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Kirchliche Pädagogische Hochschule ab 1958
  • Im Juni 1958 beschloss die Freisinger Bischofskonferenz eine "Kirchliche Pädagogische Hochschule" in Eichstätt (PHE) in Eichstätt zu gründen.
  • Das Episkopat entschied am 02.07.1958 über die Gründung der kirchlichen PHE.
  • Grund war wohl die Lücke in der Ausbildung des katholischen Lehrernachwuchses, außerdem sollte die Pädagogische Hochschule die Aufgabe der klösterlichen Lehrerbildungsinstitute zentral übernehmen, diese wurden aufgrund der Umstellung zur Ausbildung auf Hochschulbasis geschlossen.
  • Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigte die PHE am 31.10.1958 und stellte sie damit den staatlichen Pädagogischen Hochschulen gleich. Allerdings war die kirchliche PHE aufgrund ihrer Trägerschaft eine private Hochschule und damit eigenständig.  Daher war sie auch nicht wie die anderen Hochschulen an eine Landesuniversität gebunden.
  • Kanzler der Pädagogischen Hochschule war der Diözesanbischof.
  • Am 04.11.1958 wurde die Hochschule von Dr. Joseph Schröffer eröffnet und nahm den Lehrbetrieb mit 123 Lehramtsstudenten auf.
  • Die Probleme des Studienortes Eichstätt stellten sich wiefolgt dar: Streuung der Hörsäle, Mangel an Wohnheimen und eine fehlende Mensa. All diese Probleme konnten jedoch im Laufe der 60er Jahre entschärft werden.
  • Es kam zu einer rasanten Zunahme der Lehramtsstudenten und damit verbunden auch mit einer ständigen Erweiterung des Lehrkörpers.
  • Ab 1968 wurde die Stiftung PHE Träger der Hochschule .
  • Ab 1969 fanden auch Veranstaltungen über evangelische Theologie und Religionspädagogik in Eichstätt statt, da inzwischen auch mehrere evangelische Studenten hier studierten,
  • Ziel der Hochschule war es, Lehrer heranzubilden, die geeignet und bereit waren, im "Geiste des katholischen Glaubens, mit innerer Hingabe, fachlichem Wissen und Können und sittlichem Verantwortungsbewußtsein zu unterrichten und zu erziehen".

Quellen

  1. Vgl. Schreiber, W.: Zur Geschichte der Lehrerausbildung in Eichstätt. in: Zschaler, F. (Gasthrsg,): Jahrbuch zur Universitätsgeschichte 11, S. 69.
  2. Gruber, H.: Die Eichstätter Hochschulen nach 1945. in: Müller, R. A. (Hrsg.): Veritati et Vitae, S. 126.