Sie befinden sich hier: KU.de  Fakultäten  Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftl. Fakultät  Fachgebiete  Politikwissenschaft  Vergleichende Politikwissenschaft  Deutsch-Französischer Studiengang  

Deutsch-Französischer Studiengang Politikwissenschaft (BA / MA)
  • Warum streiken die Franzosen eigentlich öfter als die Deutschen? Und sollte Deutschland nicht auch einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bekommen?  Warum ist der französische Staatspräsident so viel mächtiger als der deutsche Bundespräsident? Und wie kann man die Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik nach der Wiedervereinigung beschreiben: mehr Kontinuität oder doch Wandel?

    Diese Fragen könnten so oder ähnlich im Laufe des Studiums im Rahmen des Deutsch-Französischen integrierten Studiengangs Politikwissenschaft gestellt werden. Dabei suchen die Teilnehmer „DFS“ die Antworten immer aus einer deutsch-französischen Perspektive. Im Laufe des Studiums verbringen sie drei Jahre in Eichstätt (erstes, drittes und viertes Studienjahr) und zwei Jahre in Frankreich: Im zweiten Jahr studiert man am renommierten „Institut d’Etudes Politiques de Rennes“ (Sciences Po Rennes) in der Bretagne und im fünften Jahr schließt man sein Studium entweder dort oder im frankreichweiten Netzwerk der IEP mit einem deutsch-französischen Doppeldiplom ab. 

    Im Zentrum des Studiums steht das Fach Politikwissenschaft, jedoch werden im Laufe des Studiums zwei weitere Profile gewählt sowie Fremdsprachen und Methoden erlernt. Das Studienprogramm in Eichstätt und Rennes ist aufeinander abgestimmt und es gibt gemeinsame deutsch-französische Jahrgangsgruppen. Das Programm findet unter dem Dach und mit der Förderung der Deutsch-Französischen Hochschule (Saarbrücken) statt.


Übersicht
PartnerAufbau des StudiengangsStudienprogramm
   
StudierendeBewerberTeam

Kurzinformationen

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen Was ist ein integriertes Studium?

Der Studiengang wird vom „Institut d’Études Politiques de Rennes“ und der KU gemeinsam angeboten und von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert. Es handelt sich um ein fünfjähriges Studium, davon drei Jahre im Bachelor- und zwei Jahre im Master-Studium, das im Wechsel an beiden Orten stattfindet:

Bachelor-StudiumMaster-Studium

1. Studienjahr: Eichstätt

2. Studienjahr: Rennes

3. Studienjahr: Eichstätt

1. Studienjahr: Eichstätt

2. Studienjahr: Rennes

oder Netzwerk der IEP

Ein integriertes Studium hat den Vorteil, dass alle Studienleistungen im Ausland anerkannt werden: Es  gibt gemeinsame Studien- und Prüfungsregeln und das Studienprogramm ist aufeinander abgestimmt. Am Ende des fünfjährigen Studiums wird ein Doppeldiplom verliehen: das Diplom des IEP Rennes und den Master der KU. Auf deutscher Seite wird nach drei Jahren bereits ein Bachelor-Abschluss verliehen, der jedoch auf französischer Seite kein Pendant hat, da das Diplom des IEP Rennes auf der Basis eines fünfjährigen Studiums vergeben wird.

Die Studierenden werden in zwei nationalen Bildungssystemen mit ihren jeweiligen Hochschulkulturen ausgebildet. Dabei integrieren sie sich in deutsch-französische Jahrgangsgruppen und studieren nicht als „ausländischer Gast“ an der Partnerhochschule. Es ergibt sich dadurch ein doppelter Mehrwert: ein sprachlicher und ein interkultureller. Die Teilnehmer des Studiengangs werden sowohl alltags- als auch fachsprachlich fit für den französischen bzw. internationalen Arbeitsmarkt gemacht. Darüber hinaus haben sie gelernt, sich an ungewohnte, neue Gegebenheiten im Ausland anzupassen und in einem internationalen Team zu arbeiten. Dazu gehört beispielsweise auch, den französischen Studierenden zu helfen, sich in Deutschland zurecht zu finden.

Eine weitere Besonderheit eines integrierten Studiengangs ist die Vorbereitung auf die Auslandsphase. Diese findet im Kontext der Studienfächer statt, da das Programm in Eichstätt und Rennes aufeinander aufbaut. Auch gibt es spezielle Module im ersten Studienjahr zu Lehr- und Lernkulturen sowie zur interkulturellen Kommunikation. Schließlich gibt es auch eine sprachliche Vorbereitung und Hilfestellung bei der praktischen Organisation des Auslandsaufenthaltes. Eine intensive Betreuung der Studierenden ist sowohl im Heimat- als auch im Partnerland gewährleistet.

