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Aktuelles

 Neuerscheinung: Sammelband "Flucht", Forum K'Universale Eichstätt


Flucht, Herausgegeben von Florian Kluger, EOS Editions

Angesichts der dramatischen Situation von Flüchtlingen in Europa und weltweit sowie der politischen Brisanz der Frage nach dem Umgang mit Asylsuchenden widmet sich der vorliegende Band dem Thema „Flucht“. Er ist hervorgegangen aus einer interdisziplinären Ringvorlesung des Forum K’Universale an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Es wird ein breites Spektrum an fachlichen Zugängen zusammengeführt, sodass verschiedene Akteure und Fachgebiete zu Wort kommen. Neben der  wissenschaftlichen Reflexion werden ganz praktische, lebensnahe Aspekte beleuchtet. Nicht nur tagesaktuelle Fragen werden diskutiert, sondern auch grundsätzliche Themen angesprochen. Ebenso werden – einem universalen Bildungsauftrag verpflichtet – Konnotationen von „Flucht“ entdeckt, die man nicht von vornherein mit diesem Begriff verbindet. Insgesamt soll auf diese Weise ein differenzierter Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über „Flucht“ geleistet werden.

Link zum Buch  

 

Interdisziplinäre Vortragsreihe im Sommersemester 2017


Auch im Sommersemester 2017 findet wieder die interdisziplinäre Vortragsreihe zu Themen aus dem Bereich Flucht, Migration und Integration statt. Vier Referentinnen und Referenten werden verschiedene Aspekte der Thematik aus der Perspektive der Psychologie, der Geographie und der Politikwissenschaft betrachten. Hinzu kommt ein Ländervortrag über Nigeria.

Die Vortragsreihe ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen.

Informationen zu den Referenten und Vorträgen...

Einladung: Informationsabend für Haupt- und Ehrenamtliche zu Studienmöglichkeiten für Geflüchtete an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt


Am 5. April 2017 findet ab 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung über Studienmöglichkeiten an der KU Eichstätt in Raum KGA-104 statt. Hierbei informieren Karolina Albrecht und Dorey Mamou vom Zentrum Flucht & Migration u.a. über Studiengänge, benötigte Dokumente und Voraussetzungen, Bewerbungsablauf, Vorbereitungs- und Deutschkurse sowie Finanzierungsmöglichkeiten.

Zudem gibt es weitere Termine speziell für Studieninteressierte auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi:

  • Deutsch, Arabisch: 27. April 2017, um 17:00 Uhr in Raum KGA-304

  • Englisch, Farsi: 11. Mai 2017, um 17:00 Uhr in Raum KGA-304

Flyer zum Download

Infoabend Ehren- und Hauptamtliche

Infoabende für Refugees

Ankündigung: Jahrestagung 2017 des Netzwerks Medienethik


Integration durch Medien – Aufgabe oder Auslaufmodell? Medienethische Herausforderungen für die digitale Gesellschaft

Jahrestagung 2017 des Netzwerks Medienethik und der DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik in Kooperation mit der Akademie für politische Bildung, Tutzing

Termin: Do 16. – Fr 17. Februar 2017
Ort: München, Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn „Universität“)
Programm: Siehe unten oder als PDF zum Ausdrucken (Stand 24.1.2017)

Anmeldung bis 06.02.

Neuerscheinung: Dissertation von Dr. Simon Goebel 


Politische Talkshows über Flucht.
Wirklichkeitskonstruktionen und Diskurse. Eine kritische Analyse

Simon Goebel (Dr. phil.), geb. 1984, arbeitet in der Initiativgruppe »FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse« an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Er ist außerdem Referent für Ausländerrecht im Kontext des Arbeitsmarktzugangs von Geflüchteten bei »Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH« in Augsburg.

Link zum Buch  

 

 

 

Weiterbildung Kultursensible Traumapädagogik


Traumatisierte junge Geflüchtete als pädagogische Fachkraft begleiten und unterstützen

Die Fortbildungsreihe umfasst 4 Wochenenden und richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Leitungen von Einrichtungen, die Unbegleitete Minderjährige betreuen. Mehrere MitarbeiterInnen des Lehrstuhls Klinische Psychologie der KU Eichstätt-Ingolstadt sind als DozentInnen beteiligt.

