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Prof. Dr. Gerhard Nechwatal

Persönliche Daten:

Gerhard Nechwatal, geb. 11. März 1954 in Memmingen, verheiratet, drei Kinder

Studium/ Wissenschaftliche Laufbahn:

1977 – 1981 Studium Diplom – Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt 
1987 – 1991 Studium Diplom –Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt  ab 1987 Psychotherapeutische Zusatzausbildungen (Gesprächspsychotherapie/ GWG etc.)
1989 – 1993 Teilnahme am berufsbegleitenden ‚Kontaktstudium Management’ an der Universität Augsburg
1991 Förderpreis der Zeitschrift ‚Management Wissen’ für die Untersuchung ‚Audimobil – Ein Konzept der AUDI AG zur Mitarbeiterinformation’
1996 Anerkennung als Supervisor (BDP)
1999 Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten
2001 Promotion zum Dr. phil. an der Philosophisch – Pädagogischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt
2006 Anerkennung als Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberater (BAG)

Berufstätigkeit:

1970 – 1974 Lehre und anschließende Tätigkeit als Werbegestalter bei der Bilgram oHG in Memmingen
1981 – 1992 Dipl.- Pädagoge im Caritas- Kinderdorf Marienstein in Eichstätt (Leiter einer Heilpädagogischen Wohngruppe, Mitglied im Leitungsteam, Fachberater, Psychotherapeut etc.)
1990 – 1991 Freier Mitarbeiter bei der AUDI AG/ Ingolstadt
1992 – 2005 Dipl.- Psychologe im Therapie- und Beratungsbereichs des Caritas- Kinderdorfs Marienstein (Stv. Leiter der Abteilung, verantwortlich für die Durchführung des Evaluationsverfahrens EVAS etc.)
1993 – 2003 Dozent für Psychologie an der Fachschule für Altenpflege des Landkreises Eichstätt und Dozent für Psychologie an der Fachschule für Heilerziehungspflege/ Stiftung St. Johannes (Marxheim) 
ab 1993 Durchführung von Weiterbildungen, Vorträgen zu verschiedenen Themen und Organisationsberatungen
ab 1996 Lehraufträge an der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt (Fakultät für Soziale Arbeit FHSt, Lehrstuhl für Sozialpädagogik, Fakultät für Religionspädagogik/ Kirchliche Bildungsarbeit FHSt - Masterstudiengang Werteorientierte Personalführung und Organisationsentwicklung, an der Berufsakademie Heidenheim/ Staatliche Studienakademie und an der Fachhochschule Regensburg/ Studiengang Sozialwesen
2005 – 2008 Erziehungsleiter im Caritas- Kinderdorf Marienstein
2006 – 2008 Vertreter der Wohlfahrtsverbände im Steuerungsteam für die Erstellung des Jugendhilfeplanes im Landkreis Eichstätt
Mitglied im Landesarbeitskreis der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen in Bayern (LAK) und im Bundesverband katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und –berater e.V.
ab 2008 Fachberater und Psychotherapeut im Caritas- Kinderdorf Marienstein 
ab 2008 Leiter der Psychologischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Schrobenhausen, Neuburg an der Donau, Pfaffenhofen/ Ilm (Träger: Diözese Augsburg)
ab 2011 Fachreferent und Gesamteiter der Psychologischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung in der Diözese Eichstätt
Mitglied in der Katholischen Bundeskonferenz für Ehe-, Familien- und Lebensberatung (KBK-EFL)
ab 2012 Teilnehmer an den Spitzengesprächen der Kinder- und Jugendhilfe/ Jugendpastoral auf bayerischer Landesebene
ab 2012 Bestellung zum Honorarprofessor für das Fachgebiet Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt

Arbeitsschwerpunkte: 

  • Arbeits- und Organisationspsychologie in Organisationen des Sozialbereichs
  • Die Sprache im Sozialbereich
  • Entwicklungspsychologie (Bindung, Resilienz, Verhaltensauffälligkeiten etc.)
  • Sozialpsychologie (Führung, Reaktanz etc.)
  • Klinische Psychologie (Borderline etc.)
  • Psychotherapie und Beratung (Kinder und Jugendliche; Partnerschafts-, Familien- und Lebensfragen)
  • Familienpsychologie und Partnerschaftsforschung

Publikationen:

1. Monographien

  • Gerhard Nechwatal: Der Erzieher im Heilpädagogischen Heim. Ein Beitrag für eine differenzierte Praxisreflektion, 220 S., Eichstätt 1986.
  • Gerhard Nechwatal/ Margareta A. Nechwatal: Elternarbeit in der Heimerziehung. Leitlinien für die familienorientierte Arbeit im Heim, 143 S., Eichstätt 1988.
  • Gerhard Nechwatal: Audimobil- ein Konzept der AUDI AG zur Mitarbeiterinformation. Dokumentation und Analyse der bisherigen Aktivitäten. Aufzeigen von Ansätzen zur möglichen Weiterentwicklung des Konzeptes, 228 S., Management- Wissen Sonderveröffentlichung, München 1991 (ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Zeitschrift Management-Wissen).
  • Gerhard Nechwatal: Die Leitung sozialer Einrichtungen. Erfahrungen, Analysen, Hilfen, BHP-Verlag/ diritto Publikationen, 595 S., Eichstätt 2002.
  • Gerhard Nechwatal/ Andrea Hammerl: Gemeinsam glücklich. Ehepaare verraten ihr Geheimnis, St. Ulrich Verlag, 177 S., Augsburg 2011.

    2. Beiträge
  • Gerhard Nechwatal: Entwicklungs-, Veränderungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Heilpädagogischen Heim, in: Pädagogischer Rundbrief, 38.Jg., Nr. 8/ 9 1988, S.1- 8.
  • Gerhard Nechwatal: Erweiterung der Leitungs-, Führungs- und Managementdiskussion im Sozialbereich, in: Jugendwohl, 77.Jg. 12/ 1996, 538- 546.
  • Gerhard Nechwatal: Die ‘Baustein- Fortbildungsreihe’. Ein Konzept für eine systematische interne MitarbeiterInnenfortbildung, in: Jugendwohl, 78.Jg., 6/ 1997, S.269- 279.
  • Gerhard Nechwatal: Organisationsberatung und Organisationsentwicklung in sozialen Einrichtungen, in: Jugendwohl, 80.Jg., 10/ 1999, S.482- 501.
  • Gerhard Nechwatal: Die „neue“ Sprache im Sozialbereich. Eine kritische Sprachkultur- Analyse, Teil I, in: Unsere Jugend, 52.Jg 7 u. 8/ 2000, S.335- 348. (Dieser Artikel wird Ende 2000 als Musterartikel für die Fachzeitschrift ‘Unsere Jugend’ vom Ernst Reinhardt Verlag/ München zum kostenlosen Herunterladen in seine Homepage - www.reinhardt-verlag.de - gestellt).
  • Gerhard Nechwatal: Die „neue“ Sprache im Sozialbereich. Eine kritische Sprachkultur- Analyse, Teil II, in: Unsere Jugend, 52.Jg 9/ 2000, S.387- 397.
  • Gerhard Nechwatal: Anforderungen, Erwartungen und Angebote an LeiterInnen sozialer Einrichtungen. Ergebnis einer Analyse von Stellenanzeigen für Soziale Arbeit, in: Sozialmagazin, 25.Jg. 9/ 2000, S.36- 44.
  • Gerhard Nechwatal: Die „neue“ Sprache im Sozialbereich. Eine kritische Sprachkultur- Analyse, Teil III, in: Unsere Jugend, 52.Jg 10/ 2000, S.441-447.
  • Gerhard Nechwatal: „Was Hänschen nicht lernt, ...“ - Überlegungen zur Konfliktfähigkeit von MitarbeiterInnen in sozialen Berufen, in: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordung, Familie, Frauen und Gesundheit (Hrsg.): Grenzsituationen, Konflikte und Gewalt in der häuslichen Pflege und die Entwicklung von Lösungen. Dokumentation der Tagung in Stein bei Nürnberg (26./27.10.2000), S.31-40.
  • Gerhard Nechwatal: Ziele und Empfehlungen hinsichtlich des künftigen Umgangs mit der Sprache im Sozialbereich, in: Pädagogischer Rundbrief, 51.Jg. Januar/Februar/März 2001, S.13-18.
  • Lisbeth Wolkersdorfer/ Gerhard Nechwatal: Bindungsgestörte Kinder und Jugendliche mit einer Borderlinestörung, in: Pädagogischer Rundbrief, 56. Jg. April/ Mai /Juni 2006, S.11-24.
  • Gerhard Nechwatal: Die beiden „langen Arme“. Zu den Auswirkungen der Arbeit in der Familie und der Familie in der Arbeit, in: Katholische Sonntagszeitung, 04./05.10.2008, S.22 .
  • Gerhard Nechwatal: Liebeskummer: Wie auf Drogenentzug, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.5, 31.01./01.02.2009, S. 18.
  • Gerhard Nechwatal: Liebeskummer, in: Kreislauf Magazin. Das Verbrauchermagazin für den Landkreis Erlangen- Höchstadt, 8.Jg., Ausgabe 94/Juni 2009, S. 23.
  • Gerhard Nechwatal: Freundschaft – Ein Funken für die Liebe, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.23, 06./07.06.2009, S. 18.
  • Gerhard Nechwatal: Reaktanz – Bedrängnis führt zu Rückzug, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.40, 03./04.10.2009, S. 16.
  • Gerhard Nechwatal: Die Kraft der Resilienz, in: Bischöfliches Seelsorgeamt Augsburg – Materialdienst 03/ 2009 für Seelsorge und Laienapostolat, 16-20.
  • Gerhard Nechwatal: Ungelebtes Leben – Partnerschaft in der Krise, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr. 5, 06./07.02.2010, S. 14.
  • Gerhard Nechwatal: Die Ader der Freundschaft in der Liebe, in: Ehe-, Familien- und Lebensberatung – Jahresbericht 2009, S. 5.
  • Rebecca Cremer/ Gerhard Nechwatal: Die Bedeutung der Resilienzforschung für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe, in: Unsere Jugend, 62.Jg., 4/2010, 160-169.
  • Gerhard Nechwatal: Von der Fußballweltmeisterschaft lernen, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.26, 03./04.07.2010, S. 22.
  • Gerhard Nechwatal: Eine Hochzeitstorte für dauerhaftes Beziehungsglück, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.45, 13./14.11.2010, S.33.
  • Gerhard Nechwatal: Die Krise der Mittzwanziger, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.9, 5./6.03.2011, S.39.
  • Gerhard Nechwatal: Glück in der Partnerschaft, in: Psychologische Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen im Bistum Augsburg/ Tätigkeitsbericht 2010, 01.05.2011, S.100-103.
  • Gerhard Nechwatal: Gesunde Müdigkeit zu zweit, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.26, 2./3.07.2011, S.39.
  • Gerhard Nechwatal: Friedlich und elegant gelöst, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.49, 10./11.12.2011, S.39.
  • Gerhard Nechwatal: Improvisiert statt perfekt, in: Katholische Sonntagszeitung, Nr.18, 5./6.05.2012, S.39.
  • Gerhard Nechwatal: Liebeskummer – das ist wie ein Drogenentzug, in: Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, Nr.27, 1.07.2012, S.15.
  • Gerhard Nechwatal: Best-Practice-Modelle im Blickpunkt. Eine Untersuchung glücklicher Langzeitpaare im Rahmen eines Buchprojektes, in: Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Hrsg.): Familien-Prisma mit Jahresbericht, in Vorbereitung.

