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Weimarer Klassik im Literaturunterricht

ACHTUNG!
ZUSÄTZLICHES AUFBAUMODUL DEUTSCHDIDAKTIK

WS 2017/18

Prof. Dr. Bernhard Meier

KLASSE WEIMAR!

Weimarer Klassik im Literaturunterricht

(Exkursion nach Weimar vom 3. bis 7. April 2018)

(Woche nach Ostern)

Vorbesprechung: nach Vereinbarung

Interessenten melden sich bitte unverbindlich  bei Prof. Dr.  B. Meier unter "bernharddoc@t-onlinie.de"

Auch im kommenden Wintersemester wird vom Lehrstuhl Deutschdidaktik  eine Weimar-Exkursion angeboten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die "Großen Vier: Goethe, Schiller, Wieland, Herder". Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit der " Klassik Stiftung Weimar " durchgeführt. Im Mittelpunkt steht  ein Erkundungsprogramm der wichtigsten Dichterstätten und Einrichtungen des "kulturellen Gedächtnisses"  (z.B. Anna Amalia-Bibliothek, Deutsches Nationaltheater, Wittumspalais, Schloss, Park an der Ilm, Sepulkralkultur).

Je nach Interesse der Teilnehmer werden fachübergreifende Weimar-Spezifika  ausgewählt wie Religion (Luther, Herder), Philosophie (Nietzsche), Geschichte (Weimarer Republik; NS, Buchenwald;  Vom Umgang der DDR mit dem "kulturellen Erbe");  Kunst (Bauhaus), Musik (J.S. Bach, F. Liszt),  Biologie (Gingko, Garten-/Parkkultur), Architektur usw.

Hospitationen von Unterricht sind vorgesehen, ebenso Theaterbesuche (Deutsches Nationaltheater Weimar, Kleinkunstbühnen).

Methodische Vorschläge  für das Seminar: Besichtigungen,  Stadtralley, Erstellung von audio-guides,  Schreiben im Museum, Vorbereitung und Durchführung einer Klassenfahrt mit Schülern.

In die Exkursion ist eine Informationsveranstaltung der Pädagogischen Abteilung der Klassik Stiftung Weimar integriert.

Unterbringung: Wielandgut Oßmannstedt / Weimar

An- / Rückfahrt: privat, z.B. Pkw, DB-Gruppenkarte, Fernbus

Kosten: für 4 Übernachtungen / Frühstück z.Zt.  126 €; Führungen durch die Klassik Stiftung Weimar ca. 12 € pro Teilnehmer; preisgünstiges Mittagessen in der Mensa der Bauhaus-Universität Weimar, Abendessen.ALLE EINTRITTE IN DIE DICHTERHÄUSER UND GEDENKSTÄTTEN SIND FREI !

Seminar-Leistungsnachweis möglich (z.B. Errstellung eines Portfolios).

Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse (unverbindlich)  aus planungstechnischen Gründen  bald!

Prof. Dr. Bernhard Meier

Lehrbeauftragter / Deutschdidaktik

mailto: bernharddoc@t-online.de




Projekttag an der Grundschule St. Walburg in Eichstätt

Projekttag „Momo“ an der Grundschule St. Walburg

Am Mittwoch, den 12.07.17, fanden wir uns, fünf Grundschullehramtsstudentinnen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, im Rahmen unseres Seminars „Werteorientierter Literaturunterricht“ von der zweiten bis zur sechsten Stunde in der Grundschule St. Walburg in Eichstätt mit unseren Dozentinnen, Frau Heimerer und Frau Waczek, ein.

Wir hatten für die Klasse 3b, unter der Leitung von Frau Ostermeier, einen Projekttag zum Thema „Freundschaft“, basierend auf der Lektüre „Momo“ von Michael Ende, vorbereitet, geplant und durchgeführt.

Das Projekt startete mit einer Sequenz, in der wir die 24 Mädchen und Jungen zum Thema „Freundschaft“ hinführten. Dazu sammelten wir gemeinsam mit den Kindern Eigenschaften, die sie in einer guten Freundschaft für wichtig halten.
Freundschaft ist auch ein zentrales Thema im Kinderbuch „Momo“. Die Klasse setzte sich daraufhin mit dem Inhalt der Geschichte auseinander und lernte Momo, ihre Freunde und Feinde, die grauen Herren, kennen. Die Grundschüler gestalteten in Kleingruppen Plakate, auf denen sie Fragestellungen beantworteten, die mit der Lektüre einhergingen.

Neben Freundschaft ist auch Zeit ein zentraler Aspekt in der Erzählung, weshalb eine der Studentinnen den Schülern eine passende Textstelle vorlas. Diese beschäftigte sich mit der vermeintlich unnützen Zeitverschwendung der Menschheit. Die Kinder machten sich Gedanken darüber, wofür sie in ihrem Alltag Zeit einsparen und wofür sie die gewonnene Zeit verwenden würden.

In der Geschichte bewahren die sog. „Stunden-Blumen“ die wertvolle Zeit der Menschen, weshalb Momo die „Stunden-Blumen“ vor den grauen Herren beschützen und anschließend befreien muss.
Die Drittklässler durften nun selbst eine eigene fantasievolle „Stunden-Blume“ gestalten. Das Besondere an dieser Aufgabe war, dass die Kinder die „Stunden-Blume“ für einen Mitschüler, der ihnen zugelost wurde, bastelten. Sie beschrifteten die Blütenblätter der fertigen Blume mit Werten und positiven Eigenschaften, die den Mitschüler beschreiben.

Zum Abschluss unseres Projekttages waren zum Thema „Freundschaft“ Kooperations- und Vertrauensspiele in der Turnhalle vorgesehen.
Am Ende eines Fangspiels zu Beginn der Sportstunde wurde jedem Kind willkürlich ein Partner zugelost. In dieser Gruppierung bewältigten die Paare einen Hindernisparkour.
Dabei hatte immer ein Partner die Augen geschlossen, während das andere Kind ihn sicher durch den Parkour führte.
Durch Teamarbeit meisterten die Schüler auch das letzte Spiel. Bei diesem Staffelspiel traten zwei Teams gegeneinander an. Sie mussten jeweils immer ein Kind, das auf einer Turnmatte lag, auf die gegenüberliegende Seite der Turnhalle tragen. Die Staffel war vorbei, sobald jedes Kind einmal samt Matte durch die Halle befördert wurde.

Bevor wir die Kinder in den Nachmittag entließen, reflektierten wir gemeinsam den Projekttag unter dem Aspekt der Freundschaft und verabschiedeten uns von Frau Ostermeier und ihrer Klasse.