Brotzeit, Bier und warme Worte: Empfang der internationalen Studierenden an der KU

Mit Brotzeit und Bier haben Landkreis und Stadt Eichstätt – ganz nach bayerischer Manier – die neuen internationalen Studierenden an der KU willkommen geheißen. Der feierliche Empfang im Spiegelsaal der Eichstätter Residenz ist mittlerweile eine feste Tradition zum Semesterstart. In diesem Jahr begrüßten der stellvertretende Eichstätter Landrat Sven John und die dritte Bürgermeisterin Martina Edl die neu angekommenen Studierenden.

Insgesamt 45 Nachwuchsakademikerinnen und -akademiker von 26 Partnerhochschulen treten in diesem Wintersemester ihr Studium an der KU an – verteilt auf die beiden Standorte Eichstätt (22) und Ingolstadt (23). Die Gruppe ist bunt gemischt: Neben Austauschstudierenden, die lediglich für ein oder zwei Semester bleiben, haben sich einige entschieden, ihren Abschluss an der KU zu absolvieren. Die meisten Austauschstudierenden stammen von Partnereinrichtungen aus Frankreich, Italien, dem Kosovo und Brasilien.

Insgesamt liegt der Anteil an ausländischen Studierenden an der KU bei rund 23 Prozent. Der Löwenanteil studiert am Campus Ingolstadt den Master BWL: 105 Studierende kommen hier aktuell aus dem Ausland. Ebenfalls beliebt am Campus Ingolstadt ist der Master Data Science. Aber auch am Campus Eichstätt gibt es besonders mit dem Master Internationale Beziehungen, einen Studiengang, der das Interesse der jungen Menschen aus aller Welt weckt.

Beim Empfang am Dienstagabend betonte Anna Marcos, Leiterin des International Office, wie wertvoll es sei, dass die Studierenden verschiedene Kulturen, Sprachen und neue Perspektiven an die Uni und somit in die Hörsäle brächten. Zudem hob sie hervor, wie notwendig internationale Austauschprogramme generell seien: „In einer Welt, die heute oft als gespalten wahrgenommen wird, ist es meiner Meinung nach die Aufgabe der Universitäten, Räume zu schaffen, in denen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkommen, voneinander lernen und zusammenarbeiten können – trotz ihrer Unterschiede.“

Der stellvertretende Landrat Sven John stellte unter anderem vor, was die Studierenden in Eichstätt alles unternehmen können – vom Radfahren über das Bootswandern bis hin zum Klettern: „Man kann hier gut leben.“

Die dritte Bürgermeisterin Martina Edl richtete ebenfalls warme Worte an die Anwesenden und sagte: „Genießen Sie die Zeit bei uns in Eichstätt – und vielleicht bleibt ja die eine oder der andere uns erhalten, indem Sie sich verlieben.“ Das könne man in Eichstätt wunderbar, betonte sie und zählte auf, an welchen traumhaften Orten – vom Hofgarten bis zum Spiegelsaal – man in Eichstätt heiraten könne. Und ob Hochzeit oder nicht – zum Erkunden lädt Eichstätt allemal ein.

Nach dem offiziellen Teil klang der Abend bei Brotzeit und Bier gemütlich aus. Aufregend wurde es nur noch bei einer kleinen Siegerehrung: Bei einer Stadtrallye am Vortag hatten die internationalen Studierenden Eichstätt erkundet. Den Sieg sicherte sich das Team „Eichstätt Experts“. Der Name ist Programm, und wer weiß: Vielleicht sind die internationalen Studierenden schon bald echte Experten für ihre neue Studienstadt. 

Text und Fotos: Lena-Luisa Maier

Impressionen des Empfangs

Sven John
Martina Edl
Anna Marcos
Internationals beim Empfang
Internationals beim Empfang
Internationals beim Empfang