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22.06.20

ifo Drittmittelpreis geht an das Team von Prof. Dr. Simon Wiederhold


Die Grafik zeigt die Lohneffekte höherer Kompetenzen am Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich.

In den letzten Jahren haben drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte an der KU stetig an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen solcher Projekte untersuchen (oft interdisziplinäre) Forschungsgruppen gesellschaftsrelevante Fragestellungen in Kooperation mit einem externen Geldgeber – immer auch mit dem Fokus auf Wissenstransfer in die Gesellschaft hinein. Mit dem ifo Preis für besondere Leistungen in der Drittmittelforschung wurde nun das Team von Simon Wiederhold (zusammen mit Franziska Hampf, Marc Piopiunik und Ludger Wößmann, alle ifo Institut) bei der ifo Jahresversammlung ausgezeichnet. Im Projekt „Kompetenzerwerb und -nutzung im Erwachsenenalter – Netzwerk zur Analyse, Weiterentwicklung und Verbreitung von PIAAC“ zeigte das Team, dass kognitive Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt hoch entlohnt werden. Zwischen verschiedenen Ländern bestehen aber deutliche Unterschiede in diesen sogenannten Kompetenzertragsraten, wie ein vielzitierter Forschungsbeitrag in der Fachzeitschrift European Economic Review verdeutlicht. Diese Resultate sind durch den COVID-19-bedingten Schulausfall und seine drastischen Konsequenzen für den Kompetenzerwerb auch in der aktuellen politischen Diskussion relevanter denn je.