Zum zweiten Mal nach dem erfolgreichen Start im Sommer 2025 laden wir Studierende der KU sowie Schüler:innen ab der 9. Jahrgangsstufe aus Eichstätt und Umgebung ein, ihre literarischen Stimmen hörbar zu machen. In diesem Jahr suchen wir Texte zum Thema
Ob neue Sprache, neues Land, eine ungewohnte Situation oder der Außenseiterblick im eigenen Alltag – „Fremde“ kann vieles bedeuten: der Klang einer bislang unbekannten Stimme, ein innerer Monolog, der nirgends hinzupassen scheint, das Gespräch an der Bushaltestelle, das einen nicht mehr loslässt. Zeigt uns, wie sich Fremdheit anhört, anfühlt, schmeckt, riecht oder denkt – welche Stimmen ihr in der Fremde entdeckt oder welche fremden Stimmen in euch selbst sprechen.
Wir suchen kreative, motivierte, literaturbegeisterte Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen und Hintergründen.
Was bedeutet „fremd“ für dich? Eine neue Sprache, ein unbekannter Ort oder das Gefühl, nicht dazuzugehören? Vielleicht ist es auch eine Stimme in dir selbst, die plötzlich anders klingt. Fremdheit kann irritieren, inspirieren oder zum Nachdenken bringen – und genau davon wollen wir lesen!
Unser Schreibwettbewerb lädt dich, Schülerin oder Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe, dazu ein, deine Gedanken und Ideen in Worte zu fassen. Erzähle uns von Begegnungen, Eindrücken oder inneren Stimmen, die dich bewegen. Zeig uns, wie sich Fremde anhört, anfühlt oder denkt!
Ob spannend, nachdenklich, lustig oder überraschend – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Weil du schreiben kannst, was dich bewegt.
Weil deine Stimme zählt.
Und weil deine Texte gelesen werden – von einer Jury aus Lehrenden und Studierenden und vielleicht auch bald von vielen anderen!
Zusätzlich erwarten die besten Schüler:innen attraktive Sachpreise!
Einsendeschluss: 08.06.2026, 23:59 Uhr
Einsendung an: alm(at)ku.de
Nutze deine Chance und lass uns hören, wie Fremde klingt – wir freuen uns auf deine Geschichte
Liebe Studierende der KU,
holt eure Stimmen raus – oder haut in die Tasten!
Der Literaturwettbewerb 2026 der KU und der Erich-Pawlu-Literaturstiftung steht unter dem Thema „Fremde Stimmen – Stimmen in der Fremde“. Ob neue Sprache, unbekanntes Umfeld oder der Blick von außen auf den eigenen Alltag – Fremdheit hat viele Facetten. Erzählt uns von Stimmen, die euch begegnen, die euch prägen oder die in euch selbst sprechen. Wie klingt, fühlt oder denkt das Fremde?
Wir freuen uns auf eure kreativen Texte!
Thema: Fremde Stimmen – Stimmen in der Fremde
Textart: offen
Umfang: max. 5 Seiten (Times New Roman 12; 1,5 zeilig)
Nähere Infos im Ausschreibungstext (oben verlinkt!).
Einsendeschluss: 08.06.2026 23:59 Uhr als PDF an alm(at)ku.de
Preise: bis zu 150€ für den 1. Platz
Preisverleihung: 01.07.2026 um 17 Uhr
Euer Seminar „Literaturwettbewerbe inszenieren“
Wir sind die Studierenden des Projektseminars “Literaturwettbewerbe inszenieren”, das Hannah Berger und Cornelia Rémi gemeinsam anbieten. Wir kommen aus unterschiedlichen Studienfächern und Studiengängen. Uns verbindet unsere Begeisterung für Sprache und Literatur - und für das Entdecken funkelnagelneuer, frischer Texte. Begleitet von unseren Dozentinnen durchlaufen wir dieses Semester alle Schritte eines Literaturwettbewerbs selbstständig und hautnah - vom Entwickeln eines Themas bis zur feierlichen Preisverleihung.
