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Auslandsstudium

Allgemein

Es besteht im Rahmen eines Sokrates/Erasmus-Kooperationsvertrages die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu absolvieren. Dieses Angebot kann auch für die Ableistung von Pflichtpraktika für das Lehramtstudium genutzt werden.

Warum ein Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland absolvieren?

  • Einblicke in das Studienfach der Grundschulpädagogik aus fremdländischer/ internationaler Perspektive
  • Erlernen oder Verbessern der eigenen Fremdsprachenkenntnise
  • Kennen lernen eines anderen Landes und seiner Kultur
  • Bildung eines Netzwerks aus internationalen Kontakten
  • Erwerb oftmals geforderter Auslandserfahrungen
  • Sammeln von Praxiserfahrungen, etwa durch Praktika und Exkursionen
  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Fachliche Entwicklung

 

Welche Universitäten stehen zur Verfügung?

Universität Granada (Spanien)

Bozen (Italien)

St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia (Bulgarien)

Catholic University in Ruzomberok (Slovakia)

TRNAVA Universität in TRANAVA (Slovakia)

 Adam Mickiewicz Universität (Polen)

 

Wo gibt es Informationen?

Alle notwendigen Informationen zu den einzelnen Programmen sowie Hinweise zur Bewerbung finden Sie unter folgendem Link.

Wie finanziere ich ein Auslandsstudium oder ein Auslandpraktikum?

Beim Erasmus-Programm ist man befreit von Studiengebühren. Daneben gibt es Informationen unter folgendem folgendem Link.

  • Förderung durch das Erasmusprogramm mit ca. 300-350 Euro pro Monat
  • Voraussetzung: Qualifiziertes Praktikum mit Praktikumsvertrag
  • Dauer: Mindestens 3 Monate, max. 12 Monate
  • Mögliche Praktikumgeber: Hochschulen, Forschungsinstitute, Schulen, Museen, usw.
  • Bewerbungsverfahren ab Ende Juni auf der Homepage "Internationales" der KU
  • Werden Studienleistungen anerkannt?

Wenn Sie innerhalb des ERASMUS-Programms ein Auslandsemester oder -jahr absolvieren, garantiert Ihnen das zuvor abgeschlossene Learning Agreement eine Anerkennung der von Ihnen im Ausland erbrachten Studienleistungen.
Wir sprechen gemeinsam ab, welche Lehrveranstaltungen Sie besuchen und anerkannt werden können. Gleiches gilt auch für Praktika.


Erfahrungen einer Eichstätter Studentin

"il uomo ideale", meine erste Italienischstunde besteht darin, meinen Traummann auf italienisch zu beschreiben. Wir sind zu sechst, zwei Ungarinnen und vier Deutsche. Und unsere quirlige Italienischlehrerin, die ihre eigene Zusammenfassung auf diese Frage einfach mit "Brad Pitt" beantwortet.

In Brixen kommt man zwar auch ohne italienisch ganz gut zurecht, da ca. 80% der Bevölkerung deutsch sprechen, doch ist es eine ideale Gelegenheit, italienisch zu lernen. Die Universität gab mir die freie Entscheidung, in welcher Sprache (italienisch, deutsch, ladinisch) ich studieren möchte, auch eine Kombination wäre möglich gewesen. An der Universität ist kein wöchentlich konstanter Stundenplan vorgesehen, sondern es werden Blockkurse angeboten, in denen 30 Stunden abgearbeitet werden müssen.

Auch wird viel Wert auf interkulturelle Pädagogik gelegt. Was bei uns aufgrund des wachsenden Migrationshintergrundes der Kinder immer wichtiger wird, ist hier schon längst Alltag. Aufgrund der Zweisprachigkeit des Gebietes gibt es deutsche und italienische Schulen. Das heißt jedoch nicht, dass jedes italienischsprachige Kind auch auf eine italienische Schule geschickt wird. Im Gegenteil, im Moment tendieren die Eltern eher dazu, ihre Kinder auf deutschen Schulen unterzubringen.

Ebenfalls interessant finde ich das Fach Integrationspädagogik. Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung werden nicht wie in Deutschland auf Förderschulen geschickt, sondern in normale Klassen integriert. Daher müssen die Lehrer im Studium auch auf den Umgang mit diesen Kindern vorbereitet werden.

Abgeschlossen habe ich mein Auslandssemester mit einem Praktikum an einer Grundschule. Ich konnte mir die Anwesenheit dort frei einteilen und durfte auch Stunden halten. Die Schulklassen waren wesentlich kleiner als bei uns, dafür gab es allerdings auch Nach-mittagsunterricht für die Kinder.

Und sonst... fast jeden Abend ist in unserem Studentenwohnheim was los, wir kochen zusammen, gehen Ski fahren, wandern, machen Ausflüge ins "tiefere" Italien, gehen abends zusammen aus...

Einfach ideal - das schöne Wetter zu genießen und gleichzeitig noch Skifahren gehen zu können ...

Miriam Falk