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Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt
(Hauptbau, Bibliothek und Großer Hörsaal)

  • Lageplan Eichstätt
  • Adresse:

    Auf der Schanz 49
    85049 Ingolstadt

     

    • Dekanat WFI
    • Bibliothek Lesesaal
    • Rechenzentrum, Microrechnerraum,
    • Sprachlabor
    • Großer Hörsaal

Gebäudeinfos

Sanierung und Umbau von Bibliothek und Fakultätsgebäude 1989/90; Architekt Wilhelm Kücker; Neubau Hörsaalgebäude 1996; Architekten Michael Stösslein (Nürnberg) und Bernhard Heid (Fürth)

Mit der Eröffnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt in Ingolstadt im November 1989 kehrte nach einer 189-jährigen Abwesenheit eine universitäre Einrichtung an Bayerns ältesten Universitätsstandort, eben nach Ingolstadt zurück.

Die Zweigbibliothek der neuen Fakultät und ihre Verwaltung wurden im Gebäude des ehemaligen Seminars der Steyler Missionare Auf der Schanz 49 eingerichtet. Den Umbau von ehemaligen Kollegiengebäuden und Seminarkirche besorgte Prof. Wilhelm Kücker in streng funktionalen und ästhetisch zeitlos ansprechenden Formen. In der vormaligen Seminarkirch brachte Kücker den Lesesaal der wirtschaftswissenschaftlichen Zweigbibliothek und eine fünfgeschossige Regalanlage für die Freihandbibliothek unter. Dieser „Bücherturm“ steigt skulpural ausgeführt im Lesesaal auf, als wolle er alles überragende „Predigtkanzel“ in Anbruch einer neuen Zeit sein. Das historische Ensemble hatte im jahre 1930 der Münchner Architekt Franz Xaver Proebst für die Steyler Missionare gebaut. Auf das stetige Wachstum der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät reagierte die Stiftung Katholische Universität Eichstätt 1992 mit einer Neubauplanung für Hörsäle, Seminarräume und Büros. Der Neubau wurde als Gebäudebrücke zwischen einem massiven Kopfbau im Südwesten und einer kubischen Gebäudezäsur im Nordwesten des Areals parallel zum Bestand errichtet.

Im Kopfbau finden sich Lager- und Gemeinschaftsräume sowie drei Hörsäle. Das zentrale Treppenhaus dockt einem Risalit gleich nördlich des massiven Gebäudekopfes an den aufgeständerten dreigeschossigen Büro- und Seminartrakt an. Es rhythmisiert den Neubau, der sich auf beinahe 100 Meter Länge von Süden nach Norden hin erstreckt, und schafft im Bereich des Kopfbaus zusammen mit der Westflanke des historischen Fakultätsgebäudes eine intime Hofsituation. Die Transparenz des Neubaukörpers riegelt Freiflächen, Grüngestände und hintereinander gestaffelte Bebauung Auf der Schanz nicht voneinander ab, sie ermöglichen vielmehr neue spannende Aus- und Durchblicke. (Klein)