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Vergangene Veranstaltungen

Literarische Spurensuche: WEIMAR  ( Exkursion nach Weimar vom 18. bis 22. September 2017)

Vorbesprechung: Donnerstag, 27. April 2017, 18h in UA 030

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die "Großen Vier: Goethe, Schiller, Wieland, Herder". Die Exkursion sieht in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar ein Erkundungsprogramm der wichtigsten Dichterstätten und Einrichtungen des "kulturellen Gedächtnisses" vor (z.B. Anna Amalia - Bibliothek, Deutsches Nationaltheater, Wittumspalais, Schloss, Park an der Ilm, Sepulkralkultur).

Je nach Interesse der Teilnehmer werden fachübergreifende Weimar-Spezifika  ausgewählt wie Religion (Luther, Herder), Philosophie (Nietzsche), Geschichte (Weimarer Republik;  Vom Umgang der DDR mit dem "kulturellen Erbe"; NS, Buchenwald), Kunst (Bauhaus), Biologie (Gingko), Architektur.

Hospitationen von Unterricht sind vorgesehen.

Methodische Vorschläge  für das Seminar: Besichtigungen,  Stadtralley, Erstellung eines "Wielandpasses" mit der Wieland-Grundschule Oßmannstedt/Weimar, Kinder führen durch ein Museum, Schultheater-Planung, Schreiben im Museum, Vorbereitung und Durchführung einer Klassenfahrt mit Schülern.

 

In die Exkursion ist eine Informationsveranstaltung der Pädagogischen Abteilung der Klassik Stiftung Weimar integriert.

 

Unterbringung: Wielandgut Oßmannstedt / Weimar

An- / Rückfahrt: privat, z.B. Pkw, DB-Gruppenkarte, Fernbus

Kosten: für 4 Übernachtungen / Frühstück 126 €; Führungen durch die Klassik Stiftung Weimar ca. 12 € pro Teilnehmer;

preisgünstiges Mittagessen in der Mensa der Bauhaus-Universität Weimar, Abendessen.

 

ALLE EINTRITTE IN DIE DICHTERHÄUSER UND GEDENKSTÄTTEN SIND FREI !

 

Seminar-Leistungsnachweis möglich.

Alle weiteren Informationen: s.  Vorbesprechung am 27.04.2017, 18h, in UA 030


Der Bundesweite Vorlesetag 2016 an der GS am Graben – oder die Magie des Lesens

Wie in den vergangenen Jahren wurde auch in diesem November wieder der Bundesweite Vorlesetag an der Grundschule am Graben gepflegt.

Am Bundesweiten Vorlesetag sind alle, die Spaß daran haben, aufgefordert, anderen vorzulesen – oft passiert das in teilnehmenden Institutionen - wie Schulen und Jugendtreffs - aber auch einfach zuhause. Auf diesem Weg sollen sich kleine und große Zuhörer vom Lesen und Vorlesen begeistern lassen. Gleichzeitig setzt dieser seit 2004 stattfindende Aktionstag auch ein Zeichen dafür, wie wichtig das Lesen und Vorlesen für Kinder ist, um ihr eigene Lesefähigkeit auszubilden und auszubauen, aber auch, um überhaupt die Motivation zum Lesenlernen zu stiften und die Faszination für Geschriebenes zu befördern.

Zu diesem Zweck haben sich auch zum Bundesweiten Vorlesetag 2016 wieder zahlreiche Vorlesewillige an der Grundschule am Graben eingefunden, um sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern vom Lesen und Zuhören begeistern zu lassen. Dabei folgten verschiedenste Akteure aus Eichstätt der Einladung an die Schule, unter anderem Anette Kreipp (Bücherei Eichstätt), Christian Heiß (Domkapellmeister), Rudolf Färber (Schulamtsdirektor), Sieghart Schneider (evangelischer Pfarrer), Andreas Steppberger (Oberbürgermeister), Heinz Rindlbacher (Polizeihauptkommissar Dienststellenleiter Eichstätt), Wilhelm Eisenhart („Schlossleutnant Krach“), Josef Blomenhofer (Dompfarrer), Dieter Hiemer (Feuerwehrkommandant) sowie Peter Zanker und Christine Heimerer (Universität Eichstätt-Ingolstadt).

