„Der Friede im Klassenzimmer ist dann wieder da, wenn es den Konfliktparteien gut geht!“

Dieser Satz kann exemplarisch als eine Schlüsselthese aus dem interaktiven Gastvortrag von Frau Martina Göbel am 02. Juli 2026 herausgegriffen werden. Er steht stellvertretend für viele wertvolle Erkenntnisse rund um das Thema „Konflikte im Schulalltag“.
Auf anschauliche, kreative und handlungsorientierte Weise hat uns die kompetente Referentin vielfach zum Nachdenken, bisweilen auch zum Umdenken gebracht.
Frau Martina Göbel arbeitet erfolgreich in der Begleitung und Schulung von SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern rund um das Thema Konfliktkompetenz. Physische und psychische Gewalt, Mobbing und Konflikte gehören vielfach zum Schulalltag und verlangen PädagogInnen viel ab. Auch die Gewalt gegenüber Lehrkräften ist in den vergangenen Jahren signifikant gestiegen. Der Gastvortrag mit dem Titel „Wenn Worte verletzen: Gelassen bleiben und Konflikte souverän lösen! – Wie beeinflussen unsere Gedanken und Gefühle unser Handeln in Konfliktsituationen?“ war daher ein sehr wertvoller Beitrag für die Reflexions- und Handlungskompetenz der angehenden Lehrkräfte. Nicht zuletzt der präventive Resilienzansatz und der Gedankenwirkungskreislauf ebenso wie praktische Übungen bildeten im interaktiven Vortrag eine wichtige Säule für die Problemlösekompetenz der angehenden Lehrkräfte und war so ein wertvoller Impuls zur (Weiter-)Entwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit.
Der Gastvortrag fand in Zusammenarbeit des Zentrums für Lehrerbildung mit dem und in Verantwortung durch den Lehrstuhl für Religionsdidaktik, Religionspädagogik und Katechetik im Rahmen des Seminars „Wenn sich zwei streiten…“ – Gewalt und Konflikten im Schulalltag begegnen durch Impulse der Friedensbildung sowie Elementen der gewaltfreien Kommunikation und des Streitschlichtertrainings“ (Lehramt PRO) statt. Vom Gastvortrag profitierten interdisziplinär Studierende aller Lehrämter und Fächergruppen sowie der School of Transformation and Sustainability.