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Aktuelles


Besuch bei Simon Pearce im Bayerischen Landtag

Eine kleine Gruppe von Studierenden besuchte im Rahmen des Seminars "Extremismus in Deutschland" am 23.04.18 den Bayerischen Landtag. Ziel war die Veranstaltung "Anders sind wir alle - Mit Humor und Haltung gegen Rassismus" der Grünen Fraktion. Stargast, Comedian und Schauspieler Simon Pearce, begeisterte zunächst das Publikum mit seinem humorvollen und doch so ernsten Programm. Im Anschluss diskutierte er zusammen mit Katharina Schulze (Fraktionsvorsitzenden der Grünen), Arno Helfrich (Leiter Prävention und Opferschutz des Polizeipräsidums München) und Modupe Laja (Mitbegründerin des Netzwerks Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.).


Sprechstunde von Prof. Stüwe am 26.4. entfällt

Wegen eines auswärtigen Termins muss die Sprechstunde von Prof. Stüwe am Donnerstag, den 26.4. leider entfallen.


Religion und Politik in der freiheitlichen Demokratie

von Klaus Stüwe (Hrsg.)

  • Reihe: Soziale Orientierung, Bd. 25 Broschiert -
  • 313 Seiten, Duncker & Humblot Verlag
  • Erscheingunsdatum: April 2018
  • ISBN 978-3-428-15414-2

Die freiheitliche Demokratie ist weltanschaulich neutral. Aber gerade deswegen ist sie auf gesellschaftliche Institutionen angewiesen, die eine ethische Prägekraft besitzen und damit zugleich eine demokratische politische Kultur fördern. Welche Rolle spielen dabei Religionsgemeinschaften wie das Christentum? Welche Bedeutung hat Religion im öffentlichen Raum? Wie kann sich eine pluralistische, demokratische Gesellschaft vor religiösem Fanatismus schützen? Die USA und Deutschland gehen unterschiedlich mit diesen Fragen um. Umso wichtiger ist der interdisziplinäre Austausch, der in der vorliegenden Publikation einen vielseitigen Einblick in Geschichte, Verfassungstradition und aktuelle Debatten zum Stellenwert von Religion in der freiheitlichen Demokratie ermöglicht.

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

Bachelormodul "Politische Systeme im internationalen Vergleich" (5 ECTS)

Bachelormodul "Das politische System der Bundesrepublik Deutschland" (5 ECTS)

Mastermodul "Politisches System und Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland" (5 oder 10 ECTS)

Deutsch-französisch integrierter Studiengang Politikwissenschaft, Bachelormodul "Politik in Deutschland und Frankreich"

Deutsch-französisch integrierter Studiengang Politikwissenschaft, "Interdisziplinäre Annäherungen"


Klausureinsicht

Die Klausuren "Einführung in die Politikwissenschaft" sind korrigiert und die Noten in KU-Campus eingetragen.

Wenn Sie eine Klausureinsicht wünschen, ist dies nach vorheriger Anmeldung bei Dr. Christina Rüther oder Lisa Hartmann möglich.


Impulse für einen neuen Elysée-Vertrag

Unter der Leitung von Prof. Dr. Corine Defrance (Paris Sorbonne), Prof. Dr. Ulrich Pfeil (Université de Lorraine) und Dr. Christina Rüther (KU) fand vom 24. bis 26. Januar 2018 ein fächerübergreifendes Atelier in München zum Stand der deutsch-französischen Beziehungen und den aktuellen Entwicklungen in Europa statt. Ausgewählte Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen aus Frankreich und Deutschland – unter anderem auch aus dem DFS – nahmen an dem Seminar teil, das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, BayFrance (Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum) und dem Institut Français München in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatskanzlei organisiert wurde.

Die Teilnehmenden formulierten aus ihrer eigenen Perspektive Fragen, Impulse und Vorschläge in Hinblick auf den durch die gemeinsame Resolution des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale vom 22. Januar 2018 angeregten Prozess zur Ausarbeitung eines neuen Elysée-Vertrags (Link zum Thesenpapier).

Den Abschluss bildete ein Festakt in München anlässlich des 50jährigen Bestehens des deutsch-französischen Seminars für bayerische Beamte und Richter in Fischbachau. Die Studierenden und Nachwuchswissenschaftler präsentierten dort in Form eines Thesenpapiers ihre Ergebnisse einem breiten Publikum und hatten die Gelegenheit, die französische Botschafterin sowie die bayerische Europaministerin zu interviewen.