Antwort auf/zuklappen Warum ausgerechnet deutsch-französisch studieren?

Im deutsch-französischen Bereich gibt es zahlreiche Kooperationen im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich, die in diesem Umfang einzigartig sind. Beide Länder arbeiten politisch eng zusammen – beispielsweise im Kontext der Europäischen Union. Mit dem Elysée-Vertrag aus dem Jahre 1963 haben sie ihre Zusammenarbeit besiegelt und fördern seitdem zahlreiche deutsch-französische Initiativen. Wirtschaftlich gesehen sind Deutschland und Frankreich für einander die wichtigsten Handelspartner. Schließlich gibt es im gesellschaftlichen Bereich zahlreiche Initiativen von Städtepartnerschaften über einen intensiven Kulturaustausch bis hin zu einem gemeinsam betriebenen Fernsehsender ARTE.

Die Hochschulkooperationen unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule sind also nur eine Form der deutsch-französischen Zusammenarbeit.  Für die Absolventen bedeutet es jedoch, Teil eines dicht gewebten Netzwerkes zu werden, das Karrierechancen bieten kann. Gleichzeitig dient es als Ausgangsbasis für ein weitergehendes europäisches oder internationales Engagement. Ein deutsch-französisches Studium ist somit in keiner Weise auf die beiden Partnerländer beschränkt, sondern eine prägende, interkulturelle Erfahrung.

Antwort auf/zuklappen Was erwartet mich bei einem Studium der Politikwissenschaft?

Staatspräsident, Kanzler oder Außenminister – sie alle haben in Deutschland in der Regel nicht Politikwissenschaft studiert, in Frankreich hingegen ist das sehr wohl möglich. Die französischen Staatspräsidenten François Mitterrand, Jacques Chirac oder François Hollande haben beispielsweise das „Institut d’Etudes Politiques“ in Paris besucht. Dies ist auch ein Indiz dafür, warum das Studium der Politikwissenschaft an einem IEP in Frankreich einen so hohen Stellenwert genießt.

Wer an einer deutschen Universität erfolgreich Politikwissenschaft studieren möchte, sollte sein eigenes Profil entwickeln und schärfen. Im Studium werden eher generalistische Fähigkeiten vermittelt, denn das Fach ist thematisch sehr breit aufgestellt. Angeboten werden Lehrveranstaltungen in den Bereichen Internationale Politik und Außenpolitik, Systemlehre und Vergleichende Regierungslehre sowie Politische Theorie und Philosophie. Im Bereich der internationalen Politik werden theoretische Ansätze diskutiert, Akteure auf internationaler Ebene analysiert wie etwa die Europäische Union oder die Vereinten Nationen, die Außenpolitik der Nationalstaaten in den Blick genommen und Themen wie eine weltweite Umwelt- oder Rechtspolitik diskutiert. Die Politische Theorie und Philosophie geht der Frage nach, wie politische Gesellschaften geordnet sind bzw. geordnet werden sollten. Sie wertet hierfür eine Vielzahl an Argumenten und Positionen politischer Denker aus Vergangenheit und Gegenwart aus. In der Politischen Systemlehre und Vergleichenden Regierungslehre werden die Ordnungsformen einzelner Staaten behandelt und verglichen wie etwa die politischen Systeme in Deutschland und Frankreich. Auch können beispielsweise Wahl- oder Parteiensysteme tiefergehend analysiert werden.

Die thematische Breite macht das Fach sehr attraktiv, aber es ist gleichzeitig auch nahezu unmöglich, Expertenwissen in allen Teilfachgebieten zu erwerben. Durch die die Wahl von zwei weiteren Fachgebieten sowie einer Master-Spezialisierung erleichtern wir es jedem Studierenden, eigene Schwerpunkte zu setzen. Schließlich helfen die Praktika, ein eigenes Profil zu entwickeln. Dabei ist ein Praktikum im französisch-sprachigen Kontext im Studiengang verpflichtend vorgesehen. Weitere Praktika werden empfohlen.

Antwort auf/zuklappen Wie sind die Berufsaussichten?

Laut einer Befragung des Alumni-Vereins Eichstätt-Rennes  aus dem Jahr 2013 haben etwa 70 Prozent der Befragten innerhalb der ersten vier Monate nach Studienabschluss eine Anstellung gefunden. Dabei sind 22 Prozent im Bereich der internationalen Zusammenarbeit tätig, weitere 22 Prozent in Brüssel im Kontext der Europapolitik und 16 Prozent im Bereich Wirtschaft und Finanzen. Weitere Tätigkeitsfelder sind beispielsweise die Entwicklungszusammenarbeit, Kultur, Kommunikation, Journalismus oder die Wissenschaft.