Die Fortbildungsreihe findet erstmalig mit Start im März 2017 in München statt und wird dort vom Caritas Institut für Bildung und Entwicklung organisiert.

Informationen und Programm zum Download

zur Anmeldung...

Vortrag über Enklavenforschung aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive


Am Montag, 23.01.2017 referiert Prof. Dr. Alexander Danzer (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, KU Eichstätt-Ingolstadt) über das Thema "Enklavenforschung. Herausforderungen des Zusammenlebens".

Ethnische Enklaven sind ambivalente Strukturen: Politisch als Parallelwelten gefürchtet, werden sie manchmal als Integrationsmotoren gepriesen. Der Vortrag strukturiert Risiken und Potentiale von ethnischen Enklaven aus der Perspektive der Wirtschaftswissenschaften und greift dabei auf einige historische Migrationsepisoden zurück.

Der Vortrag findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe von tun.starthilfe für flüchtlinge um 18.00 Uhr in Raum eRS-001 statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Vortrag zur Entwicklung im Arabischen Raum


Am 16. Januar wird Prof. Dr. Hans Hopfinger (Kulturgeographie) einen Vortrag zum Thema "Zwischen Frühlingserwachen und Untergang: Radikaler Wandel im Arabischen Raum" halten.

Prof. Dr. Hopfinger war von 1996 bis 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sein regionaler Schwerpunkt liegt in Nahost und Nordafrika. Durch eigene Forschungsprojekte und zahlreiche persönliche Kontakte in diese Regionen ist er bestens Vertraut mit der aktuellen Situation.

Der Vortrag findet im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe von tun.starthilfe für flüchtlinge um 18.00 Uhr in Raum eRS-001 statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Grenzenlose Musik: CD mit „Colours of Flight and Migration“ erschienen


 

Musikalische Dialoge zwischen Okzident und Orient finden sich auf der jetzt erschienenen CD „Colours of Flight and Migration“, die unter künstlerischer Leitung von Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard (Professur für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der KU) entstanden ist.

Hintergrund für die Produktion ist die Gründung des Zentrums für Flucht und Migration an der KU im April dieses Jahres, bei der gemeinsam mit Eberhard Künstler aus Bulgarien, der Türkei und Afrika auftraten.

Zusammen mit weiteren Gästen gingen die internationalen Musiker noch einmal ins Studio, um nicht nur die Stücke aufzunehmen, die bei der Eröffnung des Zentrums zu hören waren, sondern auch weitere Kompositionen und Interpretationen.

Neben Daniel Mark Eberhard (Piano, Melodica, Akkordeon) treten Seref Dalayanoglu (Orientalische Laute, Rahmentrommel, Gesang), Njami Sitson (Ngoni, Congas, Gesang), Yavuz Akalin (Ney-Flöte) sowie die Sängerinnen Alexandrina Simeon und Öykü Sensöz auf verschiedene Weise miteinander in musikalischen Austausch – solistisch, als Duo oder Quintett.

In ihrer Musik stecken Wünsche, Wehmut, Angst, aber auch ungebrochener Wille. Die Titel fließen dabei übergangslos zwischen musikalischen Traditionen und Ausdrucksformen.

„Die Aufnahmen sind nicht nur musikalisch spannend, sondern mögen als künstlerisches Leitbild für einen friedvollen, konstruktiven und kreativen Umgang mit Heterogenität dienen“, so Professor Eberhard.

Musik ist eine ideale Metapher für selbstverständliche Integration, denn die verschiedenen Stilrichtungen haben sich durch internationalen Austausch stetig gewandelt.

„Auch diese CD soll Menschen, Nationen und Kulturen mit Musik verbinden und integrative Perspektive auf das Themenfeld Flucht und Migration eröffnen“, schreibt KU-Präsidentin Gien in ihrem Geleitwort zum Booklet.

