Der 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten im Jahr 2026 fällt mit einer autoritären Präsidentschaft zusammen, die eine existentielle Bedrohung für die USA als Nationalstaat darstellt.
In Wissenschaft und Medien werden daher das Ende der amerikanischen Demokratie, der Untergang der vom US-Imperium geformten globalen Ordnung und die Faschisierung der amerikanischen Politik diskutiert. Gleichzeitig warnen Expert*innen davor, die aktuellen Zustände als reine Anomalie zu verstehen, und verweisen dabei u.a. auf den christlichen Nationalismus, den strukturellen Rassismus und einen verklärten Imperialismus, die die USA seit ihrer Gründung prägen und auch in der aktuellen Krise zum Tragen kommen.
Anlässlich der aktuellen politischen Entwicklungen diskutieren Annika Brockschmidt (Journalistin, Autorin und Podcasterin) und Simon Strick (Medien- und Kulturwissenschaftler) in unserem Podium über den Zustand der USA unter Trump sowie die historischen Fluchtlinien, die in die gegenwärtige Dauerkrise führen, und werfen einen kritischen Blick auf die nahe Zukunft der Vereinigten Staaten.
Die Veranstaltung wird organisiert und moderiert vom Lehrstuhl für Amerikanistik an der KU Eichstätt-Ingolstadt in Kooperation mit dem Zentrum für Migration (ZfM) und dem DFG-Graduiertenkolleg „Practicing Place".