Impressionen aus der religionspädagogischen Medienwerkstatt

Neue Medien sind als Mittel zur Kommunikation, Unterhaltung, Partizipation und Information für viele Menschen heute nicht mehr wegzudenken. Die veränderte mediatisierte Lebenswelt hat auch Auswirkung auf das religionspädagogische Arbeiten. Pastorale Angebote werden nur wahrgenommen, wenn sie in den entsprechenden Netzwerken auftauchen und in den sozialen Medien geteilt werden. Aus diesem Grund hat sich die Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit dafür entschieden, das Arbeiten mit den neuen Medien künftig vertieft in die unterschiedlichen Lehrformate einzubetten und das Ganze durch kleine Erklär- und Dokumentationsfilme zu veranschaulichen. Die Studierenden der Religionspädagogik werden dazu angeleitet, religiöse Fragestellungen ästhetisch ansprechend zu gestalten und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Die Ergebnisse sind hier in der religionspädagogischen Lernwerkstatt zu finden. Außerdem finden sich hier weitere Medienproduktionen, an denen die Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit in irgendeiner Form beteiligt war.

Seminar "Schöpfung: kreativ – partizipativ – transformativ– medial – digital"

Im Seminar von Prof. Dr. Sabine Bieberstein und Dr. Simone Birkel haben Studierende der Religionspädagogik Audioproduktionen zu biblischen Schöpfungserzählungen erstellt.

Schöpfungserzählungen – sind sie nicht peinlich? Widersprechen sie nicht so ziemlich allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen? Nein! Sie sind weder als Weltentstehungstheorien im modernen naturwissenschaftlichen Sinn geschrieben worden, noch stehen sie in Konkurrenz zu solchen naturwissenschaftlichen Theorien. Vielmehr sind es mythische Texte, die von einem Ur-Anfang erzählen, um tiefe Einsichten über den Menschen und die Welt zu formulieren. Es geht um nichts weniger als die Fragen: Was ist der Mensch? Wer sind wir? Wie wurden wir, was wir sind? In gemeinsam von Prof. Dr. Bieberstein, Dr. Simone Birkel und Valentin Nowak begleiteten Lehrveranstaltungen wurden die faszinierenden biblischen Schöpfungserzählungen analysiert und kontextuell eingeordnet und auf dieser Basis angemessene mediale Umsetzungen für ausgewählte Zielgruppen entwickelt. Herausgekommen sind vier unterschiedliche Podcasts mit je individuellen Perspektiven darauf, wie die biblischen Schöpfungserzählungen Menschen im 21. Jahrhundert zum Nachdenken anregen können. Bei den Produktionen gilt es zu bedenken, dass für dieses Projekt der Studierenden im 2. Semester BA-Religionspädagogik lediglich eine Semesterwochenstunde veranschlagt war. Umso mehr sind privates Engagement und Eigenmotivation der Studierenden zu honorieren. Das Feedback der Studierenden für dieses Projekt war einhellig: „Wir haben viel dabei gelernt und haben einen ganz neuen Blick auf die alten Texte der Bibel gewonnen.“

Alle vier Podcasts können Sie hier anhören.

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"Verantwortung für die Schöpfung anders denken" - Hier geht's zum Podcast.

Mit unserem Impuls „Verantwortung für die Schöpfung anders denken“ greifen wird den Gedanken der Verantwortung des Menschen für Gottes Schöpfung auf, der sich in der ersten Schöpfungserzählung im Buch Genesis finden lässt (vgl. Gen 1,28-30). Der Gedanke des „Herrschens“ über die Schöpfung wurde in den vergangenen Jahrhunderten meist in einer Form ausgelegt, die Ausbeutung von Ressourcen, Verschmutzung der Welt, Ausrottung von Tieren und auch Unterdrückung von Menschen legitimierte. Nun muss jedoch bedacht werden, dass der Begriff der Herrschaft im Sinne der Schöpfungserzählung gar nicht unbedingt diese Vorstellung von Herrschaft transportieren will. Vielmehr möchte er in Verbindung mit der Gottesbenbildlichkeit darstellen, dass die Menschen an Gottes statt über die Erde walten soll, womit eine Fürsorglichkeit ausgedrückt wird. Bei der Produktion stand zuerst die Idee, das Thema der Verantwortung für Gottes Schöpfung zu bearbeiten und auch schon der Vorschlag, das in einem kurzen Aufruf oder Impuls zu gestalten.

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"Evas schwierige Entscheidung" - Hier geht's zum Podcast

Religion und Naturwissenschaften werden in unserer Zeit häufig getrennt. Das beginnt schon in der Grundschule. Man wird in zwei verschiedenen Fächern unterrichtet, die klar ihren Standpunkt und ihre Erkenntnisse vermitteln. Ein Vergleich oder Gemeinsamkeiten werden so gut wie nie aufgezeigt. Mit der genaueren Auseinandersetzung der Schöpfungsberichte haben wir uns die Frage gestellt: sind die zwei Bereiche komplett verschieden und können nicht miteinander vereint werden? Ist nur das eine richtig und muss man sich für eine Seite entscheiden? Oder geht von jedem ein bisschen? Von was bin ich überzeugt? Und woran glaube ich?