Der Erlös kommt Projekten der KU im Bereich Flucht und Migration zugute.
LINK zur CD-Vorstellung in einem Radiobeitrag

Vortrag und Finissage zur ethnografischen Fotoausstellung: "Bitter Oranges"


Einladung zum Gastvortrag im Rahmen der Otto von Freising-Gastprofessur

Vortrag "'Sich. in Beziehung. Setzen.' Rollenkonflikte und ihre Implikationen für die ethnologische Feldforschung"

Prof. Dr. Gilles Reckinger, Leopold Franzens Universität Innsbruck, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie

18:30 Uhr, Vortrag im 1. Stock Sommerresidenz, Foyer vor dem Holzersaal; im Anschluss im Foyer der Sommerresidenz (EG) Empfang und Finissage der Fotoausstellung.

Finissage der ethnografischen Fotoausstellung "Bitter Oranges" - African Migrant Workers in Calabria

Finissage im Foyer der Sommerresidenz, Ostenstraße 26, Eichstätt

Gastgeberin der Ausstellung ist Professor Dr. Angela Treiber von der Professur für Europäische Ethnologie/Volkskunde

Zur Ausstellung:

Was passiert eigentlich mit afrikanischen Migranten und Flüchtlingen sobald sie von Lampedusa auf das italienische Festland gelangt sind? Diese Frage trieb die Ethnologen Dr. Diana Reiners und Prof. Dr. Gilles Reckinger im Frühjahr des Jahres 2012 zusammen mit der Fotografin und Sozialwissenschaftlerin Carole Reckinger nach Kalabrien. Das Resultat ihrer Beobachtungen an den Außengrenzen Europas ist nun an der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) zu sehen.

Die ethnografische Fotoausstellung „Bitter Oranges“ im Foyer der Sommerresidenz kann bis zum 13. Dezember besucht werden. Prof. Dr. Gilles Reckinger hat in diesem Semester die Otto-von Freising-Gastprofessur an der KU inne. Er ist seit 2013 Professor für Interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ethnographie, Prekarität und Prekarisierungsprozesse, Jugend, visuelle Methoden, Migration, europäisches Grenzregime, interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung.

Viele der Migranten aus dem afrikanischen Kontinent, die auf Lampedusa zum ersten Mal europäischen Boden betreten, arbeiten wenig später auf den Frucht- und Gemüseplantagen des südlichen Italiens. In der kalabrischen Stadt Rosarno pflücken jedes Jahr um die Weihnachtszeit tausende Wanderarbeiter unsere Orangen für einen Hungerlohn. Obwohl es außerhalb der Erntezeit keine Arbeit gibt, bleiben viele Arbeiter unter prekären Bedingungen in Rosarno. Die Fahrkarte in nahegelegene Orte mit eventuellen Arbeitsmöglichkeiten ist schlichtweg zu teuer.

Die drei Forscher haben am Alltag der migrierten Menschen teilgenommen und deren Geschichten, Perspektiven und Hoffnungen festgehalten. Dieser enge, über einen langen Zeitraum anhaltende Kontakt mit den Tagelöhnern sowie die Möglichkeit, deren düstere Lebensbedingungen miterleben zu können, resultierten in einer engen Beziehung zwischen den Forschenden und den Migranten. Wie ist es möglich, Menschen, die aus öffentlichen Diskussionen um ihre eigene Situation ausgeschlossen sind, eine Stimme zu verleihen? Der teilnehmende Ansatz der Forschung des Trios nimmt dieses Anliegen ernst: Neben Fotografien und Interviews der Forschenden dokumentierten die Arbeiter selbst mit Digitalkameras ihre Lebenswelt, die von Armut und Ausgrenzung, aber auch von gegenseitiger Unterstützung und Zusammenhalt geprägt ist.

Datum: Dienstag, 13.12.16  Uhrzeit: 18:30 -  20:30 Uhr Veranstalter: Prof. Dr. Gilles Reckinger, Otto-von Freising-Gastprofessur an der KU, im WS 16/17  Ort: Vortrag im Raum KG A 101 (Ostenstr. 28), Finissage im Foyer Sommerresidenz, Erdgeschoss, Ostenstraße 26, Eichstätt

Weitere Informationen unter www.bitter-oranges.com

Vortrag und Workshop "Integration durch ästhetische Bildung"


Am kommenden Montag, 21.11.16, findet im Rahmen der Vortragsreihe von tun.starthilfe für flüchtlinge in der ehem. Reitschule (eRs 001) von 18 bis 20 Uhr ein Vortrag und Workshop zum Thema "Integration durch ästhetische Bildung" statt.

