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Elektronisches Publizieren und Open Access

Logo OADie Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt unterstützt das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften und auf dem Publikationsserver der Universität.

In ihrer Open Access Policy bekennt sie sich zu den in der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" beschriebenen Prinzipien des Open Access.

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Antwort auf/zuklappen Open Access an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Unter dem Begriff Open Access versteht man den unbeschränkten und kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, wie ihn die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen fordert. Verschiedene Drittmittelgeber wie z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)  oder das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützen die Initiative (https://www.bmbf.de/de/open-access-das-urheberrecht-muss-der-wissenschaft-dienen-846.html) und übernehmen teilweise Publikationsgebühren – für Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an das Zentrum für Forschungsförderung.

Logo DFG

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ermöglicht gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft diesen Publikationsweg für Zeitschriftenartikel auch außerhalb von geförderten Projekten, um Forschungsergebnisse ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über das Internet mit dem Ziel der maximalen Verbreitung und schnellen Verfügbarkeit frei zugänglich zu machen. Dies geschieht auf Grundlage der Open-Access-Policy der Universität vom 20. Dezember 2016 und der Open-Access-Förderung der DFG.

Dem Grundgedanken von Open Access im Sinne der Berliner Erklärung entspricht es insbesondere, wenn die Publikation genutzt, kopiert, verbreitet und wiedergegeben werden darf, vorausgesetzt - die Urheberschaft wird benannt. Die Autorin bzw. der Autor verfügt weiterhin über die Rechte an der eigenen Publikation und legt selbständig fest, welche Verwendungsmöglichkeiten Nutzerinnen und Nutzer im Umgang mit der Veröffentlichung haben.

Ansprechpartner

Als Ansprechpartnerin für Open-Access-Publikationen steht Ihnen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Universitätsbibliothek zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich mit Fragen zum Thema Open Access an:

Frau Constance Dittrich
Tel. 08421/93-21332
constance.dittrich(at)ku.de

Frau Dr. Maria Löffler
Tel.: 08421/93-21330
maria.loeffler(at)ku.de

Antwort auf/zuklappen Allgemeine Informationen zum Thema Open Access

Ziel von Open Access ist es, wissenschaftliche Publikationen über das Internet kostenfrei zugänglich zu machen, um Wissen weltweit teilen zu können. Die Wahrnehmung von Open-Access-Publikationen ist durch die Volltextindexierung und gängige Nutzung von Suchmaschinen höher als bei Printveröffentlichungen, was sich auch in Zitationshäufigkeit und Zahl der Downloads niederschlägt. Open Access fördert damit wissenschaftliche Kommunikation weltweit.

Varianten von Open-Access-Publikationen und Anlaufstellen

Um Forschungsergebnisse über das Internet frei verfügbar zu machen, haben sich eine Reihe von Publikationswegen für Open-Access-Veröffentlichungen etabliert:

  • Erstveröffentlichung über das Internet im Sinne der Berliner Erklärung (Goldener Weg)
  • Zugänglichkeit der Information über Server von Pre- oder Postprints (Grüner Weg)
  • Parallele Print- und Onlineveröffentlichung über einen Verlag - verbunden mit einer Doppelfinanzierung durch Abonnements-/Einkaufkosten und Autorengebühren (Hybrides Publizieren)
  • Zweitveröffentlichung

Logo OA

Auf internationaler (Open Access 2020) sowie auf nationaler Ebene (Open Access 2020 DE) haben sich mittlerweile Open-Access-Kontaktpunkte etabliert, die den Transformationsprozess hin zu Open-Access-Publikationen unterstützen. Eine wichtige Anlaufstelle mit weiterführenden Informationen zum Thema bietet auch die Homepage open-access.net. Dort finden sich Hinweise über Open-Access-Zeitschriften und -Repositorien, die Ursprünge der Open-Access-Bewegung, Geschäftsmodelle und Rechtsfragen. Nicht zuletzt werden dort auch Vorbehalte gegen Open Access diskutiert.

Antwort auf/zuklappen Förderung von Open-Access-Publikationen durch die DFG an der KU

Der von der KU und der DFG finanzierte Publikationsfond steht Ihnen als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler zur Verfügung, wenn Sie in der Rolle eines „submitting author“ oder „corresponding author“ für die Finanzierung der Article Processing Charge (APC) verantwortlich sind.

