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Schriftenreihe "Eichstätter Europastudien"

Band 5: "Nichts als Krieg und Streit"? Krieg und Frieden im Lied

Misia Sophia Doms, Bea Klüsener und Richard Nate (eds.)

Kriegserfahrungen beeinflussen epochenübergreifend das Liedgut verschiedenster Kulturen. Kriegsbegeisterung und die Sehnsucht nach Frieden stehen sich dabei oftmals gegenüber. Singend befeuern und begleiten, beklagen und betrauern Gesellschaften, Gruppen und Individuen den Krieg. Singend versuchen sie, der von militärischen Konflikten durchzogenen Menschheitsgeschichte alternative Friedensversionen entgegenzusetzen und streben danach, Auseinandersetzungen zu verhindern oder zu beenden.

Der Band versammelt insgesamt sechzehn Beiträge aus der Philologie, Geschichts- und Musikwissenschaft, die sich Kriegs- und Friedensliedern des 16. bis 21. Jahrhunderts aus Europa, Amerika und Japan widmen.

Band 4 (2014): Cultural Identities in Europe: Nations and Regions, Migration and Minorities

Verena Gutsche & Richard Nate (eds.)

Contents: Richard Nate, Verena Gutsche: „Introduction“ / Olesia Berezenska, Anna Lena Borgstedt, Cornelia Engelhardt, Patricia Franz, Eva-Maria Kocher: “Europe - A Collective Identity?” / Kirby Farrell: “Beyond Multiculturalism” / Kerstin Kazzazi: “On ‘Right’ and ‘Wrong’ Kinds of Multilingualism: The Influence of Language Prestige on Multilingual Identity” / Karin Luttermann: “Languages in Dialogue for European Identity” / Paolo Ruspini: “The European Migration System and the Development of the EU External Migration Policy: A Critical Review” / Stefan Schieren: “’Independence in Europe’? The Scottish Quest for Independence after the Elections of 2011” / Richard Nate: “National and International Orientations in Twentieth Century German Youth Movements” / John S. Partington: “Wales Strikes Back: British Media Coverage of Cardiff City Football Club’s Victory in the English F. A. Cup, 1927” / Kamila Fiałkowska: “German Washing Powder Versus Polish Sausage: An Analysis of Practices of Polish Seasonal Workers in Germany and Their Impact on Identity” / Bo Isenberg: “Assimilitis - The Realities of Joseph Roth” / Vera Shamina: “The Loss of National Identity as a Theme in Recent Russian Literature” / Bastian Balthazar Becker: “To Write is to Return”: Alexandria in the Western Mind”

Band 3: Culture and Biology: Perspectives on the European Modern Age

Richard Nate & Bea Klüsener (eds.)

Dieser Sammelband vereint Aufsätze, die aus Vorträgen des Eichstätter Europatags 2009 zum Thema "Biologie, Anthropologie und Kulturkritik in der Europäischen Moderne" hervorgingen.

Band 2: Europäische Sprachenvielfalt und Globalisierungsprozess

Elke Ronneberger-Sibold & Richard Nate (eds.)

Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen zurück auf eine Tagung des Europastudiengangs der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie beschäftigen sich mit dem offenkundigen Spannungsverhältnis zwischen dem gerade in Europa immer wieder beschworenen Ideal sprachlicher Pluralität und der gleichzeitig beobachtbaren sprachlichen Homogenisierung im Kontext fortschreitender wirtschaftlicher Globalisierung. Im Einzelnen werden behandelt: die Rolle des Englischen als weltweiter lingua franca, der Status europäischer Klein- und Kleinstsprachen, historische Beurteilungen sprachlicher Einheit und Vielfalt, Perspektiven einer eurolinguistischen Forschung und Lehre, Werbesprache und Markennamen im europäischen Kontext, Aspekte einer kommunikativen Europakompetenz sowie multilinguale Biographien.

Band 1: Europa interdisziplinär

Brigitte Glaser & Hermann J. Schnackertz (eds.)

Anlässlich der Emeritierung von Prof. Günther Blaicher, dem Initiator des Studiengangs, fand am 24. und 25. März 2003 eine Tagung zum Thema "Probleme und Perspektiven interdisziplinärer Europastudien" statt. Die zwölf Vortragstexte wurden 2005 in dem von Hermann J. Schnackertz und Brigitte Glaser herausgegebenen Sammelband "Europa interdisziplinär: Probleme und Perspektiven heutiger Europastudien" beim Verlag Königshausen & Neumann in Würzburg publiziert

Weitere Publikationen

Neu erschienen

Richard Nate: Biologismus und Kulturkritik: Eugenische Diskurse der Moderne (2014)

 

Diese Monographie zeichnet die Entwicklung und Ausbreitung der Eugenik als einer szientifisch geprägten Ideologie nach, die in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Kontexten der Moderne wirksam wurde. Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Eugenik als ein Instrument der Krisenbewältigung mit bisweilen pseudoreligiösem Geltungsanspruch propagiert. Von einigen Autoren wurde sie als Ausdruck eines neuen Wertesystems begriffen, das an die Stelle traditioneller ethisch-moralischer Orientierungen treten sollte. Im Rahmen eines utilitaristisch geprägten Denkens, mit dem sich zugleich eine Ablehnung des Menschenrechtsgedankens und des Gebots der Nächstenliebe verband, erfuhr der Wert des menschlichen Lebens eine bedrohliche Relativierung. Dargestellt wird die Entwicklung eugenischer Ideen in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Deutschland. Für die Untersuchung werden neben kulturkritischen Essays und Artikeln aus eugenischen Fachzeitschriften auch literarische Utopien herangezogen.

Richard Nate (2009): Wissenschaft, Rhetorik und Literatur: Historische Perspektiven

In diesem Buch wird die historische Entwicklung nachgezeichnet, die sich hinter den jüngeren Auseinandersetzungen um das Verhältnis von Naturwissenschaft, Rhetorik und Literatur verbirgt. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Epoche der frühen Neuzeit, in der die Naturwissenschaften sich erstmals als eigenständige Kommunikationsform etablierten, sowie Großbritannien, das seit der Gründung der Royal Society im 17. Jahrhundert eine Führungsrolle in der Neuen Wissenschaft für sich beanspruchte. Im Einzelnen werden behandelt: die gegenwärtige Diskussion über das Verhältnis von Rhetorik und Wissenschaft, die Geschichte wissenschaftlicher Grenzziehungen und die Herausbildung der "zwei Kulturen", die Rhetorik der frühen Royal Society und ihre Nachwirkungen in späteren Jahrhunderten, die Herausbildung des Experimentsberichts und sein Einfluss auf die englische Erzählliteratur sowie wissenschaftliche Selbstinszenierungen und Mythenbildungen.