Was bewegt die Region 10? KU lädt zur Teilnahme am Zukunftsbarometer ein

Wie blicken die Menschen in der Region auf ihre Zukunft? Sind sie optimistischer als noch vor zwei Jahren – oder überwiegen inzwischen die Sorgen? Antworten auf diese Fragen sucht die KU mit der zweiten Auflage ihres regionalen Zukunftsbarometers. Noch bis Ende Juli sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren eingeladen, an der wissenschaftlichen Befragung teilzunehmen und ihre Sicht auf die Zukunft der Region einzubringen.

2024 hat die KU mit dem Zukunftsbarometer erstmals Meinungen, Wünsche und Einstellungen der Bevölkerung systematisch erhoben. Die aktuelle Befragung knüpft daran an und eröffnet erstmals die Möglichkeit, Entwicklungen über einen längeren Zeitraum sichtbar zu machen. So soll nachvollziehbar werden, wie sich der Blick der Menschen auf Themen wie Wirtschaft, Mobilität oder Klimaschutz in den letzten zwei Jahren verändert hat. „Letztlich geht es auch um die Frage: Ist die gesamtgesellschaftliche Stimmung wirklich so schlecht, wie es oft kolportiert wird“, sagt Dr. Daniel Zacher, der das Zukunftsbarometer koordiniert. 

Das Zukunftsbarometer ist Teil des Wissenstransferprojekts „Mensch in Bewegung“, mit dem die Universität Wissenschaft, Gesellschaft und Unternehmen der Region enger miteinander vernetzen möchte. Das Zukunftsbarometer versteht sich dabei nicht nur als wissenschaftliches Forschungsinstrument, sondern auch als Impulsgeber für den regionalen Dialog. „Wie schon beim ersten Zukunftsbarometer werden wir die Ergebnisse in verschiedenen politischen Gremien und auch in Wirtschaftskreisen vorstellen“, erläutert Zacher. „So können die Menschen vor Ort jenseits tagesaktueller Fragen und Herausforderungen miteinander ins Gespräch kommen.“

Für die Forschenden ist dabei jede einzelne Teilnahme wertvoll. Denn nur eine möglichst breite Beteiligung ermögliche ein realistisches Bild davon, wie die Menschen die Region wahrnehmen und welche Themen sie besonders bewegen, betont Studentin Emily Zöpfl aus dem Projektteam. Ihre Erfahrung im Rahmen der Erhebung sei bislang, dass viele froh sind, mit ihrer Meinung gehört zu werden. „Außerdem ist das auch für jeden ganz persönlich eine gute Gelegenheit, kurz innezuhalten und über verschiedene Aspekte des eigenen Alltags nachzudenken“, sagt Zöpfl. 

Das Zukunftsbarometer umfasst zehn Themenfelder aus dem öffentlichen und privaten Leben – darunter Mobilität, Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Wirtschaft, Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt. Die Teilnahme erfolgt anonym über einen wissenschaftlich entwickelten Fragebogen und dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Teilnehmen können alle volljährigen Einwohnerinnen und Einwohner der Region noch bis zum 31. Juli.

 

Weitere Informationen finden sich hier www.ku.de/zukunftsbarometer.

Hier geht es direkt zur Online-Befragung.

Text: Petra Hemmelmann