Während der Promotion können sich Finanzierungsbedarfe ergeben, für die Drittmittel eingeworben werden müssen: sei es zur Durchführung von Archiv-, Konferenz- oder Forschungsreisen und empirische Studien, zur Realisierung von Auslandsaufenthalten oder zur Stipendienfinanzierung des eigenen Unterhalts. Neben der Wahl der richtigen Förderinstitution sowie geeigneter Förderinstrumente kommt es dabei insbesondere auf eine frühzeitige, realistische Zeitplanung und die Fähigkeit an, das geplante Vorhaben so zu strukturieren und auf den Punkt zu bringen, dass der Förderantrag bei der Begutachtung überzeugt. Wichtig sind dabei eine angemessene Zeit-, Arbeits-, Ressourcen- und Risikoplanung, aber auch Fragen zu ethischen Aspekten oder die Vorlage eines plausiblen Kosten- und Finanzierungsplans.
Aufbau und Gliederung sowie zentrale Kapitel entsprechender Anträge werden anhand ausgewählter Fallbeispiele vorgestellt und diskutiert.
Der Workshop bietet einen Überblick über das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten einschlägiger Drittmittelgeber, die auch Promovierenden offenstehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den spezifischen Fördermöglichkeiten im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+, des DAAD und der Bayerischen Hochschulzentren. Ziel ist es, typische Fallstricke und Hürden, aber auch Best Practices zu identifizieren und entsprechendes Erfahrungswissen zu vermitteln.
Inhalt
Überblick über relevante Drittmittelgeber und Vorstellung typischer Förderinstrumente und -formate
Von einer Förderidee zur Antragsskizze: Wie plane und entwickle ich mein Vorhaben?
Diskussion von Erfolgsbeispielen
Dos and Don‘ts: Tipps, Tricks und Indikatoren für die erfolgreiche Drittmittelbeantragung
Termin und Dauer
Freitag, 25. September 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Zielgruppe
Promovierende