Vertreter des Rathauses, des Schulamts und der Stadtbücherei ebenso wie Vertreter der Polizei und Feuerwehr in Eichstätt der Einladung an die Schule.

Bevor das große Vorlesen jedoch in den einzelnen Klassen beginnen sollte, durften wie in den vergangenen Jahren Peter Zanker und Christine Heimerer als Vertreter des Lehrstuhls Didaktik der deutschen Sprache und Literatur in einer kurzen Einführung die in der Aula versammelten Kindern  für den Zauber des geschriebenen Wortes sensibilisieren. Dabei steht jedes Jahr nicht nur das Anliegen im Vordergrund, Schülerinnen und Schülern – vor allem den ABC-Schützen – nahezubringen wie wichtig es ist das Lesen zu lernen und zu beherrschen, sondern vor allem auch die Begeisterung für die Sache selbst und natürlich der SpaßJ

Während an den vergangenen Aktionstagen die Fähigkeit des Lesens bereits als „Türöffner in fremde Welten“ und „Geschenk von Geschichten“ interpretiert wurde, erfuhren die Anwesenden heuer das Lesen als „Zauberkraft“, mit der sich die rätselhaftesten Texte entschlüsseln lassen.

Im Anschluss an diesen kurzen, aber motivierenden Auftakt durften die einzelnen Klassen dann in die für sie ausgewählten Geschichten eintauchen und ihre Vorlesestunde genießen.

Ein gelungener Tag erfüllt vom Zauber des Lesens und Erzählens.


LITERATUR UND REISEN

W E I M A R vom  19. bis 23. September 2016  

Literarisch-historische Spurensuche in der Stadt der „großen Vier“ -  eine Studienfahrt des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur nach Weimar

Wer an Weimar denkt, dem kommen unweigerlich Goethe, Schiller und Co. in den Sinn – umso mehr, wenn die Verbindung mit dem Deutschunterricht hergestellt ist.

Doch was birgt diese mitteldeutsche Stadt noch alles an Interessantem und Wissenswertem, an Geistesgrößen, Erinnerungsorten und Geschichte? Wie können all diese Aspekte sinnvoll in den Unterricht eingeflochten und wie kann dabei methodisch vorgegangen werden, um die vielen Erkenntnisse, Daten und Fakten, Eindrücke und Bilder, Anekdoten und Zeitzeugnisse angemessen zu vermitteln? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigten sich Studierende der Deutschdidaktik während ihrer Exkursion nach Weimar.

In der Stadt der „großen Vier“ begaben sich die Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Meier und unterstützt durch Referenten der Weimarstiftung, allen voran Herrn Gerhard Nasdala, auf eine historisch-literarische Spurensuche durch das Weimar der großen Dichter und Denker. An Originalschauplätzen und -wirkungsstätten tauchten die Studierenden ein in die Lebenswelt der Literaten und ihrer Zeitgenossen und stellten so unweigerlich Bezüge her zu diesem vormals vielleicht als abstrakt empfundenen Kosmos. So fand man sich wieder im Gartenhaus Goethes, spazierte vorbei am Haus derer von Stein, war zu Gast im Salon der Herzogin Anna Amalia und hörte im Geiste Herders Predigten – oder doch eher das lebhafte Treiben in den kleinen Gässchen rund um die Herderkirche?

Ruhe hingegen fand man im einige Kilometer entfernten Oßmannstedt, wo die Studierenden im geschichts- und literaturschwangeren Wielandgut untergebracht waren und umgeben von den Werken des Schriftstellers die Eindrücke des Tages reflektieren konnten. Hier wurde auch diskutiert, welche Punkte bei einer Exkursion mit Schülern zu beachten sind und welche Aspekte Weimars für eine Klassenfahrt in unterschiedlichen Jahrgangsstufen geeignet scheinen.