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"Genesis vs. Darwin" - Hier geht's zum Podcast

Die ältere biblische Schöpfungsgeschichte (Gen 2,4a-3,24) bietet viele verschiedene Themen: Gleichberechtigung, gleichgeschlechtliche Beziehungen, die Geschichte aus Sicht der Schlange, Streben der Menschen nach immer mehr und Schuld bzw. Gewissenskonflikte. Wir haben uns für das Thema Schuld entschieden, da es ein aktuelles Thema ist, dass jede und jeden betrifft. In der Geschichte geht es um die 14-jährige Eva, die in der Schule unbedingt zu den „coolen“ Mädchen gehören möchte. Diese stellen Eva allerdings vor eine riskante Mutprobe. Nach der kurzen Vorgeschichte beginnt der Hauptteil, der Evas inneren Konflikt mit Hilfe von „Engelchen“ und „Teufelchen“ darstellt. Dabei wird Bezug auf die biblische Eva genommen und anhand dessen das Thema Schuld, sowie die Entscheidung zwischen Gut und Böse thematisiert.

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"Delfin Philip fragt: Ist der Mensch unser Freund?" - Hier geht's zum Podcast

In der Geschichte mit dem Delfin Philip wird kindgerecht die Thematik der Stellung des Menschen innerhalb der Schöpfung aufbereitet. Wir gehen der Frage nach, ob und wie der Mensch freundschaftlich und solidarisch innerhalb der Mitwelt leben kann. Durch das Seminar wurde uns ein tieferes Verständnis für die Schöpfungsgeschichte zuteil. Es geht eben nicht darum, dass die menschliche Allmacht über allem steht, sondern dass der Mensch Teil der Schöpfung ist und eine besondere Verantwortung für sie hat.

Im Guten weiterführen

Wie ist der sog. „Herrschaftsauftrag“ von Gen 1,26-18 zu verstehen? In dem Trailer von  Studierenden des Schöpfiungsseminars im BA 2 wird deutlich, dass im priesterschriftlichen Schöpfungsbericht Gottes Schöpfung als gutes Leben für alle gedacht ist und dass es die Aufgabe des Menschen ist, das Gute weiterzuführen – „Sei du ein Teil davon!“

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Video zum Studiengang Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit in Eichstätt

Aus Videostatements von Studierenden und Interviews haben wir einen kurzen Infofilm über den BA-Studiengang Religionspädagogik erstellt: für alle, die auf der Suche nach einem praxisnahen und abwechslungsreichen Studium sind. Viel Spaß beim Anschauen!

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Schöpfung – Ein Beitrag der Studierenden

Drei Studierende der Religionspädagogik zeichneten eine Schöpfungswanderung mit Kindern auf und unterlegten sie mit animierten Zeichnungen. Herausgekommen ist ein Beitrag, der auf sehr eindrückliche Art und Weise veranschaulicht, wie lebendig und lebensnah mit biblischen Texten in einer digitalisierten Welt gearbeitet werden kann.

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Auf der Suche nach Jugendtheologie

Studierende haben einen Trailer mit iMovie erstellt, der Lust machen soll, sich u.a. beim Studientag der RPF am 16. Januar 2019 mit der Thematik „Jugendtheologie“ auseinanderzusetzen. Im Sinne des Storytellings haben sie die Thematik in eine kleine Geschichte verpackt, um damit Neugierde zu wecken.

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Neue Wege in der religiösen Bildung

Die Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit der KU Eichstätt-Ingolstadt integriert mediales und digitales Arbeiten in die Ausbildung ihrer Studierenden.

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Generation Selfie: Kooperationsprojekt mit Schülern

„Ich + X“ ist das Rezept von Selfies, die für Jugendliche fest zum Alltag gehören. Reine Selbstverliebtheit? Keineswegs: Selfies dienen auch der Selbstfindung – so die These im Seminar „Generation Selfie“. Studierende haben darin mit Schülern des Eichstätter Gabrieli-Gymnasiums eine Foto-Ausstellung erarbeitet (Projekt-Webseite).

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Spirit Poetry Slam 2018

Was gibt mir im Leben Halt? Was schränkt mich ein? Diese Fragen rund um das Motto „Connected – Was hält dich?“ standen im Mittelpunkt beim zweiten „Spirit Poetry Slam“ der Fakultät für Religionspädagogik. Zehn Slammer traten am 17. Januar in den Wettkampf der Worte – gewonnen hat am Ende Pascal Simon aus Ingolstadt.

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Ökumene lernen in Rom – ARD-Alpha Campus Magazin
Rom

„Auf den Spuren des Glaubens – Studierende auf Romreise 500 Jahre nah Luther“ – unter diesem Titel dokumentierte das Campus Magazin von ARD Alpha das interkonfessionelle Romseminar der Fakultät für Religionspädagogik der KU, das im September 2017 in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg stattfand.

Hier geht's zum Film: www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/campus/auf-den-spuren-des-glaubens-100.html

Finale Eichstätter Spirit Poetry Slam 2017

Der erste Eichstätter Spirit Poetry Slam zum Thema „Was glaubst du denn?“  wurde im Januar 2017 von Studierenden der Religionspädagogik an der KU Eichstätt-Ingolstadt konzipiert und mit großem Erfolg durchgeführt. Den Slam gewann die jüngste Teilnehmerin, Luzie Kübler (Lu), hier mit ihrem Finaltext.

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Erklärvideo: Wie Religions- und Medienpädagogik zusammenpassen

Wie Religions- und Medienpädagogik zusammenpassen und warum religiös motivierte Medienproduktionen für die religionspädagogische Arbeit wichtig sind, zeigt dieses Erklärvideo.

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