Das Projekt „Eichstätt Explorer: Vom kunsthistorischen Forschungslabor in der Stadt zur digitalen App“ wurde von der Maximilian-Bickhoff-Universitätsstiftung im Rahmen der neu geschaffenen Förderlinie „Innovative Lehre“ mit dem Bickhoff-Preis 2026, der mit 3.000 Euro dotiert ist, ausgezeichnet. Die Stiftung würdigt damit die gelungene Verknüpfung von forschungsorientierter Lehre mit gesellschaftlicher Relevanz. Der Vorstandsvorsitzende der Bickhoff-Stiftung Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel erklärte: „Wir wollen Forschung und Lehre mit Inhalt füllen und haben diesen Preis geschaffen, um auch öffentliche Wahrnehmung für innovative Lehre zu schaffen.“ Hemel betont weiter: „Innovative Lehre ist Partizipation, so kann sie ein Impuls für die Universität, für die Forschung und auch für den Transfer sein.“
Ausgezeichnet wird aber zunächst die Idee und genau das birgt eine große Chance, wie Sauer erklärt: „Das Schönste an dieser Auszeichnung ist, dass ein anspruchsvolles wissenschaftliches Projekt realisiert werden kann, das es ohne die finanzielle Unterstützung wahrscheinlich nicht gäbe.“ Denn anders als bei den meisten seiner Seminare ist Sauer hier auf technische Unterstützung angewiesen. „Ich habe mich gefragt, wie man etwas, was wir im Seminarraum erarbeiten, in die Öffentlichkeit tragen kann“, beschreibt Sauer die ersten Überlegungen zu seinem Projekt.