Zum Sommersemester 2026 wurden nun die neuen Räumlichkeiten an den Konvent übergeben. Bei der Einweihungsfeier konnten die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden und Studierendenvertretung, Hochschulleitung, Bürgermeister und Hochschulpfarrer warfen einen Blick zurück auf den Weg zur Erweiterung des Studihauses. „Die Theke und das Studihaus sind das Herzstück des studentischen Lebens in Eichstätt“, sagte Sascha Grünwald, Vorsitzender des Studentischen Konvents. In seiner Begrüßung freute er sich darüber, dass die neuen Räumlichkeiten schon in den ersten Tagen gut gebucht waren: Workshops, Arbeitstreffen der Fachschaftsgruppen, das KU.Kino und Geburtstage fanden statt. „All das wäre im letzten Semester nicht möglich gewesen, weil wir keinen Platz hatten.“ Durch die Generalsanierung der Kollegiengebäude waren viele Räume für das studentische Leben weggefallen, der Konvent entschied sich daher seinen Platzbedarf in einem offenen Brief an die Hochschulleitung klar zu benennen. Denn durch den Umzug der Katholischen Hochschulgemeinde war der 1. Stock des Studihauses freigeworden, eine Chance, die der Konvent nicht ungenutzt verstreichen lassen wollte. Auch die Unterstützung durch den Vorsitzenden des Stiftungsrates Horst Seehofer schaffte die finanziellen Voraussetzungen, um die Räume anzumieten.
Das erfolgreiche Ende eines gemeinsamen Weges, der geprägt war von Dialogbereitschaft und dem offen formulierten Bedarf der Studierenden, wie der Vizepräsident der KU, Prof. Klaus Meier, in seinem Grußwort betonte. „Die Uni ist nicht nur Ort des Studierens, sondern auch ein Ort des Lebens und der Beteiligung.“ Er bedankte sich beim Konvent und dem Kulturverein Studihaus e.V. für ihr Engagement. „Als die KHG auszog war klar, das ist eine Chance, die ergriffen werden muss“, sagte Meier und schloss an, dass es die Klarheit und Offenheit der studentischen Initiative gebraucht hatte, damit die Hochschulleitung in Abstimmung mit dem Eichstätter Oberbürgermeister, Landrat sowie dem Stiftungsrat vor dem Hintergrund notwendiger Sparmaßnahmen eine Lösung finden konnte. Dass nun auch die Katharinenkappelle im Studihaus vom Konvent genutzt werden kann, sei dem Bistum – namentlich Diözesanadministrator Alfred Rottler – zu verdanken. „Mit der Einweihung beginnt ein neues Kapitel für das Studihaus: Hier soll ein Raum für noch mehr Vielfalt, Offenheit, Diskussionen, Freundschaft entstehen“, wünschte Meier dem Konvent im Namen der Hochschulleitung.