Denn die Stadt steht nicht nur für die Klassik Stiftung Weimar, sondern ebenso für die künstlerischen Neuerungen der Bauhaus–Schule und eine dunkle Vergangenheit während des Dritten Reichs. Ein Exkurs zur Erinnerungsstätte auf dem Gelände des nahegelegenen ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald zeigt dies eindrücklich. Gerade diese „Janusköpfigkeit“ ist ein wichtiger Gesichtspunkt, der bei einer schulischen oder studentischen Beschäftigung mit Weimar unbedingt beachtet werden sollte - eine Haltung, über die in der Gruppe der Teilnehmenden Konsens herrscht und die beispielsweise auch von der Klassik Stiftung Weimar vertreten wird.

So endete die fünftägige Spurensuche in und um Weimar nach einem abschließenden Unterrichtsversuch an der Wieland-Grundschule auf dem Gelände des Bildungshauses in Oßmannstedt sowohl für Studierende als auch für Lehrende mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen.


LiteraPur16

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

LiteraPur 16 mit Thomas Glavinic, Nora Gomringer und Alexei Makushinsky

Zum fünften Mal findet heuer an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) das  Festival LiteraPur statt. Zwischen dem 30. Mai und 3. Juni kommen bekannte Schriftsteller zu Lesungen aus ihren aktuellen Büchern nach Eichstätt. Zugleich gibt es einen Schreibwettbewerb für Schüler und Studenten unter dem Motto „Das kann doch kein Zufall sein“.

Zur Festivaleröffnung am Montag lesen zwei junge Autoren, Sandra Weihs aus Österreich und Aljoscha Brell aus Berlin, unter musikalischer Begleitung des Ingolstädter Jazzgitarristen Rudi Trögl im Kapuzinerkloster. Am Dienstag liest Catalin Dorian Florescu (Schweiz) aus dem Roman „Der Mann, der das Glück bringt“ im Filmstudio. Die Vorstellung der Siegertexte des Schreibwettbewerbs steht am Mittwoch in der KHG auf dem Programm. Danach liest der Wiener Autor Thomas Glavinic in der Buchhandlung Rupprecht aus seinem hoch gelobten Roman„Der Jonas-Komplex“. Die aktuelle Bachmannpreisträgerin Nora Gomringer (Bamberg) gibt am Donnerstag im Filmstudio einen Einblick in verschiedene Werke. Den Abschluss des Festivals bildet die Lesung von Alexei Makushinsky (Wiesbaden) am Freitag im Filmstudio. Er hat selbst in Eichstätt promoviert und ist ein in Russland mehrfach preisgekrönter Dichter. Er stellt seinen aktuellen Roman „Dampfschiff nach Argentinien“ in der deutschen Übersetzung vor, die im August erscheint.

Alle Lesungen beginnen um 20 Uhr, nur die Schreibwettbewerb-Lesung um 18 Uhr. Der Eintritt kostet jeweils acht Euro, Schüler/Studierende frei.

LiteraPur 16 ist eine Kooperationsveranstaltung der KU (Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur, Fachgruppe Germanistik und Kulturreferat des Studentischen Konvents), der Buchhandlung Rupprecht und des Filmstudio im Alten Stadttheater. Die Organisatoren sind Dr. Michael Kleinherne, Janin Istenits sowie studentische Helfer. Nähere Infos unter www.ku.de.

Das Plakat können Sie hier sehen.

 

 


Engagiere dich und sammle gleichzeitig interessante neue Praxiserfahrungen!

Im Projekt Studierende an die Schulen erhalten Studierende die Möglichkeit, an einer der Eichstätter Projektschulen Lehrkräfte in der Sprachförderung nicht-deutschsprachiger Kinder zu unterstützen und sich so bereits im Studium auf die veränderten Herausforderungen ihres späteren Berufs vorzubereiten!

Möglichkeiten des Mitwirkung:

a) EDU-Culture-Seminar (10 ECTS, 4SWS): Schulpraxis: Arbeit mit nicht-deutschsprachigen Kindern

b) als freiwilliger Praktikant an einer der Projektschulen

Neugierig? Hier erfährst du Näheres.


