Hilfe im Notfall

Immer wenn Gefahr für Leib und Leben von Menschen besteht...

…wählen Sie umgehend den Notruf! (Bei Diensttelefonen muss eine "0" vorgewählt werden.)

Polizei   110
Feuerwehr/Rettungsdienst   112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst   116 117
Giftnotruf Bayern   089/19240

Bewahren Sie Ruhe, verschaffen Sie sich einen Überblick und beschreiben Sie der Notrufzentrale die Situation:

Wo ist etwas geschehen?
Was ist geschehen?
Wie viele Personen sind betroffen?
Welche Art der Erkrankung oder Verletzung liegt vor?
Warten auf Rückfragen!

Rufbereitschaft der KU

Bei akuter Gefahr für Leib und Leben von Menschen rufen Sie immer zuerst den Notruf 110 bzw. bei Feuer, Rauchentwicklung oder Brandgeruch die 112. Im zweiten Schritt informieren Sie bitte jeweils die 24-Stunden-Rufbereitschaft der Universität unter 08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232. Die Rufbereitschaft ist zudem Ihr erster Ansprechpartner beim Ausfall der Strom-, Wasser-, Gas- oder Wärmeversorgung.

Weitere Informationen zum richtigen Vorgehen in verschiedenen Notfallsituationen folgen hier:

Was tun im Notfall?

Amoklauf, Geiselnahme, Waffenanwendung

Flüchten

  • Aus Gefahrenbereich flüchten
  • Anderen Personen bei der Flucht helfen
  • Üblichen Sammelplatz nicht aufsuchen
  • Geeignete Deckung suchen, z.B. dicke Mauer
  • Andere Personen warnen und auffordern, ebenfalls zu flüchten

Verstecken

  • In geeigneten Räumen verbarrikadieren
  • Leise verhalten, Licht und Ton aus
  • Mobiltelefon aus- oder tonlos schalten
  • Flach auf den Boden legen
  • Von Fenstern und Türen fernhalten
  • Geeignete Deckung nutzen, z.B. dicke Mauer

Polizei alarmieren: 110 anrufen

Bedrohung / Belästigung / Gewalt

Wenn Sie angegriffen werden, können Ihnen diese Tipps helfen, aus der brenzligen Situation unbeschadet herauszukommen:

  • Wehren Sie sich massiv! Machen Sie durch Rufe und Schreie auf sich aufmerksam, wenden Sie körperliche Gegenwehr an (Tritte, Schläge, Kratzen etc.). In den meisten Fällen kann dadurch ein Abbruch der Tat erreicht werden.
  • Grenzen Sie sich verbal ab. Siezen Sie den Täter. Duzen verringert die Distanz.
  • Suchen Sie eine Möglichkeit zur Flucht.
  • Sprechen Sie gezielt Personen in der Nähe an.
  • Nutzen Sie Ihr Fahrrad als Barriere zwischen Ihnen und dem Angreifer oder als Waffe, um dann flüchten zu können.
  • Auch bei Vorfällen an der Universität rufen Sie sofort die Polizei (110) an und erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige. 95 Prozent aller Straftaten werden durch Zeugenmeldungen aufgeklärt.

Sollten Sie die angreifende Person bei Ihrer Gegenwehr verletzen, greift das Notwehrgesetz (§ 32 StGB). Dieses Recht gilt auch, wenn Sie einer Person zur Hilfe kommen, die angegriffen wird (Nothilfe). Allerdings gilt, dass die Verteidigungsmaßnahmen der Situation angemessen sein müssen.

Wenn Sie Augenzeuge einer Bedrohung oder Gewalttat werden:

  • Treten Sie deeskalierend auf, aber versuchen Sie nicht, sich offensichtlich gewaltbereiten Personen in den Weg zu stellen.
  • Machen Sie durch Rufe und Schreie auf die Situation aufmerksam. Sprechen Sie andere Personen in der Nähe an. Warnen Sie andere Personen.
  • Alarmieren Sie die Polizei (110).
  • Bei gefühlter Bedrohung: sich einschließen oder aus dem Gebäude flüchten und Menschenansammlung suchen.
     

