Im Mittelpunkt der Tagung stehen Fragen nach den Bedingungen und Formen von Austausch und Aushandlung: Wie werden soziale Ordnungen durch Medien, Kommunikation und kulturelle Prozesse geprägt? Und wie verändern sich Formen des Dialogs unter sich wandelnden gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Bedingungen?
Ein besonderes Merkmal der Tagung ist ihr dialogisches Format. In moderierten Gesprächsrunden treffen jeweils zwei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven aufeinander. Kurze Impulse dienen als Ausgangspunkt für die anschließende Diskussion sowie für das Gespräch mit dem Publikum.
Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit politischer Bildung und gesellschaftlicher Orientierung, urbanen Räumen, Erinnerung und Geschichte sowie mit Literatur, Medien, Sprache und Kommunikation. Neben Klassischer Archäologie und Alter Geschichte sind weitere Disziplinen vertreten, darunter Politikwissenschaft und Politische Philosophie, Architektur, Literaturwissenschaft und Linguistik.
Zu den altertumswissenschaftlichen Tandems gehören um 11:30 Sven Günther und Shruti Malik mit “Urbaner Raum als Träger von Geschichte”, um 14:00 Michael Rathmann und Lisa Behringer mit “Macht durch Kommunikation. Der Kaiserhof des frühen Prinzipats als Dialograum” und um 15:30 Nadin Burkhardt und Johannes Fouquet mit “Die beschriftete Stadt als Dialograum”.
Die Tagung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie alle weiteren Interessierten. Die Teilnahme ist öffentlich und kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Programm hier.