Das Projektteam der drei Standorte Fraunhofer ITWM Kaiserslautern, RPTU Kaiserslautern-Landau und KU Eichstätt-Ingolstadt war mit Anna Simon und Prof. Dr. Carolin Kreisbeck vom Lehrstuhl Analysis der KU sowie Dr. Julia Orlik vom Fraunhofer ITWM vertreten. Anna Simon stellte MAS-TOB im Rahmen der Kurzpräsentationen vor. Die anschließende Postersession bot zudem Gelegenheit zu anregenden Diskussionen und fachlichem Austausch.
Zentrales Ziel von MAS-TOB ist es, eine Methodik und darauf aufbauend eine Softwarelösung als digitalen Zwilling zu entwickeln, mit der sich vorhersagen lässt, wie unterschiedliche Gestricke bedruckt werden müssen, um gezielte lokale Versteifungen und Bewegungseinschränkungen zu erreichen. Dabei arbeitet das Projektteam eng mit dem Industriepartner Sporlastic zusammen.
Ein besonderes Merkmal des Verbundprojekts ist der umfassende Ansatz, der verschiedene mathematische Disziplinen eng miteinander und mit der Anwendung verbindet: von Modellierung und Analysis über Optimierung, Numerik und Simulation bis hin zur Umsetzung in patientenspezifische Produkte.