Eichenprozessionsspinner auf dem KU-Campus festgestellt

An der Zentralbibliothek der KU sind Bäume vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die betroffenen Bereiche wurden umgehend abgesperrt und mit Hinweisschildern gekennzeichnet. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist derzeit noch offen.

Betroffen sind zwei Eichen östlich der Zentralbibliothek auf dem Eichstätter Campus der KU. Der Befall wurde am 29. Mai festgestellt. Das Facility Management der KU hat die betroffenen Bereiche daraufhin umgehend mit Absperrbändern und Hinweisschildern gesichert. Betroffen ist auch der sogenannte „Outdoor-Campus“ der KU, da sich die dortigen Sitzbänke unmittelbar unter einem der befallenen Bäume befinden. Die Dauer der Sperrung lässt sich aktuell noch nicht abschätzen. Für die KU haben die Sicherheit der Universitätsangehörigen und der Bevölkerung oberste Priorität.

Nach aktuellem Stand sind auf dem Campus keine weiteren betroffenen Stellen bekannt. Die Situation wird jedoch weiter beobachtet. Zugleich ist nicht auszuschließen, dass auch weitere Eichen im Umfeld des Campus, etwa in den Altmühlauen, betroffen sind. Die KU hat einen Fachbetrieb für Baumpflege mit den weiteren Maßnahmen beauftragt. Nach Auskunft der Experten kann die Beseitigung erst erfolgen, wenn alle Raupen geschlüpft sind. Wann die Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden können, ist derzeit noch offen.

Eichenprozessionsspinner
Raupen des Eichenprozessionsspinners an einem Baum (Symbolbild: Adobe Stock)

Für den Fall eines Kontakts mit den Raupen empfehlen Experten unter anderem einen sofortigen Kleidungswechsel sowie gründliches Waschen oder Duschen. Bei stärkeren allergischen Reaktionen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, bei akuten schweren Beschwerden wie Atemnot ist umgehend der Rettungsdienst zu alarmieren. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen ab einem bestimmten Entwicklungsstadium feine Brennhaare ausbilden, die beim Menschen Hautreizungen, allergische Reaktionen sowie in schweren Fällen Atembeschwerden auslösen können.