In Brüssel arbeiten Absolventen etwa als Politikberater oder Lobbyisten im Umfeld der EU-Institutionen. Im Europäischen Parlament ist beispielsweise eine Absolventin tätig für die Europäischen Grünen – unter anderem war sie Assistentin von Daniel Cohn-Bendit. Im Bereich des Journalismus arbeiten Absolventen für das Magazin ParisBerlin, für ARTE oder sind als freier Journalist in der Hauptstadt des Partnerlandes tätig. Ein journalistisches Profil sollte bereits während des Studiums entwickelt werden, um im Beruf Fuß fassen zu können – etwa durch Praktika oder eine entsprechende Spezialisierung im Master.

Auch ein erfolgreicher Einstieg bei internationalen Organisationen – wie etwa den Vereinten Nationen oder anderen – setzt ein klares Studienprofil voraus. Eine Absolventin, die heute für die Vereinten Nationen in Nairobi / Kenia arbeitet, hat ihre Bachelor-Arbeit zu den Vereinten Nationen und dem Darfur-Konflikt verfasst, das Pflichtpraktikum bei der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit im Senegal absolviert, sich im zweiten Masterjahr auf die Internationale Entwicklungszusammenarbeit spezialisiert und beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen in Kenia ein weiteres Praktikum absolviert, das zu ihrer ersten Festanstellung geführt hat. Ein weiterer Absolvent arbeitet heute für Caritas International in Kolumbien. Eines seiner Wahlfachgebiete war „Lateinamerikastudien“. Er hat ein Praktikum in Bolivien sowie ein weiteres bei Caritas International in Deutschland gemacht. Im zweiten Masterjahr hat er sich ebenfalls auf die Internationale Entwicklungszusammenarbeit spezialisiert. In beiden Fällen haben die Absolventen zielstrebig auf ihr Berufsziel hingearbeitet.

Zahlreiche weitere Beispiele ließen sich nennen. In jedem Jahr berichten die Absolventen im Rahmen des Master- und Berufsforums des Studiengangs über ihre Erfahrungen. Sie weisen auf Schwierigkeiten hin, geben Empfehlungen und stehen als Kontaktpersonen zu Verfügung. Das Forum findet im Kontext des jährlichen Alumni-Wochenendes und des deutsch-französischen Seminars statt. In beiden Fällen handelt es sich um eine jahrgangsübergreifende Veranstaltung, das heißt für Teilnehmer verschiedener Jahrgänge aus Rennes und Eichstätt.

Antwort auf/zuklappen Warum die Kooperation Eichstätt-Rennes wählen?

Einige Besonderheiten zeichnen die Kooperation zwischen Eichstätt und Rennes aus:

Der Studienverlauf: Der Studiengang sieht ein Vorbereitungsjahr im Heimatland vor, bevor ab dem zweiten Studienjahr in Rennes in einer deutsch-französischen Jahrgangsgruppe gearbeitet wird. Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und sich nicht nur inhaltlich, sondern vor allem auch methodisch auf das Studium im Ausland vorzubereiten. Hierfür besuchen sie Module wie „Politik in Deutschland und Frankreich“, „Wissenschaftliches Schreiben im deutsch-französischen Kontext“ oder „Interkulturelle Kommunikation Französisch“.

Die Wahlfreiheit: Die Teilnehmer des Studiengangs wählen neben der Politikwissenschaft zwei weitere Fachgebiete. Hierzu gehören Soziologie, Wirtschaft oder Recht sowie ein weiteres frei wählbares Fachgebiet, das an der KU angeboten wird. Die Studierenden setzen damit eigene Schwerpunkte und können beispielsweise weitere Regionen der Welt erschließen wie etwa Lateinamerika. Im Master-Studium können sie im zweiten Studienjahr an das IEP Rennes zurückkehren oder eine Masterspezialisierungen im Netzwerk der französischen IEP wählen, dem zurzeit die Institute von Rennes, Aix-en-Provence, Lille, Lyon, Straßburg und Toulouse angehören. Es ist also denkbar, dass Sie im zweiten Master-Jahr am IEP in Lille das Masterprogramm „Métiers du journalisme“ oder am IEP in Lyon „Coopération et développement au Maghreb et Moyen-Orient“ wählen. Die Zulassung zu den Programmen erfolgt jedoch auf Grundlage eines Studiendossiers und unterliegt Teilnahmebeschränkungen. Somit kann nicht jeder Studierende das Masterprogramm seiner ersten Wahl belegen.

