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LiteraPur14 heuer mit Niemann, Stanišić, Zaimoglu und Zoë Jenny

Eichstätt Zum dritten Mal veranstaltet die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) in der ersten Juniwoche das Literaturfestival LiteraPur14, in dessen Rahmen bekannte Schriftsteller nach Eichstätt kommen. Im Programm sind Autoren- und Studenten-Lesungen, Workshops, eine Filmvorführung und ein Schreibwettbewerb. Das Festival-Motto lautet „Migration und Kultur“.

Unter den Autoren ist der Bachmann-Preisträger Norbert Niemann, der seinen neuen Roman „Die Einzigen“ vorstellt, welcher im September erscheint. Feridun Zaimoglu liest aus seinem aktuellen Roman „Isabel“, die Schweizerin Zoë Jenny präsentiert ihren aktuellen Kurzgeschichtenband „Spätestens Morgen“. Und zum Abschluss liest der aktuelle Preisträger der Leipziger Buchmesse, Saša Stanišić, aus seinem Roman „Vor dem Fest“.

 

Zudem präsentiert die KU die Young Bavarian Poets & Guests, dazu Schreibworkshops und die Fassbinder-Verfilmung von „Effi Briest“. 

 

Das Festivalprogramm 2014

 

Hier finden Sie das aktuelle Festivalplakat und alle aktuellen Informationen auf der Veranstaltungsseite.

LiteraPur14 ist eine Kooperationsveranstaltung der KU (Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und LiteraturKulturreferat des Studentischen KonventsFachgruppe Germanistik) und der Filmreihe Akzente (Hier klicken für das Filmplakat von Effi Briest). Die Organisatoren sind Dr. Michael Kleinherne, Gerhard Trautmannsberger und Janin Istenits.

Das LiteraPur Team 2014

Die Autoren

Norbert Niemann
Montag, 02. Juni 2014, 20 Uhr, Katholische Universität Eichstätt, KAP 209

Norbert Niemann, 1961 in Landau an der Isar geboren, arbeitet als freier Schriftsteller und Redakteur der Literaturzeitung „Konzepte“. Für seinen ersten Roman „Wie man’s nimmt“ erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis 1997. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er 2001 durch seinen Roman „Schule der Gewalt“ bekannt. Sein neues Buch „Die Einzigen“ erscheint im September 2014. Niemann lebt im Chiemgau.

© Privat

 „Er zählt zu den provokativsten 
und kraftvollsten Erzählern  unserer Zeit.
 (Berlin Verlag)


„Das Erzählte kommt immer 
mit einem weltanschaulichen Punch daher. 
(Eva Menasse)

Feridun Zaimoglu
Dienstag, 03. Juni 2014, 20 Uhr, Katholische Universität Eichstätt, KAP 209

Feridun Zaimoglu, 1964 in Anatolien geboren, veröffentlicht unter anderem Bücher, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Debütroman „Kanak Sprak“ erschien 1997 und wurde im Jahr 2000 verfilmt. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Preis der Literaturhäuser 2011. Aufmerksamkeit erregten zudem auch seine Theaterstücke wie „Halb so wild“ oder „Schwarze Jungfrauen“, das 2010 am Stadttheater Ingolstadt zu sehen war. Sein aktueller Roman „Isabel“ kam erst in diesem Jahr heraus. Zaimoglu wohnt in Kiel.

© Klaus Haag

Er kommt an die Ränder der Gesellschaft 
ebenso wie in entfernteste Sprachregionen.”
(Zeit Online)


Ihm glückt ein großer Berlin-Roman.”
(Spiegel Online)

Zoë Jenny
Donnerstag, 5. Juni 2014, 20 Uhr, Filmstudio im Alten Stadttheater

Zoë Jenny, 1974 in Basel in der Schweiz geboren, verbrachte Teile ihrer Kindheit im Tessin und Griechenland. Der Roman „Das Blütenstaubzimmer” brachte ihr 1997 den Durchbruch und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Danach schrieb sie weitere Romane und war als Kolumnistin für „Die ZEIT” und die „Financial Times” tätig. Sie gewann unter anderem den Aspekte-Literaturpreis. Ihr aktueller Kurzgeschichtenband „Spätestens Morgen” erschien Ende 2013. Jenny lebt bei Zürich.

© Stahlphoto.ch

„Ihre Erzählungen haben in ihrer
Knappheit und Dichte etwas Berührendes.
(SZ)

„Sie ist mit einem der wichtigsten 
Bücher des Herbstes wieder da.” 
(Spiegel Online)

Saša Stanišić
Freitag, 6. Juni 2014, 20 Uhr, Galerie Bildfläche

Saša Stanišić, geboren 1978 in Višegrad in Bosnien-Herzegowina, kam 1992 als Kriegsflüchtling nach Deutschland. Dort studierte er später an der Universität Heidelberg Deutsch als Fremdsprache und Slawistik. 2004 nahm er ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig auf. 2006 erschien sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert", der ihn zu einem der meistbeachteten Nachwuchsautoren Deutschlands machte und in viele Sprachen übersetzt wurde. 2014 wurde er für seinen Roman „Vor dem Fest" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Stanišić lebt in Hamburg. 

© Katja Sämann

„Für ihn ist die deutsche Sprache 
nicht Herkunft, sondern Ankunft.” 
(FAZ)

„Sein neuer Roman beweist, 
dass die ganze Welt in eine Nussschale passt.” 
(SZ)