    3. Skripten

  • Gerhard Nechwatal: Kommunikation, 16 Seiten, Eichstätt, 1993
  • Gerhard Nechwatal: Das verhaltensauffällige Kind, 34 Seiten, Eichstätt 1993
  • Gerhard Nechwatal: Kinderzeichnungen - ihre Faszination und Botschaft, 9 Seiten, Eichstätt 1994
  • Gerhard Nechwatal, Kinder mit Symptomen des Hyperkinese-Syndroms (HKS), 14 Seiten, Eichstätt 1995
  • Gerhard Nechwatal: Entwicklungspsychologie, 44 Seiten, Eichstätt 1999 (bis 2012 jährlich überarbeitet)
  • Gerhard Nechwatal: Sozialpsychologie, 48 Seiten, Eichstätt 2001 (bis 2012 jährlich überarbeitet)
  • Lisbeth Wolkersdorfer/ Gerhard Nechwatal. Das Aufmerksamkeits - Defizit - Syndrom (ADS). Symptome, Ursachen und Behandlungsansätze, 8 Seiten, Eichstätt 2002
  • Lisbeth Wolkersdorfer/ Gerhard Nechwatal: Die Bedeutung der frühkindlichen Bindung und deren Auswirkung auf die Entwicklung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Hinweise für die Gestaltung korrigierender Bindungserfahrungen bei der heilpädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, 10 Seiten, Eichstätt 2004