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Aktuelle Ausschreibungen: Forschungsvorhaben

Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin.
Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.
Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt.

Nächste Einreichungsfrist: 15. Februar 2017


BMBF: Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen | für den Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit"
BMBF: Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen | für den Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit"

Das BMBF fördert auf der Basis der Förderrichtlinie "Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" FuE-Vorhaben mit dem Ziel, übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit den Unternehmen zu entwickeln. Die Verwertbarkeit und die Übertragbarkeit muss dargestellt werden.
Über die einzelnen zu fördernden Verbundvorhaben hinaus ist beabsichtigt, ein übergeordnetes wissenschaftliches Projekt zu fördern, das die Ergebnisse der geförderten Vorhaben in einen gesellschaftlich übergreifenden Rahmen stellen soll. Es soll das gesamte Feld der Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen wissenschaftlich umfassen. Es dient dazu, Anschlussfähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Kontexten des Themas "Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" zu ermöglichen – entsprechend müssen seine Ergebnisse in diesen Systemen genutzt werden können.
Das wissenschaftliche Projekt umfasst folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Forschung: Verknüpfung der Handlungsbereiche der Förderrichtlinien und Zusammenführung zu einem integrierten Gesamtbild auf der Grundlage eigener konzeptionell, empirisch und international angelegter Expertise(n). Synthese der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben.
  • Monitoring, Analyse und Auswirkung: Aus der kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse in den Verbünden und den Entwicklungen im Förderschwerpunkt gewonnene Erkenntnisse, sollen in wissenschaftliche und ökonomische Fachdiskussionen eingebracht werden. Die dazu notwendige Aufbereitung in Fachartikeln, Tagungsbeiträgen etc. der projektübergreifenden Schlussfolgerungen dient dem Anschluss an wissenschaftliche und ökonomische Diskussionen zu Innovationspotenzialen und der möglichen Entscheidungs- und Handlungsbedarfe im Forschungsfeld.
  • Transfer: Hierdurch ermöglicht das Projekt den Transfer der Einzelergebnisse in einen breiten wissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskurs und stärkt gruppenübergreifende Zusammenarbeit der relevanten Akteure beispielsweise durch regelmäßige Treffen, Workshops und Tagungen; Verbreitung der innerhalb des Projekts erarbeiteten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen durch regelmäßige Veröffentlichung der Ergebnisse, Teilnahme an einschlägigen Fachmessen sowie Durchführung einer Abschlussveranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse des Förderschwerpunkts.

In dem wissenschaftlichen Projekt sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:

  • rechtliche Aspekte, insbesondere des Arbeitsrechts, des Handels- und Zivilrechts, z. B. Fragen der Haftung über Unternehmensgrenzen hinweg,
  • mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen,
  • volkswirtschaftliche Aspekte des Wandels zu hybriden Wertschöpfungssystemen.

Die Einbindung der Sozialpartner z. B. durch Workshops, Dialogforen, Konferenzen etc. ist für die Fragestellungen unverzichtbar. Auch die Arbeit der für diese Themen neuen und einschlägigen Innovationslabore (z. B. des "Future Work Lab" in Stuttgart) und Kompetenzzentren etc. in Deutschland ist dabei zu berücksichtigen bzw. einzubinden.
Antragsverfahren: zweistufig
Abgabe der ersten Projektskizze: bis 1. Juni 2017

Mehr Infos: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1268.html