Herr Prof. Wenrich (Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der KU Eichstätt) und der Tanzpädagoge und Choreograph Alan Brooks führen mit einem theoretischen Input und Praxisübungen in diesen Themenbereich ein.

Über die Referenten

Rainer Wenrich

Dr. phil., Professor für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik, Studiendekan und Vorsitzender des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB.KU) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie Geschäftsführer der Bayerischen Museumsakademie; Mitglied von ICOM und des ICOM Costume Committee; Mitglied des wissenschaftlichen Beirats „Meisterwerke der Kunst“; Studium der Malerei und Kunsterziehung bei Professor Horst Sauerbruch an der Akademie der Bildenden Künste München; 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt im Fach Kunst am Gymnasium; Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Psychologie mit Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München; er vertrat eine Professur als Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München und war Lehrer für Kunst und Psychologie an verschiedenen Gymnasien; er war Fachreferent am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und stellvertretender Referatsleiter am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus; 2006  und 2016 Aufnahme in die „Classroom Zero“- Summerschool und Forschungsaufenthalt im „Project Zero“ an der Harvard Graduate School of Education, Cambridge/MA und 2013 Visiting Scholar an der Columbia University, New York; Forschungsschwerpunkte und Publikationen in den Bereichen Kunstpädagogik und Kunstdidaktik, Design- und Kostümgeschichte sowie Modetheorie.

Alan Brooks

Alan Brooks wird in Chertsey in der Nähe von London geboren. Nach einer tanzfreien Jugend in Indonesien und England kommt er während eines Schul-Workshops zum ersten Mal mit zeitgenössischem Tanz in Kontakt. Mit Abschluss seiner schulischen Laufbahn, studiert Alan Brooks an der Rambert School in London klassischen und zeitgenössischen Tanz. Nach einem ersten Engagement am Scottish Dance Theatre in Dundee/ Schottland, wechselt er 1998 als Solist zum Ballett Theater München (BTM). Mit seinem Wechsel zum BTM nach München initiiert Alan Brooks mit „Tanz mal Drei“ das erste Schultanz-Projekt einer staatlichen Ballettkompanie in Deutschland. Dieses Schulprogramm kombiniert Tanzworkshops in Schulen mit dem gemeinsamen Besuch eines Ballettabends. Mit „Tanz mal Drei“ wird sein Name erstmalig über München hinaus bekannt. Zudem entstehen in dieser Zeit Kinder- und Jugendchoreographien u.a. für die Münchener Philharmoniker („Feuervogel“ und „Romeo & Julia“), das Staatstheater am Gärtnerplatz („Tanz macht Schule“), das Kammermusikfestival Nürnberg („Das Babylon Experiment“), sowie für die Städte München („Mind the Gap“) und Kempten („Berge bewegen“).Ab 2009 bis 2013 leitet Alan Brooks im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus „Schultanz in Bayern“. Dieses europaweit einzigartige Projekt realisiert zeitgenössische Schultanz-Projekte (mit Schwerpunkt Haupt- und Realschulen) in ganz Bayern. Jährliche Abschlussprojekte mit 100 Schülerinnen und Schülern finden in Coburg („Findlinge“), Kempten („Kontakt“) und Aschaffenburg („Nexus“) statt. Seit 2015 ist er Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und führt mit „Tanz in bayerischen Schulen“ die Arbeit von „Schultanz in Bayern“ fort.

"Engagierte Hochschule" Tagung zur Rolle und Verantwortung von Hochschulen in der Zivilgesellschaft


Tagung Engagierte HochschuleVom 7. bis 11. November 2016 fand die Tagung im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen statt, wobei das vielfältige Engagement zahlreicher Hochschulen und ihrer Studierender beleuchtet, präsentiert und gemeinsam diskutiert werden sollte.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit mehreren Partnerorganisationen und Netzwerken statt. Sie wird im Rahmen des bayerischen Dialogforums „Campus & Gemeinwesen“ in Zusammenarbeit mit dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V., dem Stifterverband sowie weiteren Partnern organisiert. Gastgeber und Veranstalter waren die Hochschule Neu-Ulm, die Hochschule Augsburg, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V.

