Sie befinden sich hier: KU.de  Fakultäten  Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftl. Fakultät  Fachgebiete  Politikwissenschaft  Vergleichende Politikwissenschaft  Aktuelles

Aktuelles


Deutsch-Koranisches Kolloquium in Seoul 2017 - "Solidarität"

Seit über 20 Jahren besteht zwischen der Sogang University Seoul (Südkorea) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine enge Partnerschaft, die auch über die zweijährig stattfindenden Kolloquien hinaus gepflegt wird. Das 11. Deutsch-Koreanische Kolloquium fand vom 11.-13.Oktober 2017 an der Sogang University in Seoul statt. Rund 20 Wissenschaftler, Mandatsträger und Personen des öffentlichen Lebens aus Korea, Australien und Deutschland beleuchteten das Thema „Solidarität“ aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Die KU war durch Prof. Dr. Klaus Stüwe, Prof. Dr. Klaus Brummer, Prof. Dr. Friedrich Kießling sowie Lisa Hartmann vertreten. Außerdem waren die bayerische Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel sowie Prof. Dr. Michael Casey von der Australian Catholic University in Sydney Teil der Delegation der KU.

Aus den verschiedenen Vorträgen und den angeregten Diskussionen ergaben sich Ansätze für künftige Kolloquien. Vor allem aber wurde durch den bereichernden Austausch abermals der Wert der Partnerschaft zwischen den beiden federführend beteiligten Universitäten deutlich.


Machtkalkül? Furcht? Faszination? – Deutschland und die russische Revolution von 1917

Es ergeht herzliche Einladung zum gemeinsamen Kolloquium des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft mit dem Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien (ZIMOS). Die Veranstaltung mit dem Titel "Machtkalkül? Furcht? Faszination? – Deutschland und die russische Revolution von 1917" findet am 06.11.2017, um 17.30 Uhr, in UA 141 statt. Das Programm finden sie auf nebenstehendem Plakat.


Familie im Wandel. Deutschland und Korea im Vergleich

von Klaus Stüwe und Eveline Hermannseder (Hrsg.)

  • Broschiert - 292 Seiten LIT Verlag
  • Erscheinungsdatum: September 2017
  • ISBN: 978-978-3-643-13446-2

Der Sammelband thematisiert Familie und Wandel von Familien im Rahmen von Politik und Gesellschaft. Familienpolitik hat in Deutschland und Korea seit einigen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Vor allem die sinkenden Geburtenraten und die sich aus dem demographischen Wandel ergebenden problematischen Konsequenzen für den Arbeitsmakt und die Sozialversicherungsysteme führen dazu, dass in beiden Ländern aus einem ehemals eher randständigen Politikbereich mittlerweile ein zentraler Gegenstand politischen Handelns wurde. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich das Bild der Familie in Deutschland und Korea in einem Wandel befindet. Der vorliegende Band beleuchtet deutsche und koreanische Famlien aus politischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Perspektive. Ein Vergleich der Situation in beiden Ländern ist das Anliegen dieses Buches.



Erstwähler sind politisch interessiert

Die Ergebnisse der Erstwählerumfrage, die der Lehrstuhl im Rahmen eines MA-Seminars im Juni und Juli 2017 durchgeführt hat, liegen nun vor. Sie zeigt erstaunliche Ergebnisse: Die voraussichtliche Erstwähler-Wahlbeteilung von rund 80% liegt höher als die allgemeine Wahlbeteiligung bei den letzten Bundestagswahlen. 2013 waren das nur 71,5%. Auch sind die befragten Erstwähler fast zur Hälfte sehr stark oder stark an Politik interessiert, 34% mittel. Weitere Ergebnisse unserer Studie deuten darauf hin, dass Erstwähler wahrscheinlicher zur Wahl gehen, je weniger Zeit sie in sozialen Netzwerken verbringen.


Sprechstunden Wintersemester 2017/18

Prof. Dr. Klaus Stüwe
Donnerstag12.30-13.30 Uhr

 

Dr. Eveline Hermannseder
Freitag11.30-12.30 Uhr

 

Dr. Christina Rüther
Mittwoch

10.00-11.00 Uhr

 

Lisa Hartmann
Donnerstag

14.00-15.00 Uhr

Manuel Knoll
Dienstag

 

16.00-17.00 Uhr

 

Petra Strehler
Bürozeiten: Mo-Do8.00-12.00 Uhr

Klausureinsicht

Die Einsicht in die Klausur 'Geteilte Nationen im internationalen Vergleich' ist nur nach vorheriger Anmeldung bei Frau Hartmann in den Sprechstunden oder nach Vereinbarung möglich.


Jahrestagung der Deutsch-Französischen Hochschule

Das ganze Team des Deutsch-Französischen Studiengangs Politikwissenschaft (DFS) aus Rennes und Eichstätt nahm von 28. bis 30 Juni 2017 an der Jahrestagung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) in Frankfurt/Oder teil: (v.l.n.r.) Virginie Vigneron, Dr. Charlotte Bellon, Prof. Dr. Klaus Stüwe und Dr. Christina Rüther.


Exkursion in den Bayerischen Landtag

Am 21. Juni 2017 besuchten einige Studierende im Rahmen des Kurses ‚Politik als Beruf‘ unter der Leitung von Manuel Knoll und Lisa Hartmann den Bayerischen Landtag. Höhepunkt des Tages war neben einer Besichtigung des Maximilianeums ein Gespräch mit Dr. Hans Reichhart, MdL, der interessante Einblicke in seinen Arbeitsalltag als Berufspolitiker gab und sich viel Zeit für die Fragen der Studierenden nahm.


Gastvortrag "Regierungskommunikation im Verteidigungsministerium"

Am 12. Juni 2017 fand der Gastvortrag "Regierungskommunikation am Beispiel des Geschäftsbereichs Bundesministerium der Verteidigung. Vertrauen in Sicherheitsorgane - hart erarbeitet und schnell verspielt" statt. Es sprach Christian Dienst, Kapitän zur See, Kommandeur des Zentrums Informationsarbeit Bundeswehr. Er berichtete über Aufgaben und Funktionen von Regierungskommunikation und gab Einblicke in die Arbeitsweise der Informationsarbeit von Bundeswehr und Bundesministerium der Verteidigung.


Annäherung, Versöhnung, Wiedervereinigung: Deutsch-polnische Erfahrungen

Die Versöhnung Deutschlands und Polens bilden einen einzigartigen Rahmen, um über mögliche Wege der Annäherung, Versöhnung und Wiedervereinigung nachzudenken. Welche praktischen Schlüsse man aus der Analyse von 25 Jahren deutsch-polnischer Partnerschaft ziehen kann, untersucht ein neues Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) in Kooperation mit der polnischen Warsaw School of Economics. Das Innovative an diesem Forschungsprojekt ist, dass die deutsch-polnische Annäherung und die Versöhnungsgeschichte beider Länder als Muster für andere Konfliktregionen betrachtet werden. Auf deutscher Seite hat die Federführung  Prof. Dr. Klaus Stüwe. Insgesamt sechs Historiker und Politologen aus Polen und Deutschland werden gemeinsam an dem Projekt arbeiten, welches von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SDPZ) mit 30.000 Euro gefördert wird.