Am Mittwoch, den 2. Juli 2025, fand ab 17 Uhr in KAP-209 die Preisverleihung des Literaturwettbewerbs Zwischen den Zeilen statt. Sie wurde großzügig von der Erich Pawlu-Literaturstiftung gefördert und bildete den Höhepunkt des Seminars "Literaturwettbewerbe inszenieren" unter der Leitung von Dr. Anna Kretzschmar-Schmid und Lisa Baumgartner (M.A.). Nach intensiven Wochen der Vorbereitung freuten sich alle Seminarteilnehmer:innen, die Ergebnisse ihrer Bemühungen in einem feierlichen Rahmen präsentieren zu können.
Das Thema des Schreibwettbewerbs – „Der unabgeschickte Brief“ – eröffnete jungen Autorinnen und Autoren große Spielräume für inhaltliche und sprachliche Gestaltung. Aus den Reihen der Studierenden erreichten uns zahlreiche Einsendungen, deren spannende Lektüre besonders durch die große Kreativität der Verfasserinnen und Verfasser beeindruckte.
Am heißesten Tag des bisherigen Jahres wurden den Gästen bereits vor Beginn der Veranstaltung kühle Getränke gereicht, damit sie sich erfrischt auf die Lesung einstellen konnten. Die Moderator:innen – die Studierenden Annie Bauerschmidt und Nicholas Schnappauf – eröffneten die Preisverleihung und gaben dem Publikum unter anderem Einblicke in die Planungsphase: Sie skizzierten, wie der Titel des Schreibwettbewerbs entstand, wie sich die Themenfindung („Der unabgeschickte Brief“) vollzog und nach welchen Kriterien die erste Auswahl der Texte durch die Studierendenjury erfolgte. Denn Literaturkritik und literarische Wertung waren zentrale Themen des Seminars „Literaturwettbewerbe inszenieren“. Nach dieser kurzen Einführung standen auch schon die Stars des Abends im Mittelpunkt: die beiden Autorinnen und der Autor der drei prämierten Texte. Alle Preisträger:innen trugen ihre Geschichten persönlich vor und zogen das Publikum mit ihrem sinnbetonten Vortrag, gezielt gesetzten Pausen sowie einer passenden Mimik und Gestik in ihren Bann.
Antonia Ambron eröffnete die Lesung mit ihrem Text 46.845066532011806, 10.119241352818744, der den dritten Platz belegte. Feinfühlig erzählt sie darin von häuslicher Gewalt und Selbstermächtigung. Mit ausdrucksstarker Sprache gelang es ihr, den Schmerz der Protagonistin, deren Gefühl der Ohnmacht und den Weg aus einer toxischen Beziehung eindrucksvoll darzustellen. Der proleptische Rahmen, auf den die Koordinaten verweisen – ein symbolischer Aufstieg, ein Sich-frei-Machen –, fungiert dabei als Hoffnungsschimmer und Mutmacher. Im Anschluss begeisterte Jakob Licht das Publikum mit seiner humorvollen Geschichte Zankasius Zwirbelbart. Der Text überzeugt durch ein detailreiches, kreatives Fantasysetting und zahlreiche popkulturelle Referenzen. Dabei schaffte es Jakob Licht, in den unterhaltsamen Charakter eine pointierte Gesellschaftskritik einfließen zu lassen. Den ersten Platz belegte Julia Schuster mit ihrem narrativ ausgeklügelten und feinsinnig verwobenen Text Jonathan nicht. Eindringlich schildert sie die innere Zerrissenheit einer Figur, die beim Lesen weggeworfener Briefe neben einem Briefkasten zufällig erfährt, dass jemand aus ihrem Umfeld Suizid begehen möchte. Da sowohl Absender als auch Empfängerin bekannt sind, verfasst der Protagonist schließlich selbst einen Brief – den er jedoch entweder gar nicht oder jedenfalls zu spät abschickt. Aber... lesen Sie selbst!
Jonathan nicht von Julia Schuster (1. Preis)
Zankasius Zwirbelbart von Jakob Licht (2. Preis)
46.845066532011806, 10.119241352818744 von Antonia Ambron (3. Preis).