Informationen, Stimmen und Impressionen zur Tagung gibt es unter www.engagierte-hochschule.org.

International Conference: "Social Diversity - International Social Work from an Intercultural and Decolonial Perspective..."


International Conference: "Social Diversity - International Social Work from an Intercultural and Decolonial Perspective. Implications for Social Work with Refugees and Migrants"

Diversidad Social - Trabajo Social Internacional desde Perspectivas Interculturales y Decoloniales. Implicaciones para el Trabajo Social con Refugiados y Migrantesan

Flyer

Plakat

Tagungssprachen sind Englisch, Spanisch und Deutsch. Zu den Teilnehmern zählen Wissenschaftler von Partnern der Fakultät und der KU aus Kuba, Indien, Costa Rica, Kolumbien, Litauen und Österreich.

Intention der Veranstaltung ist es, die Komplexität von „Social Diversity“ (also beispielsweise Fragen sozialer und kultureller Herkunft, Sprache, Bildung ) aus länderspezifischen Perspektiven zu diskutieren. Zudem werden globale Binnenmigration, Emigration und Immigration) thematisiert, insbesondere als Gegenstand von Sozialer Arbeit in ehemaligen Kolonialländern.

Datum: Montag, 10.10.16  - Dienstag, 11.10.16
Uhrzeit:
 13:00 -  17:00 Uhr
Veranstalter:
 Fakultät für Soziale Arbeit
Ort:
 Raum KAP 209 und 210, Ehemaliges Kapuzinerkloster, Kapuzinergasse 2, Eichstätt

Die KU bei der Sprachschule von tun.starthilfe für flüchtlinge


Vom 16. bis 26. August findet zum sechsten Mal die Sprachschule der Initiative tun.starthilfe für flüchtlinge in Eichstätt statt. Die KU unterstützt in diesem Jahr auf vielfältige Weise.

Die Initiative veranstaltet seit 2013 regelmäßig in den Semesterferien Sprachschulen für Geflüchtete. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung, sondern auch und besonders um das Voneinander-Lernen, wie die Organisatoren betonen. Aus diesem Grund gibt es vormittags Deutschunterricht, durchgeführt von zahlreichen freiwilligen Lehrern und am Nachmittag verschiedene Workshops und Freizeitaktivitäten.

In diesem Jahr wird die KU wie in den vorherigen Jahren zahlreiche Räume und Freiflächen kostenfrei zur Verfügung stellen und auch die Kleinbusse des Sozialwerks können während der Sprachschule genutzt werden. Zudem unterstützt das Gebäudemanagement bei der Infrastruktur und ist Ansprechpartner für den Ablauf von Auf- und Abbau und bei der Erstellung des Sicherheitskonzepts.

Erstmals wird während der Sprachschule auch eine Begleitforschung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wissenschaftlich durchgeführt werden. In Kooperation mit der Servicestelle Methoden und dem Zentrum Flucht & Migration wurden Methoden entwickelt, um demographische Daten, Deutschkenntnisse und Bildungshintergründe zu erheben.

Im Rahmen der Workshops wird dei Studienberatung für Geflüchtete der KU zwei Nachmittage mit studieninteressierten Geflüchteten gestalten. Dabei geht es um Erstinformationen zu Studienmöglichkeiten und Deutschkursen, um Voraussetzungen, Finanzierung und rechtliche Aspekte. Aber auch die Geflüchteten selbst sind gefragt: gemeinsam soll erarbeitet werden, wie Schule und Studium in den unterschiedlichen Ländern aussieht, welche Arten von Abschlüssen es gibt und wie man sich international auf die berufliche Laufbahn vorbereitet.

Alle Informationen zu den Sprachschulen gibt es hier.