LiteraPur15

Schreibwettbewerb

Noch habt Ihr die Chance beim diesjährigen Schreibwettbewerb mitzumachen! Die Frist verlängert sich bis zum 29.05.2015.

Hier gibt's alle Infos zu den Teilnahmebedingungen, also ran an die Stifte und Laptops und zeigt uns, was Glück für Euch bedeutet!

Festivalprogramm LiteraPur15

Schon gespannt, wie das Programm in diesem Jahr aussieht? Bunt, spannend und jeden Besuch wert, hier geht's zum kompletten Festivalprogramm!

 

 


Filmgespräche

Filmgespräche mit Prof. Eckart Bruchner (Interfilm-Akademie München/Antwerpen) und Alexander Chylek (Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl) in Kooperation mit dem Lehrerbildungszentrum. Termine: 21.10.2015, 28.10.2015 und 04.11.2015 jeweils 19:30 Uhr im "Filmst


Buchpräsentation "freundschaft.krisen"

Sehr geehrte Schulleitungen und Dialektinteressierte,

liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Studierende,

am 11. März 2014 findet an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Lehrerfortbildung „Dialekt und Schule“ statt. Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein.

Wie lauten die Vorgaben des Kultusministeriums zum Umgang mit Dialekt im Unterricht? Wie ist die Einstellung von Schülern, Lehrern und Eltern zum Dialekt? Welche Möglichkeiten gibt es, Dialekt im Unterricht zu thematisieren?

Diesen und weiteren Fragen werden wir gemeinsam nachgehen. Bei dieser Gelegenheit werden wir auch die erweiterte Neuauflage der ISB-Handreichung Dialekte in Bayern vorstellen.

Die Veranstaltung ist in drei Programmpunkte gegliedert:

Am Vormittag widmen sich drei kurze Impulsvorträge dem Thema „Dialekt und Schule“ aus curricularer, wissenschaftlicher und schulpraktischer Perspektive.

Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion der Referenten mit Vertretern aus Schule, Wissenschaft und Gesellschaft. Hier besteht die Möglichkeit für alle Teilnehmer, im Plenum Fragen zu stellen.

Am Nachmittag werden Workshops zur Umsetzung von dialektbezogenen Themen im Unterricht angeboten. Die schulpraktische Auseinandersetzung mit Dialekt im Rahmen curricularer Vorgaben wird dabei in sprachlich-literarischer, medialer, historischer, musikalischer und künstlerischer Perspektive didaktisch vertieft und mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

Das genaue Veranstaltungs-Programm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie links und einen Lageplan der KU Eichstätt-Ingolstadt hier.

Das komplette Einladungsschreiben kann an dieser Stelle eingesehen werden.

ACHTUNG: Die Workshops am Nachmittag können auch separat besucht werden. Auch in diesem Fall wird die Veranstaltung als Lehrerfortbildung anerkannt!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Am Mittwoch, den 29.01.14 wurde die neue Anthologie "freundschaft.krisen" vorgestellt.

Die jüngste Autorin der Anthologie "freundschaft.krisen" Luisa Sophie  Müller
vor dem LiteraPur-Team (von links): Gabriele Gien, Gerhard Trautmannsberger,
Dominik Neumayr und Michael Kleinherne.

Der Band vereint zwei unabhängige Kurzgeschichtensammlungen in einem Buch. Auf der einen Seite stehen zehn Texte zum Thema Freundschaft, auf der anderen die sechs Gewinnertexte des Eichstätter LiteraPur Festivals 2013 aus dem Schreibwettbewerb "Schickt uns eure Krisen" für Schüler und Studenten, aus dem einige der Gewinnerinnen noch einmal ihre Texte vorgetragen haben.


Ringvorlesung


Lesefestival “LiteraPur13 von 3.06. – 8. 06. 2013 in Eichstätt

    Lesefestival junger engagierter AutorInnen in Eichstätt