DFS zu Gast in der Bayerischen Staatskanzlei

Im Rahmen des deutsch-französischen Seminars besuchte eine Gruppe von Studierenden des deutsch-französischen Studiengangs (DFS) die Bayerische Staatskanzlei. Eingeladen wurden sie von Ministerialrat Michael Köller, dem Leiter des Referats für Internationale Beziehungen West- und Nordeuropa, Asien-Pazifik, Lateinamerika, Israel,  der sich auch schwerpunktmäßig um die bayerisch-französische Kooperation kümmert. Michael Köller schilderte den intensiven Austausch auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene zwischen Bayern und Frankreich. Er betonte dabei, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn ein souveräner Nationalstaat, wie Frankreich, eigenständige Beziehungen zu einem Bundesland unterhält. Ein weiterer Programmpunkt der Exkursion in die Staatskanzlei, war der Vortrag von Eva Apfel von der Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern, „Invest in Bavaria“. Eva Apfel, selbst Absolventin des deutsch-französischen Studiengangs, betreut als Senior Managerin französische Investoren, die sich in Bayern niederlassen möchten. Beide Vorträge waren thematisch auf den Kursinhalt des Seminars „Deutsch-Französische Beziehungen vor Ort“ abgestimmt.

Erstmals wurde das einwöchige deutsch-französische Seminar, zu dem Studierende des DFS vom Institut d’Etudes Politiques Rennes nach Eichstätt kommen, durch die Bayerische Staatskanzlei finanziell gefördert.


Deutsch-Koranisches Kolloquium in Seoul 2017 - "Solidarität"

Seit über 20 Jahren besteht zwischen der Sogang University Seoul (Südkorea) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine enge Partnerschaft, die auch über die zweijährig stattfindenden Kolloquien hinaus gepflegt wird. Das 11. Deutsch-Koreanische Kolloquium fand vom 11.-13.Oktober 2017 an der Sogang University in Seoul statt. Rund 20 Wissenschaftler, Mandatsträger und Personen des öffentlichen Lebens aus Korea, Australien und Deutschland beleuchteten das Thema „Solidarität“ aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Die KU war durch Prof. Dr. Klaus Stüwe, Prof. Dr. Klaus Brummer, Prof. Dr. Friedrich Kießling sowie Lisa Hartmann vertreten. Außerdem waren die bayerische Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel sowie Prof. Dr. Michael Casey von der Australian Catholic University in Sydney Teil der Delegation der KU.

Aus den verschiedenen Vorträgen und den angeregten Diskussionen ergaben sich Ansätze für künftige Kolloquien. Vor allem aber wurde durch den bereichernden Austausch abermals der Wert der Partnerschaft zwischen den beiden federführend beteiligten Universitäten deutlich.


Familie im Wandel. Deutschland und Korea im Vergleich

von Klaus Stüwe und Eveline Hermannseder (Hrsg.)

  • Broschiert - 292 Seiten LIT Verlag
  • Erscheinungsdatum: September 2017
  • ISBN: 978-978-3-643-13446-2

Der Sammelband thematisiert Familie und Wandel von Familien im Rahmen von Politik und Gesellschaft. Familienpolitik hat in Deutschland und Korea seit einigen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Vor allem die sinkenden Geburtenraten und die sich aus dem demographischen Wandel ergebenden problematischen Konsequenzen für den Arbeitsmakt und die Sozialversicherungsysteme führen dazu, dass in beiden Ländern aus einem ehemals eher randständigen Politikbereich mittlerweile ein zentraler Gegenstand politischen Handelns wurde. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich das Bild der Familie in Deutschland und Korea in einem Wandel befindet. Der vorliegende Band beleuchtet deutsche und koreanische Famlien aus politischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Perspektive. Ein Vergleich der Situation in beiden Ländern ist das Anliegen dieses Buches.


Jahrestagung der Deutsch-Französischen Hochschule

Das ganze Team des Deutsch-Französischen Studiengangs Politikwissenschaft (DFS) aus Rennes und Eichstätt nahm von 28. bis 30 Juni 2017 an der Jahrestagung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) in Frankfurt/Oder teil: (v.l.n.r.) Virginie Vigneron, Dr. Charlotte Bellon, Prof. Dr. Klaus Stüwe und Dr. Christina Rüther.

Annäherung, Versöhnung, Wiedervereinigung: Deutsch-polnische Erfahrungen

Die Versöhnung Deutschlands und Polens bilden einen einzigartigen Rahmen, um über mögliche Wege der Annäherung, Versöhnung und Wiedervereinigung nachzudenken. Welche praktischen Schlüsse man aus der Analyse von 25 Jahren deutsch-polnischer Partnerschaft ziehen kann, untersucht ein neues Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) in Kooperation mit der polnischen Warsaw School of Economics. Das Innovative an diesem Forschungsprojekt ist, dass die deutsch-polnische Annäherung und die Versöhnungsgeschichte beider Länder als Muster für andere Konfliktregionen betrachtet werden. Auf deutscher Seite hat die Federführung  Prof. Dr. Klaus Stüwe. Insgesamt sechs Historiker und Politologen aus Polen und Deutschland werden gemeinsam an dem Projekt arbeiten, welches von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SDPZ) mit 30.000 Euro gefördert wird.