Austausch und Kooperation mit Notre Dame University/USA


Im vergangenen Semester besuchten zwei Gruppen von Studierenden der Notre Dame University die KU, um im Bereich Flucht & Migration in Europa und Deutschland zu forschen. Gemeinsam mit dem International Office und Studierenden der Initiative tun.starthilfe für flüchtlinge wurde ein Wochenprogramm erstellt, das den Kontakt zu Forschern und Praktikern in diesem Themenfeld herstellte.

Interviews mit Geflüchteten, Forschern und Politikern waren ebenso Teil des Programms wie Besuche beim Bayerischen Flüchtlingsrat, in Erstaufnahmeeinrichtungen und in Behörden und Ämtern. Aufgrund der positiven Resonanz sollen solche Forschungsaufenthalte professionalisiert und künftig regelmäßig angeboten werden. Zudem ist ein gemeinsames Projekt der Studierenden geplant, welches die Vernetzung in der Flüchtlingsarbeit vereinfachen soll.

tun.starthilfe für flüchtlinge für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert


Durch die Auszeichnung mit dem Bürgerpreis des Bayerischen Landtags ist die Studentische Initiative tun.starthilfe für flüchtlinge nun für den bundesweiten Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert.

In den Kategorien "Chancen schaffen" und "Grenzen überwinden" hat tun.starthilfe die Chance, bei der Preisverleihung am 5. Dezember 2016 in Berlin ein weiteres Mal geehrt zu werden.

Die Initiative

2012 von Studierenden der KU Eichstätt-Ingolstadt gegründet, ist tun.starthilfe heute fester Bestandteil der Flüchtlingsarbeit im Landkreis Eichstätt und konnte seit seiner Gründung mehr als 600 Personen begleiten. Neben Deutschunterricht bieten die Aktiven Coaching und Bildungsangebote für Freiwillige und Geflüchtete, Informations- und Kulturveranstaltungen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung.

Seit 2013 wird die Lehrveranstaltung EduCulture: tun.starthilfe für flüchtlinge als Studentisches Freimodul an der KU Eichstätt-Ingolstadt angeboten. Studierende aller Fachbereiche können hierbei ihr Engagement als Wahl(pflicht-)fach in ihr Curriculum integrieren.

Manche früheren Teilnehmer studieren heute selbst oder arbeiten wieder als Lehrer, Viele konnten eine Berufsausbildung beginnen oder haben anderweitig eine Beschäftigung gefunden. Heute gelten der Landkreis und insbesondere die Initiative tun.starthilfe für flüchtlinge vielerorts als Best-Practice-Beispiel.

Der Deutsche Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis würdigt das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in Deutschland und all jene, die das Engagement durch die Verleihung von Preisen sichtbar machen. Am 5. Dezember 2016, dem internationalen Tag des Ehrenamts, wird die Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung und in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in Berlin verliehen.

Initiator des seit 2009 vergebenen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der großen Dachverbände und unabhängigen Organisationen des gemeinnützigen Sektors sowie von Expertinnen und Experten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Generali Zukunftsfonds und die Deutsche Fernsehlotterie.

Interdisziplinäre Tagung "FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse"
vom 28. bis 30. April 2016


Migrationsprozesse waren Teil der Menschheitsgeschichte und sind es bis heute. FluchtMigration gehört dabei zweifelsohne zu den prekärsten Formen von Migration – sowohl was die Fluchtgründe, die Fluchtwege als auch was die Perspektiven in den Zufluchtsländern angeht. Gegenwärtige Grenzregime weisen offenbar massive Widersprüche auf: Wer in Europa, in den USA oder in anderen Staaten Schutz sucht, sieht sich in der Regel zur klandestinen und illegalen Einreise gezwungen. FluchtMigration wird oftmals als etwas Destruktives wahrgenommen, da sie nationale Grenzen und die damit zusammenhängenden Zugehörigkeitsordnungen und Sinnproduktionen in Frage stellt. Identitäts-Vorstellungen, herrschende Bilder von Kultur und Gesellschaft und andere normative Narrative werden hinterfragt, verworfen, rekonzeptualisiert und hybridisiert oder auch stabilisiert. Soziale Beziehungen werden durch Grenzen ziehende, grenzerhaltende oder -auflösende Praktiken neu verhandelt und hergestellt oder auch wieder verworfen.