Zum Ende der Veranstaltung bedankten sich die beiden Dozentinnen des Seminars "Literaturwettbewerbe inszenieren", Dr. Anna Kretzschmar-Schmid und Lisa Baumgartner, sehr herzlich bei den Studierenden und den Jury-Mitgliedern Prof. Isabelle Stauffer und Prof. Cornelia Rémi für ihr Engagement. Der Wettbewerb war im Rahmen des Seminars entstanden und wurde darüber hinaus von der Erich Pawlu-Literaturstiftung gefördert. An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an die Stiftung, ohne die die Organisation und Durchführung nicht möglich gewesen wären. Im Anschluss wurde bei einem kleinen Empfang gefeiert und der stimmungsvolle Abend würdig und kulinarisch beschlossen.
Wir freuen uns, dass die erste Durchführung unseres Literaturwettbewerbs so positiv von zahlreichen Studierenden angenommen wurde! Für alle Einsendungen, die uns erreicht haben, bedanken wir uns an dieser Stelle auch noch einmal sehr herzlich. Schreibt weiter, reicht ein, lasst eurer Fantasie freien Lauf!
Wir freuen uns auf Fortsetzung unseres Literaturwettbewerbs Zwischen den Zeilen!
Victoria Seidler und Aurelia Bogner (07.07.2025)
Stell dir vor, es wurde ein Brief geschrieben, der nicht abgeschickt wurde – was könnte darin stehen? Wut, Sehnsucht, Geheimnisse oder Träume? Was könnte die Geschichte dieses Briefes sein, welche Auswirkungen hat er?
Unser Schreibwettbewerb lädt dich, Schülerin oder Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe, dazu ein, dieser Frage nachzugehen und mit der Welt zu teilen, was zwischen deinen Zeilen verborgen steht!
Ob witzig oder traurig, realistisch oder fiktiv – was zählt, ist deine Idee!
Warum mitmachen?
Weil du hier schreiben kannst, was dich bewegt.
Weil du zeigen darfst, was in dir steckt.
Und weil gute Texte gelesen werden wollen – von einer echten Jury und vielleicht auch bald von vielen anderen!
Wie sollte dein Text aussehen? Er ist:
Nutze deine Chance:
Neugierig geworden? Dann begeistere uns mit deinen Textideen zum Thema „unabgeschickter Brief”.
Sende deinen Text bis einschließlich 08. Juni 2025 als PDF oder Worddokument an zwischendenzeilen(at)ku.de.
Spannende Preise erwarten die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner – vielleicht gehörst du dazu?
Wir freuen uns auf deine Geschichte!
Liebe Studierende der KU,
wir wollten euch schon immer mal sagen…
…, dass ihr dazu bestimmt seid, die neuen Goethes und Austens zu sein. Also holt eure Schreibfedern raus oder haut in die Tasten! Um euch die besten Preise beim diesjährigen Literaturwettbewerb der KU und Erich Pawlu-Literaturstiftung zu sichern. Schickt uns eure Texte zum Thema „Der unabgeschickte Brief“ mit euren Gedanken, Gefühlen und Worten, die ihr schon immer mal loswerden wolltet. Wir freuen uns auf eure Kreativität!
Thema: Der unabgeschickte Brief
Textart: Prosa
Umfang: max. 5 Seiten (28.000 Zeichen inkl. Leerzeichen; Arial 11/ Times New Roman 12)
Einsendeschluss: bis einschl. 08.06.2025 digital an:
zwischendenzeilen(at)ku.de
Preisverleihung: 02.07.2025 17 Uhr
Euer Seminar “Literaturwettbewerbe inszenieren”
"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum" heißt es schon in Goethes Faust.
Gemeinsam lassen wir im Sommersemester 2025 graue Theorie grünen und blühen: Wir inszenieren einen Literaturwettbewerb.
Wir, das sind die Studierenden aus dem Seminar "Literaturwettbewerbe inszenieren", das Dr. Anna Kretzschmar-Schmid und Lisa Baumgartner gemeinsam anbieten. Zusammen mit unseren Dozentinnen durchleben wir in einer motivierten Gruppe alle Schritte eines Literaturwettbewerbs selbstständig und hautnah - und zwar von der Themenfindung bis zur Preisverleihung.
Jetzt heißt es: schreiben, mitmachen und gewinnen!