Ansprechpersonen an der KU:

Ansprechpartner für Beschäftigte und Studierende:
Dr. Jennifer Dobschenzki und Dr. Manuel Beozzo (Präventionsbeauftragte der KU), Telefon +49 8421 93-21084 , E-Mail praevention(at)ku.de 

Ansprechpartner des Studentischen Konvents:
Studentischer Konvent, studentische Ansprechpartnerin: Magdalena Wank, Webseite: www.ku.de/konvent

Mitarbeitende und Studierende können sich jederzeit auch an die Katholische Hochschulgemeinde wenden:
P. Stefan Weig (Hochschulpfarrer), Telefon +49 8421 50-512, E-Mail stefan.weig(at)ku.de, Webseite: www.khg-eichstaett.de
 

Externe Vertrauensstelle:

Wenn Sie Fehlverhalten beobachtet haben oder selbst davon betroffen sind, können Sie dieses auch anonym, sicher und kostenfrei melden an die externen Expertinnen und Experten des pme-Familienservice. Im Falle von Diskriminierung, Mobbing, Gewalt oder sexueller Belästigung können Sie sich an die Vertrauensstelle wenden:
E-Mail kuei-vertrauenstelle(at)familienservice.de 
Telefon +49 (0)800 801007099 (rund um die Uhr erreichbar)
Mehr Informationen finden Sie hier.

Feuer, Rauchentwicklung oder Brandgeruch, Freisetzung von Gefahrstoffen

Ruhe bewahren und Feuerwehr alarmieren: 112 anrufen
anschließend Rufbereitschaft der KU informieren: 08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232

In Sicherheit bringen

  • Gefährdete Personen warnen
  • Hilflose Personen mitnehmen
  • Türen und Fenster schließen, Türen jedoch nicht verschließen
  • Brandschutztüren schließen
  • Fluchtwegkennzeichnung folgen
  • Aufzug nicht benutzen
  • Sammelplatz aufsuchen
  • Auf Anweisungen achten

Löschversuch unternehmen

  • Handfeuerlöscher benutzen
  • Feuerlöschschlauch benutzen

Sexuelle Belästigung

Die KU fördert ein Studien- und Arbeitsumfeld, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Sexuelle Belästigung wird deshalb unter keinen Umständen geduldet und entsprechend sanktioniert.

Alle Infos finden Sie unter: www.ku.de/die-ku/organisation/beauftragte/frauen-und-gleichstellungsbeauftragte/sexualisierte-diskriminierung

Ansprechpartnerinnen für Studierende und Beschäftigte

Dr. Jennifer Dobschenzki (Präventionsbeauftragte und Ansprechperson zum Schutz vor sexueller Belästigung gemäß Art. 25 BayHIG) und Dr. Manuel Beozzo (stellv. Präventionsbeauftragter), Telefon +49 8421 93-21084 , E-Mail jennifer.dobschenzki(at)ku.de oder praevention(at)ku.de

Prof. Dr. Kathrin Schlemmer (Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der KU), Telefon +49 8421 93 - 21266 , kathrin.schlemmer(at)ku.de , Webseite
 

Externe Vertrauensstelle

Wenn Sie Fehlverhalten beobachtet haben oder selbst davon betroffen sind, können Sie dieses auch anonym, sicher und kostenfrei melden an die externen Expertinnen und Experten des pme-Familienservice. Im Falle von Diskriminierung, Mobbing, Gewalt oder sexueller Belästigung können Sie sich an die Vertrauensstelle wenden:
E-Mail kuei-vertrauenstelle(at)familienservice.de 
Telefon +49 (0)800 801007099 (rund um die Uhr erreichbar)
Mehr Informationen finden Sie hier.

