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Nachhaltigkeit.Entwicklung // Schritte an der KU hin zu mehr Nachhaltigkeit

Bereits Mitte der 1990er Jahre wurde an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt vom Umweltreferat des studentischen Konvents das Umweltkonzept „Projekt Zukunftsfähige Universität” erarbeitet, das maßgeblich zu einer Belebung der Themen Umwelt und Nachhaltigkeit an der KU beitrug.


In diesem Kontext fanden auch bis Ende der 1990er Jahre mehrere Umweltringvorlesungen statt.

 

1995 hat die KU in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, aus Kommunen und Verbänden das Altmühltal-Projekt durchgeführt und als eine der ersten Universitäten in Deutschland zur gesellschaftlichen Verankerung des Leitbildes Nachhaltige Entwicklung in einem transdisziplinären Prozess beigetragen.

Nach mehreren Jahren des Stillstandes setzte man ab Sommer 2008 mit neuen Umweltaktivitäten weitere Akzente. Der Studentische Konvent gewann mit seiner Initiative "Sustainable Campus" einen Preis beim Ideenwettbewerb Generation D.

Daneben arbeiteten die Studierenden des Umweltreferats kontinuierlich an aktuellen Fragestellungen und informierten die Hochschulbeteiligten, um das Bewusstsein für Themen der Nachhaltigkeit zu steigern.

Im Jahr 2010 wurden einige große Erfolge im Rahmen der Nachhaltigkeit an der KU erzielt:

  • Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz und der UNESCO-Kommission
    2010 wurde wegen der bisher auf Hochschulebene noch recht zögerlichen Umsetzung eine gemeinsame Erklärung von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) zur Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung herausgegeben. Sie umfasst den Aufruf an die Hochschulen, sich stärker am Leitbild der Nachhaltigkeit zu orientieren und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu einem konstitutiven Element in allen Tätigkeitsbereichen (v.a. Forschung, Lehre u. Studium, Infrastruktur) zu machen.
  • Stiftungsverfassung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    Die neue Stiftungsverfassung der KU vom 15. September 2010 beschreibt in Artikel 3, Absatz 5, dass die Universität "…in Forschung und Lehre dabei insbesondere das christliche Menschenbild sowie die ethischen Grundsätze der Personalität, der Gerechtigkeit, der Solidarität sowie der Subsidiarität und Nachhaltigkeit..." berücksichtigt und vertieft. Die Verantwortung für die Erfüllung ihres Auftrags kommt dabei vor allem der Universität selbst zu.
  • Nachhaltigkeitskonzept der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    Am 01.12. 2010 beschloss die Hochschulleitung das Nachhaltigkeitskonzept der KU, welches von der Nachhaltigkeitsbeauftragten gemeinsam mit Studierenden erarbeitet wurde. Das Nachhaltigkeitskonzept umfasst Ziele für die Bereiche Forschung, Lehre und Campusmanagement. Die konkreten Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele werden fortan im jährlichen Umweltprogramm formuliert und evaluiert.
    Für das Jahr 2019 ist eine externe Evaluation der Erfolge des bisherigen Nachhaltigkeitskonzeptes geplant sowie eine Aktualisierung und Erweiterung um die Handlungsfelder Transfer, Studentisches Engagement & Initiativen sowie Governance.
  • Ernennung einer Nachhaltigkeitsbeauftragten
    Am 15.7.2010 wurde Frau Prof. Dr. Hemmer von der Hochschulleitung als Nachhaltigkeitsbeauftragte ernannt. Ihr obliegt fortan die Koordination der Entwicklungen zu mehr Nachhaltigkeit an der KU. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung und den Studierenden.
  • Bildung einer Steuerungsgruppe
    Eine Steuerungsgruppe mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Fakultäten und den relevanten wissenschaftsunterstützenden Bereichen sowie Studierenden des Umweltreferats soll die Nachhaltigkeitsbauftragte bei der Umsetzung unterstützen.
  • Kommunikation
    In der Ausgabe 2/2010 standen die Bemühungen um eine nachhaltige Hochschule im Fokus des Magazins der KU Eichstätt-Ingolstadt („Agora”). Die Ausgabe mit dem Artikel „Mehr Nachhaltigkeit wagen – Auch Universitäten sind aufgerufen, sich in Forschung, Lehre und institutionell an Nachhaltigkeit als Leitbild zu orientieren.” finden Sie hier.
  • Master „Geographie: Bildung für nachhaltige Entwicklung“
    Zum WS 2010/2011 startete der bundesweit einzigartige Master-Studiengang „Geographie: Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
    Dieser wurde bereits im Mai 2011 als offizielles deutsches Dekadeprojekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

Die Bilanz des Jahres 2011 war ein erster Schritt in Richtung eines jährlichen Nachhaltigkeitsberichtes.


Im Jahr 2013 wurde das Nachhaltigkeitskonzept von der Deutschen UNESCO-Kommission als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet, sowie 2016 und 2018 im darauffolgenden UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE.




Seit Beginn des Jahres 2015 ist das Umweltmanagementsystem der KU nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert.

Im Februar 2019 führte die KU schließlich als erste Hochschule Deutschlands das ganzheitliche Nachhaltigkeitsmanagement EMASplus ein, welches das Umweltmanagement um eine soziale und ökonomische Perspektive erweitert.
Im Sommer 2017 wurde die KU für ihr Engagement rund um den fairen Handel von Fairtrade Deutschland mit dem Titel Fairtrade Universität  ausgezeichnet. Eine Übersicht darüber, was die KU in diesem Zusammenhang bisher leistet, finden Sie hier.

Die Erfolge und Fortschritte seit dem Jahr 2012 sind auch detailliert in den Nachhaltigkeitsberichten unter Nachhaltigkeit.Berichte beschrieben.