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass innerstaatliche und transnationale (Flucht)Migration stets ein bedeutender Stimulus für gesellschaftliche Transformationen und sozialen Wandel gewesen ist. Das aktuelle Ausmaß weltweiter Fluchtbewegungen lässt diesen Zusammenhang für die Herkunfts-, Transit- und Zielländer offenbar werden. Es zeichnen sich grenzüberschreitende, transnationale und andere jenseits territorialer Grenzen existierende Interaktions- und Funktionsgefüge in neuen sozialen Beziehungsfeldern ab.

Anders als im Bereich der allgemeinen Migrationsforschung sind wissenschaftliche Studien und Debatten über diese Zusammenhänge im Feld der FluchtMigration sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen Raum eher selten.

Die interdisziplinär angelegte Tagung möchte Diskussionen über gesellschaftliche Transformationsprozesse im Zusammenhang mit FluchtMigration anregen und vertiefen. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.

Veranstaltet wird die Tagung von den Mitgliedern der Initiativgruppe „FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
(Alexander Danzer, Thomas Fischer, Simon Goebel, Hans Hopfinger, Kerstin Kazzazi, Friedrich Kießling, Joachim Thomas und Angela Treiber)

Zur Tagung "FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse"...

Interdisziplinäre Tagung "FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse"
vom 28. bis 30. April 2016


Migrationsprozesse waren Teil der Menschheitsgeschichte und sind es bis heute. FluchtMigration gehört dabei zweifelsohne zu den prekärsten Formen von Migration – sowohl was die Fluchtgründe, die Fluchtwege als auch was die Perspektiven in den Zufluchtsländern angeht. Gegenwärtige Grenzregime weisen offenbar massive Widersprüche auf: Wer in Europa, in den USA oder in anderen Staaten Schutz sucht, sieht sich in der Regel zur klandestinen und illegalen Einreise gezwungen. FluchtMigration wird oftmals als etwas Destruktives wahrgenommen, da sie nationale Grenzen und die damit zusammenhängenden Zugehörigkeitsordnungen und Sinnproduktionen in Frage stellt. Identitäts-Vorstellungen, herrschende Bilder von Kultur und Gesellschaft und andere normative Narrative werden hinterfragt, verworfen, rekonzeptualisiert und hybridisiert oder auch stabilisiert. Soziale Beziehungen werden durch Grenzen ziehende, grenzerhaltende oder -auflösende Praktiken neu verhandelt und hergestellt oder auch wieder verworfen.

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass innerstaatliche und transnationale (Flucht)Migration stets ein bedeutender Stimulus für gesellschaftliche Transformationen und sozialen Wandel gewesen ist. Das aktuelle Ausmaß weltweiter Fluchtbewegungen lässt diesen Zusammenhang für die Herkunfts-, Transit- und Zielländer offenbar werden. Es zeichnen sich grenzüberschreitende, transnationale und andere jenseits territorialer Grenzen existierende Interaktions- und Funktionsgefüge in neuen sozialen Beziehungsfeldern ab.

Anders als im Bereich der allgemeinen Migrationsforschung sind wissenschaftliche Studien und Debatten über diese Zusammenhänge im Feld der FluchtMigration sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen Raum eher selten.

Die interdisziplinär angelegte Tagung möchte Diskussionen über gesellschaftliche Transformationsprozesse im Zusammenhang mit FluchtMigration anregen und vertiefen. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.

Veranstaltet wird die Tagung von den Mitgliedern der Initiativgruppe „FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
(Alexander Danzer, Thomas Fischer, Simon Goebel, Hans Hopfinger, Kerstin Kazzazi, Friedrich Kießling, Joachim Thomas und Angela Treiber)

Zur Tagung "FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse"...

Tagung Flucht&Migration: Herausforderungen für eine Gesellschaft im Wandel
vom 14. bis 15. April 2016


Die Tagung ist der Auftakt zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Forschungsthemen zu Flucht und Migration, der Entwicklung neuer Lehr- und Lernformate und der Entwicklung und Evaluation von praxisorientierten Transferangeboten im Bereich Beratung, Bildung und Kompetenzentwicklung.

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