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Aktuelle Veranstaltungen der Graduiertenakademie

Im April 2017
Seminar: Einführung in die computer-gestützte Telefonumfrage (CATI)

Gerade in den letzten Jahren haben sich Telefoninterviews (CATI, engl. computer-assisted telephone interviews) in der empirischen Umfrageforschung durchgesetzt und werden häufig zur Datenerhebung genutzt. In diesem Seminar erhalten Sie eine Einführung in das CATI-Labor am Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung, welches Sie später für Ihre eigenen Forschungszwecke nutzen können. Wir lernen grundlegende Probleme des Telefoninterviews kennen, wie Auswahl- und Stichprobenprobleme, Ausfälle und Ausschöpfungsquote. Gemeinsam werden wir einen beispielhaften Fragebogen konstruieren und uns näher mit dem CATI-System befassen (u.a. Telefonnummernverwaltung, Zuteilung von Interviewern, Supervisor-Funktionen, zeitliche Planung der Umfrage, etc.), ehe wir eine exemplarische Studie selbst durchführen. (max. Teilnehmerzahl: 10, bedingt durch die Größe des CATI-Labors)

Referentin: Ramona Kay, Servicestelle Methoden der KU

Termin: 24./25.04.2017     
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Anmeldung: daniel.romic(at)ku.de

ECTS-Punkte: 2

 

Seminar: Presse- & Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft

Die breit gefächerte Medienlandschaft bietet zahlreiche Chancen, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erreichen. Doch das Platzieren von Publikationen ist kein Selbstläufer: Im Journalismus gelten eigene Gesetze, und es ist durchaus eine Herausforderung, sich im Mediendschungel Gehör zu verschaffen. Mit dem richtigen Know-how wird es jedoch auch bei begrenztem Budget möglich, in die Medien zu gelangen und das eigene Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen. So gelingt es, Aufmerksamkeit für die eigenen Themen zu wecken und die jeweilige Botschaft medien- und zielgruppenspezifisch zu transportieren. Der Workshop vermittelt die wichtigsten Methoden der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit besonderem Fokus auf dem Wissenschaftsbereich. Die Teilnehmer erwerben handwerkliches Praxiswissen, schärfen den Blick für die strategische Medienarbeit und erhalten nützliche Tipps zum Umgang mit Journalisten.

Hierzu werden folgende Themen behandelt:

·         Basics der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Ziele und Zielgruppen

·         Me and the media: Der Umgang mit Journalisten

·         Das klassische Handwerkszeug: Pressemitteilung und Pressekonferenz

·         Science goes public: Wie viel Medienkompetenz braucht ein Wissenschaftler?

·         Zielorientierte Kommunikation: Presse- & Öffentlichkeitsstrategie für mein Projekt

·         Mein Anliegen professionell öffentlich darstellen: Presse- & Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis

·         Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Meine nächsten Schritte

 

Trainer: Robert Kötter, GOLIN Wissenschaftsmanagement, Hamburg

 Termin: 26.04.2017     
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Anmeldung: daniel.romic(at)ku.de

ECTS-Punkte: 1


Im Mai 2017
Seminar: Interdisziplinäres Angebot für fortgeschrittene Graduierte

im Bereich Advanced Studies zum Thema "Forschungsparadigma Resilienz: Resilient Societies - Resiliente Gesellschaften"

Seit 1967 der US-amerikanische Anthropologe Roy A. Rappaport den Begriff der Resilienz in einer Studie zu den Stammesgesellschaften in Papua-Neuguinea entwickelte, erlebte die darauf gegründete sozial- und geisteswissenschaftliche Theoriebildung insbesondere im Bereich der funktionalistischen Ethnologie, der Anthropologie und der Soziologie einen rasanten Aufschwung. Gemeint war damit zunächst die Fähigkeit von gesellschaftlichen Gruppen, im Rahmen bestimmter nachhaltiger Verhaltensweisen und Alltagspraxen die Stabilität ihres Sozialgefüges zu garantieren und im Einklang mit dem sie umgebenden Ökosystem zu leben. Modernere sozialwissenschaftliche Theoreme wiederum gehen von der Annahme wiederkehrender Störungen und Krisen eines Equilibriums zwischen Mensch und Natur/Umwelt bzw. von grundlegenden Disparitäten aus. Vor diesem Hintergrund hat das Resilienzparadigma insbesondere bei der Betrachtung sozialer Systeme (bzw. Gesellschaften) inzwischen Eingang in unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und Fächerkulturen gefunden, findet dort jedoch ganz unterschiedliche Verbreitung, zum Teil gilt es als kontrovers. Definitionen rangieren von der größtmöglichen Störung, die Systeme verkraften können, ohne dass sich wesentliche Strukturen und Kontrollprozesse verändern und transformieren, bis hin zur Fähigkeit von Gruppen und Gesellschaften, im Zuge der Bewältigung kritischer Krisen Strategien und Methoden zur Immunisierung bzw. Ausprägung genereller Widerstandsfähigkeit auszubilden. Im Rahmen eines moderierten Workshops soll ein Austausch zwischen Dozenten/innen und Graduierten der KU stattfinden und verschiedene disziplinäre Zugänge zu diesem Thema einander gegenüber gestellt werden. Dabei gilt es auszuloten, inwieweit dieses Paradigma und die damit verbundenen jeweiligen fachwissenschaftlich-theoretischen Konzepte und Zugänge zur Schärfung von Problembewusstsein und zur Profilierung von forschungsleitenden Fragestellungen beitragen können. 

Referent: Dr. Wolfgang Thiel, Zentrum für Forschungsförderung

Termin: 16.05.2017     
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Anmeldung: daniel.romic(at)ku.de

ECTS-Punkte: 1


Im Juni 2017
Seminar: Hören Sie auf zu suchen! Bewerbungstraining und Selbstvermarktung

Sich selbst gut zu vermarkten ist heute nicht mehr nur Aufgabe von Unternehmen, es ist vielmehr Herausforderung für jeden. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer sich selbst positiv und überzeugend darzustellen und gesundes Selbstmarketing zu betreiben.  Ein Überblick über die wichtigsten Stationen eines Bewerbungskreislaufs (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Email, Telefonakquise, Stellenanalyse, Vertragsverhandlung) bis zum Üben konkreter Fragen in Vorstellungsgesprächen, runden dieses Seminar ab.  

Trainer: Simon Holz

Termin: 08./09.06.2017     
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Anmeldung: daniel.romic(at)ku.de

ECTS-Punkte: 2