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Forschung

Die Forschungsaktivitäten an der Eichstätter Professur konzentrieren sich derzeit darauf, den Kompetenzdiskurs in der deutschen und internationalen Geschichtsdidaktik voranzubringen. Wir suchen dazu die Kooperation mit Kollegen - nicht nur aus der FUER-Gruppe - mit Institutionen der Geschichtskultur, mit Geschichtslehrern aller Schularten und mit empirischen Bildungsforschern.

  • Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht: Die Förderung von Schülern in ihrer Kompetenzentwicklung steht im Zentrum unseres Interesses. Dem dient nicht nur die Auswahl geeigneter Fragestellungen, Themen, Materialen, Aufgabeformate, sondern auch Lernstandserhebungen und die Messung von Leistungszuwächsen. Die Kompetenzbereiche des Kompetenzstrukturmodells bilden die Bezugspunkte.
  • Diagnose von Kompetenzausprägungen: Auf der Grundlage der Graduierungslogik des Kompetenzstrukturmodells stellen wir uns der Herausforderung, Konzepte zu erarbeiten und zu erproben, um die Entwicklung historischer Kompetenzen zu erfassen.
  • Kompetenzorientierung in der Lehrerbildung: Eine Etappe des Weges, Studierende dabei zu unterstützen, sich zu kompetenten (Geschichts-)Lehrern zu entwickeln ist, sie dabei zu fördern, erst selbst zu eigenständigen (Geschichts-) Denkern zu werden, die den Kern identifizieren können, zu Selbst- und Fremdreflexion fähig sind, Aufgaben in ihrem universitären Umfeld auf adäquate Weise bewältigen, den Bezug zu ihrem späteren Berufsfeld suchen.
  • Kompetenzorientierung in der Geschichtskultur: Der öffentliche Umgang mit Geschichte folgt eigenen Gesetzen. Diese zu durchblicken ist die Voraussetzung dafür, sich zu den Orientierungsangeboten zu positionieren, sie für sich zu nutzen oder sie abzulehnen bzw. zu modifizieren. Film, Gedenkstätten, Museen, Theater, historische Jubiläen, digitale Medien sind aktuelle Arbeitsfelder der Professur. Kompetenzorientierung wird dabei auf Macher wie Rezipienten bezogen.