Die Standorte: Beide Hochschulen zeichnen sich durch ein gutes Betreuungsverhältnis und damit ein optimales Umfeld für einen internationalen Studiengang aus. Das IEP ist darüber hinaus mit seinem Sitz in der bretonischen Hauptstadt Teil einer dynamischen Bildungslandschaft. Rennes zählt mit seinen kulturellen und studentischen Angeboten zu den bedeutendsten und beliebtesten Universitätsstädten im Westen Frankreichs.

Der Alumni-Verein: Die Alumni des Studiengangs sind sehr aktiv und präsent im Universitätsleben. Der Verein richtet sich nicht nur an die Absolventen, sondern auch Studierende können an der Arbeit des Vereins mitwirken. Der Brückenschlag zwischen Studium und Berufswelt wird so erleichtert. Insbesondere das jährliche stattfindende Alumni-Wochenende, das Master- und Berufsforum sowie das Jahrbuch der Absolventen sind wichtige Referenzpunkte im Studium.

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich mich bewerben?

Der Bachelorstudiengang Politikwissenschaft ist zulassungsbeschränkt. In der Regel werden etwa je 10 Studierende in Frankreich und Deutschland ausgewählt. Das Auswahlverfahren findet in der Regel Ende Juli statt und besteht aus einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli eines Jahres. Studienvoraussetzungen sind gute Sprachkenntnisse in Französisch und einer weiteren modernen Fremdsprache, gute Leistungsnachweise sowie berufliche Ziele, die mit diesem Studiengang verbunden sind. Die Bewerbung sollte Folgendes enthalten:

  • einen unterschriebenen Ausdruck des Onlineformulars
  • Lebenslauf mit Lichtbild
  • Zeugniskopie der Allgemeinen Hochschulreife in beglaubigter Form
  • ein maximal dreiseitiges Motivationsschreiben in deutscher oder französischer Sprache

Aktuelles

Der DFS schärft sein Profil!

Ab dem Wintersemester 2016/17 werden in der Bachelor-Phase des Deutsch-Französischen integrierten Studiengangs Politikwissenschaft (DFS) neue Profile eingeführt, die ab dem 3. Studienjahr in Eichstätt gewählt werden können. Sie sind interdisziplinär aufgebaut, d.h. sie gruppieren thematisch passende Module aus verschiedenen Fächern zu einem gemeinsamen Themenschwerpunkt. Das Konzept und die Berufsfeldorientierung des Studiengangs werden damit weiter verbessert.

Es werden folgende neue Profile angeboten: Literatur und Kunst, Kultur und Europa, Philosophie und Ethik, Methoden der empirischen Sozialforschung, Kommunikation und Medien, Humangeographie und regionale Entwicklung, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte sowie Lateinamerikastudien.

Zusätzlich ist natürlich weiterhin die Wahl des ersten Profils notwendig, welches dem Profil am IEP de Rennes entspricht ("section").

DFJW fördert deutsch-französisches Fußballprojekt in Eichstätt

Im Sommersemester 2016 unterstützt das Deutsch-Französische Jugendwerk die "Froschschenkel" bei der Umsetzung eines Filmprojekts. Das Fußballteam des Deutsch-Französischen Integrierten Studiengangs Politikwissenschaft erhält eine Fördersumme in Höhe von 1234 Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Kontakt und Studientag zur Probe

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Vereinbaren Sie  mit uns einen Termin per Mail. Wir stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Gerne organisieren wir für Sie auch einen Studientag zur Probe. Wir bieten an

  • Besuch von einer oder mehreren Lehrveranstaltungen des Studiengangs – bevorzugt studiengangsspezifische Veranstaltungen wie etwa im Rahmen des Moduls „Politik in Deutschland und Frankreich“
  • Hintergrundgespräche mit den Studiengangsverantwortlichen
  • Hintergrundgespräche mit Studierenden, unter anderem mit Campusführung und gemeinsamen Besuch in der Mensa

Informationen aus erster Hand: Möchten Sie Fragen direkt an Studierende stellen, einen Einblick in das Studienleben bekommen und einige Insider-Tipps erfahren? Oder brauchen Sie kurzfristig ein Quartier in Eichstätt – zum Beispiel für die Auswahlgespräche? Dann schreiben Sie direkt an die Studierenden des Studiengangs: dfs-studierende(at)ku.de.

 

 

Headergrafik Assemblée nationale/Bundestag: somadjinn / rgbstock.com; Montage: Martin Schön