verschiedener bibeldidaktischer Ansätze; Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Präsentationsformen biblischer Texte; kreative und aktive Erschließung biblischer Traditionen mit Blick auf die jeweiligen Schularten. Planungsübungen zu biblischem Unterricht.

Erschließung von Glaubensaussagen

  • Fähigkeit, Glaubensinhalte in überlieferten Formulierungen unterrichtlich zu erschließen; Fähigkeit, Glaubensinhalte theologisch angemessen zu formulieren und schülergerecht zu präsentieren.
  • Erschließung der Korrelation von Lebenswirklichkeit und Glaubenstradition; didaktisch-methodische Hinführungsmodelle früher und heute; ausgewählte systematisch-theologische Inhalte und Vermittlungsformen im Blick auf die Schularten.

Moralpädagogik

  • Einsicht in Ziele und Aufgaben ethischer Erziehung im Religionsunterricht. Fähigkeit, im Religionsunterricht Orientierung für verantwortetes Denken und Handeln aus dem Glauben zu  entwickeln.
  • Kenntnis über humanwissenschaftliche Bedingungsgrößen moralischer Entwicklung;
  • moralpädagogische Konzepte und Modelle für ethisches Lernen;
  • exemplarische Ziele und Inhalte grundlegender christlicher Ethik (Gewissensbildung, christliche Grundnormen; katholische Wertorientierung in verschiedenen Lebensbereichen) in den Lehrplänen;
  • Kenntnis und Einübung persönlichkeitsbildender Methoden zur christlich-ethischen Erziehung im Blick auf die Schularten.

Bewertung von Lernergebnissen

  • Verständnis der Problematik der Leistungsmessung im Religionsunterricht;
  • Fähigkeit, Methoden der Leistungsmessung verantwortlich im Religionsunterricht anzuwenden.
  • Ergebnissicherung, Erfolgskontrolle, Leistungsbewertung; Problematik der Notengebung.