Voraussetzungen für die Förderung:

  • Die Zeitschrift ist ein Open-Access-Journal, d.h. alle Artikel der Zeitschrift stehen unmittelbar mit dem Erscheinen online und kostenfrei nutzbar zur Verfügung. Das Directory of Open Access Journals führt eine (unvollständige) Liste derartiger Zeitschriften.
  • Nicht finanziert werden Autorengebühren für eine Freischaltung von Veröffentlichungen in subskriptionspflichtigen Zeitschriften (= Doppelfinanzierung aus Abonnementskosten und Autorengebühren).
  • Die Zeitschrift muss über einen Qualitätssicherungsprozess für eingereichte Publikationen verfügen (Peer Review).
  • Aus den bereitgestellten Mitteln werden Publikationsgebühren ausschließlich bis zu einer Höhe von 2.000 Euro pro Artikel gezahlt. Es zählt der Rechnungsbetrag inklusive Mehrwertsteuer. Bei höheren Beträgen kann generell keine Kostenübernahme gewährt werden, selbst wenn der Autor den Mehrbetrag zahlt.
  • Eine Rabattierung ist möglich aufgrund:

    Für eine Überprüfung der Rabattmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an die UB.

  • Es existieren keine eigenen Dritt- oder sonstigen Mittel, um die Kosten zu decken.
  • Der Aufsatz muss den folgenden Hinweis enthalten: "Diese Publikation wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Programm Open Access Publizieren finanziell unterstützt." bzw. "This work was supported by the German Research Foundation (DFG) within the funding programme Open Access Publishing."

Antragstellung – Was ist zu tun?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie die Förderung durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt bereits vor Einreichung des Artikels beantragen. Dadurch kann bereits im Vorfeld geklärt werden, ob eine Förderung möglich ist.

  • Nach erfolgreicher Überprüfung durch die Universitätsbibliothek sind die angeforderten Mittel für Sie reserviert. Der Betrag wird angewiesen, sobald Ihr Artikel von der Zeitschrift offiziell angenommen worden ist. Hierzu benötigen wir die Rechnung über die Publikationsgebühren.
  • Hinweis zur Rechnung: Bitte lassen Sie sich Auslandsrechnungen ohne Mehrwertsteuer ausstellen, da diese separat abgeführt wird. Hierfür müssen Sie unsere VAT-ID dem Verlag mitteilen, damit sie auf der eingereichten Rechnung aufgeführt werden kann. Die VAT-ID innerhalb der EU lautet: VAT-ID DE 811 263 728
  • Senden Sie Ihre Rechnung und den ausgefüllten Antrag auf Übernahme der Kosten an folgende Adresse:
    Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt
    Constance Dittrich
    Universitätsallee 1
    85072 Eichstätt
  • Es wird ein entsprechender Eintrag im Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erstellt - hierfür bitte den Link zum Volltext oder ein PDF des Artikels zusenden.

FAQ der DFG zu Open Access:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/open_access/open_access_faq/index.html

 

Antwort auf/zuklappen Rechtliche Fragen und Lizenzvergabe im Open-Access-Kontext

Rechte der Autorinnen und Autoren

Logo CC

Open-Access-Dokumente sind urheberrechtlich ebenso geschützt wie traditionelle Publikationen. Die Nutzungsrechte verbleiben bei Veröffentlichungen in reinen Open-Access-Zeitschriften in der Regel bei den Autorinnen und Autoren. Mittels spezieller Lizenzen (z.B. Creative Commons Lizenzen) können die Nutzungsmodalitäten genau bestimmt werden.

Für konkrete Rechtsfragen im Zuge einer Open-Access-Publikation wenden Sie sich bitte an:

Frau Dr. Ruth Katzenberger-Schmelcher
Tel. 08421/93-21806
ruth.katzenberger(at)ku.de

Für Fragen zur Open-Access-Policy oder inhaltlicher Art wenden Sie sich bitte an:

Frau Constance Dittrich
Tel. 08421/93-21332
constance.dittrich(at)ku.de

Zweitveröffentlichung

Artikel, die bereits in einer lizenzpflichtigen Zeitschrift erschienen sind, können als Zweitveröffentlichung auf dem Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt KU.edoc oder Ihrer Homepage frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden.

Bitte klären Sie mit dem Verlag, bei dem Sie Ihren Artikel veröffentlicht haben, unter welchen Konditionen eine Zweitveröffentlichung möglich ist. Ihre Rechte regelt der von Ihnen unterzeichnete Autorenvertrag.

Eine Übersicht über die allgemeinen Verlagsbedingungen zur Zweitveröffentlichung gibt die SHERPA/RoMEO-Webseite:  http://www.sherpa.ac.uk/romeo/index.php.

Eine automatisierte Zweitveröffentlichung erprobt derzeit das DFG-geförderte Projekt DeepGreen. Es will wissenschaftliche Veröffentlichungen, die lizenzrechtlich nach Embargofristen frei zugänglich gemacht werden dürfen, in den Open Access überführen und in Repositorien zur Verfügung stellen.