Suizid: Person droht, sich das Leben zu nehmen

Polizei alarmieren: 110 anrufen

  • Persönliche Kontaktaufnahme mit der betreffenden Person nur, wenn diese das Gespräch sucht oder wenn sich diese aus einer lebensbedrohlichen Zwangslage nicht mehr von alleine befreien kann

Verdächtige Gegenstände, Brief- oder Paketsendungen

Rufbereitschaft der KU informieren: 08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232

  • Gegenstand nicht berühren, bewegen oder öffnen
Technische Störungen

Ausfall von Kommunikationseinrichtungen (Telefon, Mobilfunk, Datenkommunikation)

  • Alternative Kommunikationswege nutzen: Mobiltelefon, SMS, Festnetztelefon, Social Media-Kanäle der KU
  • Notfallhomepage der KU aufrufen: ku.statusinfo.live

Ausfall des Stroms

Rufbereitschaft der KU informieren: 08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232

Für Sicherheit sorgen

  • Bei der Durchführung von Versuchen: Sofortige Beendigung der Versuche. Meldung an die Rufbereitschaft, wenn Versuche unkontrollierbar werden könnten
  • elektrische Geräte und Steckdosenleisten ausschalten
  • Gefrier- und Kühlschränke geschlossen halten
  • Fenster und/oder Türen zur Frischluftzufuhr öffnen
  • Akkubetriebenen Laptop, Tablet-PC oder Mobiltelefon zur Informationseinholung nutzen

Ausfall von Wasser-, Gas- oder Wärmeversorgung

Rufbereitschaft der KU informieren: 08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232

  • ggf. Rufbereitschaft auf mögliche technische Gefährdungen sowie gesundheitlich oder hygienisch bedenkliche Arbeitsbedingungen hinweisen

Bei Havarie mit Kleinmengen von Gefahrstoffen

Maßnahmen nur durch erfahrene Beschäftigte:

  • Geeignete und ausreichende persönliche Schutzausrüstung anlegen
  • Ausbreitung auf andere Räume verhindern: Türen schließen
  • Gefahrstoff mit geeigneten Mitteln binden und aufnehmen
Weitere Gefährdungs- und Konfliktsituationen

Auf den Webseiten des Präventions- und Konfliktmanagements der KU finden Sie weitere Informationen zum Umgang mit Mobbing, Diskriminierung, Konflikten am Arbeitsplatz sowie zur Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratung und zu präventiven Angeboten.
 

Erste Hilfe leisten

Leisten Sie bei einem Notfall immer Erste Hilfe im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.

Persönliche Notsituationen und Beratung

  • Beratungsstelle für Ehe-, Familien-und Lebensfragen (Bistum Eichstätt) - Telefon: 08421/50623
  • Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Psychosoziale Beratungs-und Behandlungsstelle (Eichstätt) - Telefon: 08421/9088133
  • Externe Vertrauensstelle bei Diskriminierung, Mobbing, Gewalt, sexueller Belästigung und Missbrauch, pme-familienservice – Telefon: 0800 801007099 – kuei-vertrauenstelle(at)familienservice.de
  • Krisendienste Bayern – Soforthilfe in seelischen Krisen und psychiatrischen Notfällen - Telefon 0800/ 655 3000 (rund um die Uhr)
    Weitere Informationen: https://www.krisendienste.bayern/
    (Hinweise: Die Krisendienste Bayern sind nur erreichbar, wenn der Anruf aus dem Mobilfunknetz oder einer Festnetznummer innerhalb Bayerns erfolgt. Die Beratung erfolgt in über 120 Sprachen (mittels eines Dolmetschers/einer Dolmetscherin)
  • Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung an der KU für Studierende der KU (Beratung nach Terminvereinbarung)
  • Psychologische Beratung für Beschäftigte der KU (Arbeitspsychologin der KU, Kontaktdarten und weitere Informationen im Intranet)
  • Schwangerschaftsberatung, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. - Telefon: 0841/9375560
  • Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas (Eichstätt) - Telefon: 08421/509901870
  • Telefonseelsorge (rund um die Uhr) - Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222
  • Wirbelwind e.V. Gewaltprävention, Notphon, Fachberatung (Ingolstadt) - Telefon: 0841/17353

IT-Notfälle

Sollten Sie Probleme mit der Hardware in einem Seminarraum haben (Beamer, Whiteboard, Anschlüsse...), können Sie sich an die Rufbereitschaft des Facility Managements wenden unter

08421 / 9323232 oder 0800 / 9323232

Bei Software-Problemen an Ihrem PC oder Laptop wenden Sie sich bitte an den ServiceDesk des Rechenzentrums unter

08421 / 93-21010